Massenbach-Letter.NEWS 14.04.2017

 

  • Energiewende—  die nächste Etappe
  • Secretary Tillerson Discusses U.S. Strategy in Syria Following Military Airstrike
  •  
  • RAND: How Russia Became the Jihadists‘ No. 1 Target
  • BAKS: Der asymmetrische Krieg des Islamischen Staats. Implikationen für die Terrorismusbekämpfung

 

  • Handelsblatt: Wie Afrika Hunger, Korruption und Krieg überwinden kann
  •  
  • Putin Awards Glasenberg Order of Friendship After Rosneft Deal
  • Rotten Tomatoes: Turkish Farmers Suffer Putin’s Wrath Over Syria
  •  

 

From our Russian News Desk.

 

·        Will U.S. Attack on Syria Be a Game-Changer?

 

    Massenbach* Energiewende—  die nächste Etappe 

 

Die nächste Bundesregierung muss eine neue Vision für die Dekarbonisierung der Wirtschaft auf den Weg bringen. Wahrlich keine leichte Aufgabe. Denn bei der Energiewende 1.0 schossen die Energiepreise auf Rekordniveaus, die CO2-Ziele wurden nicht nur, aber auch wegen des Atomausstiegs verfehlt, die Solarindustrie erlebte eine Berg- und Talfahrt und die Energiekonzerne standen am Rand des finanziellen Kollapses. (Für weitere Informationen zu den hohen Energiepreisen in der Industrie und deren Negativeffekte auf die Investitionen siehe unser Feature auf Seite 42). Tatsächlich stehen die Zeichen gar nicht schlecht für die Energiewende 2.0. Verbraucher, Unternehmen, Versorger, Anleihe- und Aktienmärkte sowie die Technologietreiber sind alle bereit für eine „grünere“ Zukunft. Nicht der Staat, sondern der private Sektor könnte dabei die Hauptlast schultern. Dafür bedarf es allerdings der richtigen Preissignale für Verbraucher, Produzenten und Investoren.

 

http://www.dbresearch.de/MAIL/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000440707.pdf

 

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From our Russian News Desk. (The views expressed are the author‘s own.)

 

      Will U.S. Attack on Syria Be a Game-Changer?

  • Proposals on Building a Regional Security System in West Asia and North Africa
  • Is Iran Considering an Exit from Syria?

 

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Der asymmetrische Krieg des Islamischen Staats Implikationen für die Terrorismusbekämpfung

 

von Ulf Brüggemann 

 

Der Kampf des sogenannten Islamischen Staats gegen westliche Länder begründet sich daraus, dass das Kalifat auch in Paris oder Berlin verteidigt werden müsse. Die Terrororganisation folgt hierbei der Logik eines asymmetrischen Krieges. Dabei spielen das Konzept des dezentralen Jihads als einer Methode, Anschläge zu begehen, die nicht zu verhindern sind, sowie die Medienarbeit eine wesentliche Rolle. Unter den notwendigen Gegenmaßnahmen ist insbesondere die Prävention bedeutsam.

https://www.baks.bund.de/sites/baks010/files/arbeitspapier_sicherheitspolitik_2017_13.pdf ************************************************************************************************************************

 

                                                                                                             Policy = res publica

 

Freudenberg-Pilster*   Wie Afrika Hunger, Korruption und Krieg überwinden kann

 

 Premium Vieles wurde bereits ausprobiert, doch in Afrika will sich einfach kein Wachstum einstellen, das Hunger und Armut wirksam bekämpfen würde. Wegschauen aber ist keine Lösung, denn die Probleme des Kontinents können sehr schnell auch zu unseren werden.

 

 …..Die Hoffnungen der vergangenen Dekade, dass sich nun endlich auch in Afrika die Dinge nachhaltig zum Besseren wenden, haben sich nicht bestätigt. Bürgerkrieg und islamistischer Terror bedrohen immer größere Teile des Kontinents.

 

Afrika insgesamt soll nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr um kaum mehr als drei Prozent wachsen. Damit kompensiert der Kontinent gerade einmal sein enormes Bevölkerungswachstum von 2,6 Prozent. Pro Kopf der Bevölkerung und im Durchschnitt für den ganzen Kontinent gerechnet herrscht in Afrika nahezu Stagnation. Die Zahl der in Armut lebenden Afrikaner liegt heute wegen des starken Bevölkerungswachstums höher als 1990 – obwohl die Armutsrate von 54 auf 41 Prozent der afrikanischen Bevölkerung fiel. Millionen junger Afrikaner suchen nach Lebenschancen – und finden sie im Zweifel in Europa.

 

Die Angst vor neuen Flüchtlingswellen lässt auch in Deutschland das Thema Afrika auf der politischen Agenda nach oben rutschen. Nach Jahren des politischen Desinteresses fragt man sich in der Bundesregierung nun wieder: Gibt es einen Plan für Afrika? Es ist eine Schicksalsfrage. Nicht nur für Afrika selbst, sondern auch für Europa.

 

Enttäuschte Wachstumshoffnungen

 

Um die Armut wirklich nachhaltig zu reduzieren, müsste Afrika ähnlich wie China über ein, zwei Dekaden zweistellig wachsen. In den Jahren nach der Jahrtausendwende sah es tatsächlich so aus, als könnte dieses Kunststück gelingen. Zwischen 2000 und 2010 befanden sich sechs der zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt auf dem afrikanischen Kontinent, viele mit jährlichen Wachstumsraten von sieben Prozent oder mehr. Die Zahl der Kriege und Bürgerkriege in Afrika nahm deutlich ab. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit waren auf dem Vormarsch. Dank dieser Friedensdividende konnten Unternehmer wie Mo Ibrahim in Afrika erzeugen, was zuvor Generationen von Entwicklungshelfern misslang: Wachstum. Endlich.

 

Prompt jubelten Fondsmanager, Unternehmensberater und Buchautoren Afrika zum neuen Tigerkontinent empor. Sie schwärmten geradezu poetisch von den „Löwen auf dem Sprung“, einer „afrikanischen Morgenröte“ oder „dem China von morgen“. Allenfalls beiläufig wurde erwähnt, dass die auf den ersten Blick dramatischen Wachstumssprünge von einer extrem niedrigen Basis erfolgten und fast überall auf der Ausfuhr von Rohstoffen gründeten. Mit dem Ende des Rohstoffbooms vor einigen Jahren endete in vielen Staaten auch die Wachstumsstory.

 

Von einer breiteren Aufstellung seiner Wirtschaft geschweige denn einem stärkeren innerafrikanischen Handel ist der Kontinent auch 60 Jahre nach Beginn der Entkolonialisierung noch weit entfernt. 2016 flossen nur gut drei Prozent der weltweit zirkulierenden Direktinvestitionen nach Afrika – laut Uno-Angaben gerade mal 51 Milliarden von insgesamt 1.525 Milliarden Dollar. Noch immer finden nur knapp zwölf Prozent des afrikanischen Gesamthandels zwischen den Staaten des Kontinents selbst statt. Das vorherrschende Muster sieht stattdessen so aus: Rohstoffe raus, Industrieprodukte rein. Was die Handelsströme angeht, ist Afrika noch immer Kolonialgebiet.

 

„Der Verfall der Ölpreise reißt riesige Löcher in die Haushalte etwa von Nigeria oder Angola“, sagt der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler. Viele Länder, die sich lange auf den Export von Rohstoffen verlassen und bei der notwendigen Diversifizierung geschlafen haben, „erleben jetzt ein böses Erwachen, weil die Nachfrage sinkt und die Rohstoffpreise im Keller sind“.

 

Horst Köhler hat während seiner Zeit als Chef des Internationalen Währungsfonds sein Herz an Afrika verloren. Seinen Verstand hat er deshalb nicht ausgeschaltet. Nüchtern analysiert er, was auf dem Spiel steht: „Insbesondere für Europa birgt die Zukunft Afrikas die größten Risiken, wenn es schiefgeht, aber auch die größten Chancen wenn es gut läuft.“ Bis zum Jahr 2050 dürfte sich die Bevölkerung Afrikas auf 2,4 Milliarden Menschen verdoppeln. Afrika wird dann voraussichtlich 25 Prozent der Weltbevölkerung stellen, Europa noch fünf.

 

Wachstum in Afrika heißt Wachstum in Europa

 

„An dieser Stelle wäre es ein Leichtes, alarmistisch zu werden“, räumt Köhler ein. Doch das Gerede von „Flüchtlingsströmen“ findet der ehemalige Bundespräsident „unsäglich“. Es gehe schließlich „nicht um Horden, die uns überrennen, sondern um Individuen auf der Suche nach einer Perspektive“.

 

Doch wenn es nicht gelingt, den jungen Afrikanern diese Perspektive zu geben, droht Ungemach.

 

„Schon heute zeigen uns ja Terrorgruppen wie Boko Haram in Nigeria oder Al-Shabaab in Somalia, dass es nicht schwer ist, frustrierte junge Menschen für ideologisch oder religiös motivierte Gewalttaten zu gewinnen.“ Da fragt sich Köhler dann manchmal schon, „wo eigentlich unser großer strategischer Ansatz ist, den wir dieser realen Gefahr entgegensetzen“.

 

Zumal Afrika nicht nur Bedrohung zu bieten hat. Wenn es gelingt, Afrika auf einen dauerhaften Wachstumspfad zu schieben, dann könnte der Kontinent auch ein Dauerproblem Europas lösen: das auch hier schleppende Wachstum. Mit einem prosperierenden Afrika gewänne die europäische Wirtschaft, was sie dringend benötigt: einen neuen, gewaltigen Absatzmarkt direkt vor ihrer Haustür. „In Afrika wird mehr von allem gebraucht“, wirbt Köhler. „Schulen und Straßen und Krankenhäuser und Flughäfen und Kraftwerke und Produktionsanlagen und Dienstleistungen.“

 

Das Schicksal Afrikas ist zunächst einmal Sache der Afrikaner. Doch direkt dahinter kommen die Interessen der Europäer. Wenn Afrika weiter stagniert, drohen Europa mehr Flüchtlinge, mehr Terror, mehr Leid auf beiden Seiten des Mittelmeers. Ist Afrika nachhaltig erfolgreich, dann wäre auch in Europa das Wachstum auf Jahrzehnte gesichert. Beide Kontinente brauchen dringend eine gemeinsame Strategie, wie es mit Afrika weitergeht.

 

Nach dieser Strategie sucht auch Brigitte Zypries. Über die Realität, die sie im Februar bei ihrem Besuch in Kenia vorfindet, ist die Bundeswirtschaftsministerin allerdings erst einmal ziemlich sauer. Soeben hat ein Vertreter der deutschen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Germany Trade and Invest (GTAI) in einem Hotel in Nairobi vor deutschen Unternehmern über die Investitionsmöglichkeiten in Afrika gesprochen. Von großer Benachteiligung ausländischer Investoren ist die Rede, von rechtlicher Unsicherheit. Wer vor dem Vortrag noch nicht abgeschreckt war, in Kenia zu investieren, ist es danach bestimmt. „Das kann der doch nicht machen“, platzt es später im kleinen Kreis aus Zypries heraus.

 

Für Zypries ist Afrika wichtig, und das Engagement deutscher Investoren könnte bei der Entwicklung des Kontinents eine Schüsselrolle spielen. „Wir müssen Afrika aus vielerlei Gründen wirtschaftlich stärken. Afrika braucht Investitionen, und für deutsche Unternehmen kann das ein sehr gutes Investment sein“, sagt Zypries. Viele deutsche Unternehmen seien seit Jahrzehnten mit gutem Erfolg dort aktiv. Die deutschen Außenhandelskammern unterstützen die deutschen Unternehmen dabei vor Ort. „Das wollen wir weiter ausbauen. Deutsche Unternehmen schaffen so mehr Arbeitsplätze, und sie engagieren sich in der dualen Ausbildung. Das hilft Afrika und Deutschland und stärkt fairen Handel.“

 

( for more: see att.) 

http://www.handelsblatt.com/my/politik/international/ein-plan-fuer-den-kontinent-wie-afrika-hunger-korruption-und-krieg-ueberwinden-kann/19623336.html?nlayer=Newsticker_1985586

 

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Secretary Tillerson Discusses U.S. Strategy in Syria Following Military Airstrike

 

By DipNote Bloggers on April 9, 2017 

 

On April 9, U.S. Secretary of State Rex W. Tillerson appeared on ABC This Week and CBS Face the Nation to discuss the situation in Syria and the importance of the war to defeat ISIS in the United States’ strategy there.

 

During a discussion with John Dickerson on CBS Face The Nation Secretary Tillerson addressed the message the United States intended to convey through the April 7 military airstrikes it carried out in Syria in response to the use of chemical weapons in the country. 

 

“I think that the President was quite clear in his statement that he made to the American people that Syria’s continued violations of UN resolutions and previous agreements that Syria had entered into regarding the chemical weapons accord would no longer be tolerated. I think we have stood by and watched multiple weapon – chemical weapons attacks by the Syrian regime under the leadership of Bashar al-Assad, and this one in particular was the most horrific since the major chemical attack back in 2013. And I think that is clearly the message is that the violation of international norms, the continuing ignoring of UN resolutions, and the continuing violation of agreements that they themselves entered into, will no longer be tolerated.” – Secretary Tillerson on CBS Face the Nation 

 

When Dickerson asked about the legitimacy of Syrian President Bashar al-Assad and the United States’ policy in Syria, Secretary Tillerson stated: 

 

“The United States’ own founding principles are self-determination, and I think what the United States and our allies want to do is to enable the Syrian people to make that determination. And we’ve seen what violent regime change looks like in Libya and the kind of chaos that can be unleashed, and indeed the kind of misery that it enacts on its own people. I think what we’re hopeful is through this Syrian process, working with coalition members, working with the UN, and in particular working through the Geneva process, that we can navigate a political outcome in which the Syrian people, in fact, will determine Bashar al-Assad’s fate and his legitimacy. And I think the question of how his criminal actions and — are dealt with is something that will be part of that process.” – Secretary Tillerson on CBS Face the Nation 

 

During an interview with George Stephanopoulos on ABC This Week, Secretary Tillerson also commented on the April 4 chemical weapons attack in Syria and President Trump’s decision to employ targeted military airstrikes in response.  

 

“I think the President was very clear in his message to the American people that this strike was related solely to the most recent horrific use of chemical weapons against women, children, and, as the President said, even small babies. The strike was a message to Bashar al-Assad that your multiple violations of your agreements at the UN, your agreements under the chemical weapons charter back in 2013, that those would not go without a response in the future.  And we are asking Russia to fulfill its commitment, and we are asking and calling on Bashar al-Assad to cease the use of these weapons.  Other than that, there is no change to our military posture.” — Secretary Tillerson on ABC This Week 

 

When Stephanopoulos asked about next steps following the United States’ recent airstrikes, Secretary Tillerson underscored the importance of the effort  to defeat of ISIS in our strategy in Syria.

 

“Once we can eliminate the battle against ISIS…– and it is going quite well – then we hope to turn our attention to achieving ceasefire agreements between the regime and opposition forces. And in that regard, we are hopeful that we can work with Russia and use their influence to achieve areas of stabilization throughout Syria and create the conditions for a political process through Geneva in which we can engage all the parties on a way forward. And it is through that political process that we believe the Syrian people will ultimately be able to decide the fate of Bashar al-Assad.”  –Secretary Tillerson on ABC This Week  

 

In addition to discussing the situation in Syria in both interviews, Secretary Tillerson also discussed President Trump’s recent meetings with Chinese President Xi, the United States’ objectives in North Korea, his upcoming trip to Lucca and Moscow, and more.

 

You can read the full transcripts of the Secretary’s interviews here.( https://www.state.gov/secretary/remarks/2017/ )

 

For more information:

 

Transcript of Secretary Tillerson’s interview with George Stephanopoulos of ABC This Week

 

Transcript of Secretary Tillerson’s interview with John Dickerson of CBS Face the Nation

 

 https://blogs.state.gov/stories/2017/04/09/en/secretary-tillerson-discusses-us-strategy-syria-following-military-airstrike

 

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                                                                                                 Middle East     

 

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  How Russia Became the Jihadists‘ No. 1 Target

 

by Colin P. Clarke

 

It’s still too soon to say who is responsible for the bombing of the subway in St. Petersburg, Russia—but it wouldn’t be surprising if international terrorists were responsible. Russia is fast replacing the United States as the No. 1 enemy of Al Qaeda, the Islamic State and other Sunni jihadist groups motivated by violent and puritanical Salafist ideology.

 

This shift is rooted in recent Russian actions in the Middle East—including its escalating intervention in Syria and its moves toward intervention in Libya with the recent deployment of special forces to an air base in Egypt—that have drawn the ire of militant Sunnis worldwide and elevated Russia as the jihadists‘ top target. And if the Islamic State’s “caliphate” in Syria collapses and foreign fighters, an estimated 2,400 of whom are from Russia, attempt to return home and fix their sights on the Kremlin, the situation could dramatically worsen for Moscow.

 

Terrorist groups have made their changing priorities clear. In an ISIS video titled “Soon Very Soon Blood Will Spill Like an Ocean,” an ISIS fighter threatens Russian leader Vladimir Putin directly, citing the country’s intervention in Syria and its growing alliance with Syrian dictator Bashar Assad, Iran and the Lebanese terrorist group Hezbollah as proof that Moscow is the chief proponent of a growing Shiite axis throughout the Middle East. Forty other Syrian rebel groups have concurred, pointedly saying that “any occupation force to our beloved country is a legitimate target.”

Russia has been the primary force propping up the Assad regime, which has waged a bloody six-year war against anti-government insurgents, most of whom are Sunnis. The political and military alliance between Russia and Iran is also deepening as the countries work together to help Assad reclaim pockets of territory from rebels. Russian Special Forces and warplanes have served as a force multiplier for Hezbollah fighters who have bloodied Sunni militants in battle, most recently in Palmyra.

 

The cooperation between Russia and Shiite powers in the region has come with a price. 

 

But the cooperation between Russia and Shiite powers in the region has come with a price. ISIS has already expressed a desire and ability to strike Russian targets, with its affiliate in Egypt’s Sinai Peninsula claiming responsibility for the downing of Metrojet flight 9268 after it departed Sharm El-Sheikh for St. Petersburg in October 2015.

 

Russian actions in the Middle East have antagonized militant jihadists, but its actions closer to home are even more provocative. In addition to Russia’s newfound penchant for adventurism in Muslim countries, its military has waged a draconian on-again, off-again counterinsurgency campaign against a patchwork of Sunni militants from Ingushetia to Ossetia in the Caucasus. 

 

Russia has been battling various militant groups there for years, but the state of political violence in the Caucasus has changed in important ways over the past two decades. The primary ideology guiding the militants has morphed from secular-nationalist to Islamist in nature. 

 

This transformation means that the militants are even less willing to consider a negotiated political settlement than at any point in the history of the conflict. At the same time, the center of gravity of the insurgency has shifted from Chechnya to Dagestan, with the Islamic State’s Caucasus Governorate holding sway in those two territories as well as others nearby—Kabarda, Balkaria and Karachay—while the Al Qaeda-affiliated Caucasus Emirate clings to its turf in Cherkessia and Nogay Steppe.

 

The Russian intervention in Syria has only accelerated these changes in the Caucasus region. A competition for recruits and resources is intensifying between the two dominant jihadist entities, fostering decentralization of the insurgency. As Caucasian jihadists have departed for the battlefield in Syria, violence has decreased throughout Chechnya—at least for the time being—while it has increased dramatically throughout Dagestan.

 

Russia is no stranger to terrorist violence. Jihadists have been responsible for major attacks against the Russian state, including the Moscow theater hostage crisis in 2002, the Beslan school siege in 2004, the Moscow Metro bombings in 2010 and the Domodedovo Airport suicide attack in 2011, to name a few.

 

And to be sure, there are several other important factors responsible for the attenuation of the insurgency in parts of Russia’s periphery, including the selective targeting of insurgents and their supporters, and the infiltration and the elimination of insurgent groups. 

Through a campaign of targeted assassinations, Russian counterinsurgents have killed successive high-ranking insurgent military commanders, including Dzokhar Dudaev in 1996, Zelimkhan Yaderbiyev in 1997, Aslan Maskhadov in 2005, Abdul-Halim Sadulayev in 2006 and Doku Umarov in 2013.

During the First Chechen War, from 1994 to 1996, the Russian military largely pursued a scorched-earth policy (PDF) of destroying everything in sight. Since then, typical Russian counterinsurgency strategy in the Caucasus has been characterized by “zachistkas,” or mop-up operations. Other tactics have included forced disappearances and the employment of collective punishment, such as targeting the friends and relatives of suspected insurgents. 

 

Russia’s authoritarian approach to counterinsurgency has been considered effective, but it is myopic, trading away enduring stability for security in the short term.

Russia’s authoritarian approach to counterinsurgency has been considered effective, if not brutal. But the heavy-handed approach is myopic, trading away enduring stability for security in the short term. In line with Russia’s seeming refusal to even attempt to “win hearts and minds,” the insurgents‘ social, political and economic grievances have gone largely unaddressed, practically ensuring that future generations of militants will pick up the mantle of jihad.

Despite the fallout and subsequent competition for recruits and resources between the Caucasus Emirate and the Islamic State’s Caucasus Governorate, one issue that might unite these feuding Sunni factions is a shared hatred of Shiites—and their main patron, Putin’s Russia.

 

In the lead-up to the 2014 Winter Olympics in Sochi, Russian authorities actually encouraged Sunni militants on its soil to depart for Syria to wage jihad. 

The thinking behind that move: The militants would leave for Syria and stout Russian border controls—or the Russian Air Force—would prevent them from returning. 

But that strategy is hardly foolproof, as it takes only a few militants to slip through the system and wreak havoc. For this reason, some scholars are comparing the threat posed by the current crop of foreign fighters in Syria to an earlier group of mujahideen that came together to fight against the Soviets in Afghanistan during the 1980s. 

 

Russia is a nation of master chess players, and its foreign policy typically looks two or three “moves ahead.” But its deepening involvement in the Middle East morass means that Moscow has now chosen sides in a sectarian conflict abroad—a strategy that could lead to tragedy at home.


 

Colin P. Clarke is a political scientist at the RAND Corporation and an associate fellow at the International Center for Counter Terrorism. He is the author of “Terrorism, Inc.: The Financing of Terrorism, Insurgency, and Irregular Warfare.”

 

This commentary originally appeared on Politico on April 3, 2017.

https://www.rand.org/blog/2017/04/how-russia-became-the-jihadists-no-1-target.html

 

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                                                                        *Massenbach’s  Recommendation*

 

Putin Awards Glasenberg Order of Friendship After Rosneft Deal 

 

Russian President Vladimir Putin awarded state honors to executives at Glencore Plc, the Qatar Investment Authority, and Intesa Sanpaolo SpA months after the $11 billion deal to buy a minority stake in state oil company Rosneft PJSC.

In an online order published by the Russian government on Monday, Putin gave Russia’s Order of Friendship to Glencore Chief Executive Officer Ivan Glasenberg, Qatari royal Sheikh Abdullah Bin Mohammed Bin Saud Al Thani and Intesa executives including Chief Executive Officer Carlo Messina for their “great contribution to strengthening cooperation with Russia.” Antonio Fallico, chairman of Banca Intesa Russia, was awarded the Order of Honour.

 

In December, Putin unveiled the deal for Glencore and the Qatari fund to buy a 19.5 percent stake in Rosneft, Russia’s largest oil producer, using loans from Intesa. Putin met Glasenberg, Al Thani and Messina at the Kremlin in January, thanking them for their roles in the privatization of Rosneft.

 

“I want to express my confidence that your business in Russia will develop and will develop successfully,” Putin said.

 

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-04-10/putin-awards-glasenberg-order-of-friendship-after-rosneft-deal

 

About: Glasenberg https://en.wikipedia.org/wiki/Ivan_Glasenberg

 

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Rotten Tomatoes: Turkish Farmers Suffer Putin’s Wrath Over Syria

Along a fertile stretch of the northeastern Mediterranean, row after row of once-plump tomatoes are rotting on the vine.T

he fallout from the war in Syria is creeping further into Turkey, where the sanctions Vladimir Putin imposed after President Recep Tayyip Erdogan’s forces downed a Russian jet 16 months ago are pushing farmers toward ruin.

“We cannot survive without the Russian market,” said Munir Sen, the head of the association of fruit and vegetable brokers in Mersin, the southern city that hosts Turkey’s biggest seaport. “Wastage rates have never been this high.”

Erdogan’s efforts at rapprochement with Putin have led to the lifting of the most punishing of the penalties, on Turkey’s key tourism industry. But with the two leaders pursuing conflicting agendas in Syria, Putin is refusing to budge on the tomato ban, keeping a lid on a market that had accounted for 70 percent of all Turkish exports of the fruit. While some shipments are being redirected, the Russian hole, worth a quarter of a billion dollars a year, is just too big to fill. 

 

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-04-11/rotten-tomatoes-turkish-farmers-suffer-putin-s-wrath-over-syria

 

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see our letter on:  http://www.massenbach-world.de/41259.html

 

 Herausgegeben von Udo von Massenbach, Bärbel Freudenberg-Pilster, Joerg Barandat*

 

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UdovonMassenbach@t-online.de   Mail@Freudenberg-Pilster.de   JoergBarandat@yahoo.de

 

 

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