Joerg Barandat – WATERINTAKE 1/2016

W A T E R I N T A K E

1/2016

Januar – März

17.03.2016

http://www.unwater.org/worldwaterday/home/en/

… will focus on the power that water and jobs have to transform people’s lives. Nearly all jobs are related to water and those that ensure its safe delivery. But today, millions of people who work in water are often not recognized or even protected by basic labour rights. This needs to change …

TRAILER: https://www.youtube.com/watch?v=gJhHUqwtnmY&feature=youtu.be

Tools and resources on World Water Day web:

http://us8.campaign-archive1.com/?u=7f7f23e9a23367fe6e2f492e2&id=abd08d3820

… Based on the theme ‘Water for All: Striving Together,’ India Water Week 2016 is a platform to elicit ideas and opinions from global-level decision makers, politicians, researchers and entrepreneurs in the field of water resources for mutual benefit and goodwill … http://www.indiawaterweek.in/index.aspx

April 4 – 8, 2016, New Delhi

… identifying key global trends and drivers of innovation such as the need to augment conventional water sources with alternative sources, protecting water quality, addressing extreme water events and environment sustainability and more.

http://www.siww.com.sg/

… theme is Water and Sustainable Growth … foster new thinking and develop solutions to the most pressing water-related challenges of today. We believe water is key to our future prosperity, and that together, we can achieve a water wise world.

http://www.worldwaterweek.org/

in Stockholm

28.08. – 02.09.2016

WASSERSTANDSMELDUNGEN

Water Is Broken. Data Can Fix It.

MARCH 17, 2016 As a nation, we have become disciples of data. We interview 60,000 families a month to determine the unemployment rate, we monitor how much energy we use every seven days, Amazon ranks sales of every book it sells every hour … Then there is water. Water may be the most important item in our lives, our economy and our landscape about which we know the least. We not only don’t tabulate our water use every hour or every day, we don’t do it every month, or even every year. The official analysis of water use in the United States is done every five years … Water’s biggest problem, in this country and around the world, is its invisibility. You don’t tackle problems that are out of sight. We need a new relationship with water, and that has to start with understanding it …

http://www.nytimes.com/2016/03/17/opinion/the-water-data-drought.html?_r=0

Water Reclamation Technology Flows Ahead

MARCH 17, 2016 Few geographic constraints are more universal than water scarcity. Although every country sees it in different ways and to different degrees, water stress is a problem that even water-rich states such as Canada experience. And with overuse, population growth and changing environments putting more strain on the world’s limited fresh water resources, scarcity is becoming an even bigger concern. As global demand rises and supplies fall short, improving water purification methods will become an attractive option for countries looking to close the gap … Israel, for example, has been highly successful in using both to overcome its inherent lack of water … Bringing down energy consumption is key, and some progress has recently been made on that front. Desalination by reverse osmosis — currently the industry standard — requires forcing water through cell membranes at high pressures to reduce the salt concentration present in either seawater or brackish water. Achieving those high pressures typically requires a large amount of energy, but graphene filters may soon change that. Graphene is much more permeable than the materials traditionally used to make desalination filters, reducing the amount of energy needed to separate salt from the water passing through it … graphene-oxide filters could become a formidable tool in combating water scarcity, though they may not be widely used for at least another five to 10 years. As water resources become increasingly strained in some of the biggest cities and most populated countries, improvements in purification technologies will be important for more effectively using the limited water the world has left.

https://www.stratfor.com/sample/analysis/water-reclamation-technology-flows-ahead

Warum eine noch viel größere Flüchtlingswelle droht

14.03.16 … neuen Berichts der US-Weltraumbehörde Nasa … Seit 1998 herrscht in der Region … "die längste Dürreperiode seit 900 Jahren", … Die ist nicht nur länger, sondern auch um 50 Prozent trockener als alle Dürreperioden der vergangenen 500 Jahre. Es wäre nicht das erste Mal, dass Klimawandel das Angesicht der Region von Grund auf verändert und globale strategische Konsequenzen nach sich zieht … Experten sprachen bislang von drei zentralen Problemen, die sich wie rote Fäden durch fast alle Konflikte in Nahost ziehen – ungeachtet erheblicher Unterschiede zwischen den 22 arabischen Staaten. Da ist der uralte Religionsstreit 1336 Jahre nach der Schlacht von Kerbela … der den Islam in Schiiten und Sunniten spaltet … Das zweite Problem sind chronische Defizite an Demokratie, Emanzipation und Bildung, die seit 2002 in einer Reihe von Berichten der Uno – den "Arab Human Development Reports" (AHDR) – minutiös festgehalten wurden … So entsteht ein Teufelskreis, in dem "Armut, mangelnde Bildung, hohe Fruchtbarkeit und schlechte Gesundheit die wirtschaftliche und soziale Entwicklung einer Gesellschaft behindern" … All das führte dazu, dass die arabische Welt im Jahr 2005 weniger industrialisiert war als dieselbe Region im Jahr 1975. Eine ganze Generation junger Araber wurde nicht nur ihrer Zukunft, sondern ihrer Gegenwart beraubt. Deswegen entbrannte hier ein Kampf darum, wie diese Missstände zu beheben sind: ob mit mehr oder weniger Demokratie, und vor allem: mit welcher Form des Islams? All diese Probleme sind seit Ausbruch der Arabellion noch schlimmer geworden: Es gibt weniger Bildung, Freiheit und Emanzipation, die Gräben zwischen Schiiten und Sunniten sind tiefer, die Debatten um die Lösung härter, die radikalen Auswüchse abstruser geworden. Dass es in Arabien irgendwann kriseln musste, war also klar. Doch warum ausgerechnet 2011? Und warum überall zugleich? Darauf lieferte die Nasa einen Teil der Antwort. Im Sommer 2010 kamen mehrere extreme klimatische Ereignisse zusammen, die das labile Gleichgewicht des Nahen Ostens kippten: In China herrschte eine Jahrhundertdürre, riesige Steppenbrände in der Ukraine und Russland und starke Überschwemmungen in Kanada und Australien führten zu Missernten und verdoppelten den Weizenpreis. Das traf vor allem den Nahen Osten – eine Region mit fünf Prozent der Weltbevölkerung, aber nur einem Prozent der weltweiten Süßwasserreserven. Neun der zehn größten Weizenimporteure der Welt sind hier. Besonders devisenarme Staaten wie Ägypten litten darunter. Hinzu kam besagte, von der Nasa belegte Dürre … In ganz Nahost entstand so der große Sturm: Die am schnellsten wachsende, jüngste Bevölkerung des Erdballs, von korrupten und verkrusteten staatlichen Strukturen verwaltet, wird von gewaltigen Umweltproblemen heimgesucht. Das perfekte Pulverfass. Dieses Zusammenwirken von Klimawandel und politischer Krise ist nicht neu. Hätte es vor 3300 Jahren Zeitungen gegeben, sie würden von denselben Schlagzeilen geschmückt, die wir heute aus Nahost lesen. Das "erste internationale Zeitalter" der späten Bronzezeit war Zeuge eines Dominoeffekts mit dem Kollaps der bis dahin bekannten zivilisatorischen Strukturen … Innerhalb weniger Jahrzehnte brachen die Reiche der Hethiter, der Assyrer, Mykene, Zypern und sogar das reiche Ägypten zusammen. Ursache: eine andauernde Dürre. Die führte zu einer Kettenreaktion … Eine ähnliche Kettenreaktion ist im Hochmittelalter belegt … Wenn die Geschichte als Leitfaden dienen kann, dann muss der Nasa-Bericht Europa gewaltige Sorgen bereiten. Denn er demonstriert, dass die Flüchtlingswelle, die den Zusammenhalt des alten Kontinents bedroht, nicht nur lokale politische, sondern auch globale, klimatische Auslöser hat. Und es wird noch schlimmer: Regenfälle sollen in der Region um bis zu 90 Prozent abnehmen. So dürften die Flüchtlinge in Europa nur eine erste Welle sein. Millionen weitere werden folgen, wenn Missmanagement, Armut, historische Konflikte und ein unerbittlicher Klimawandel weite Teile des Nahen Ostens unbewohnbar machen. Europa muss sich deswegen jetzt noch viel aktiver für die Stabilisierung des Nahen Ostens einsetzen, und vor allem regionale Kooperationen in Sachen Umwelt und Wasser noch viel entschiedener vorantreiben – nicht um Menschen in Nahost, sondern um sich selbst zu retten …

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153242322/Warum-eine-noch-viel-groessere-Fluechtlingswelle-droht.html

BEZUGSDOKUMENT

March 1, 2016 NASA Finds Drought in Eastern Mediterranean Worst of Past 900 Years

http://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/nasa-finds-drought-in-eastern-mediterranean-worst-of-past-900-years

Hackerangriffe auf kritische Infrastruktur Wasser. Kommt IT-Sicherheitsgesetz rechtzeitig?

11.03.16 Vergangenes Jahr trat das IT-Sicherheitsgesetz in Kraft. Es regelt unter anderem, dass Betreiber Kritischer Infrastrukturen zur Umsetzung von Mindeststandards verpflichtet werden. Die jetzt vorgelegte Verordnung (BSI-KritisV) regelt, welche Betreiber unter den Regelungsbereich des IT-Sicherheitsgesetzes fallen … Wie dringend eine solche Regelung ist und warum eigentlich nicht nur die vom Gesetz erfassten Betreiber kritischer Infrastrukturen handeln sollten, belegen echte und simulierte Hackerangriffe … Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamts in Nordrhein-Westfalen, machte zum Thema Cybercrime deutlich, dass es nicht zuletzt die reine Masse an Schadsoftware sei, die eine Gefahr darstelle. „Wir werden zur Zeit von Schadsoftware überschwemmt“ … Zu den Kritischen Infrastrukturen zählen grundsätzlich auch Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen … Für Betreiber Kritischer Infrastrukturen der Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung gilt eine Meldepflicht … für erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle über eine verpflichtend einzurichtende und an das BSI zu meldende Alarmierungsstelle nach Inkraftttreten der BSI-KritisV … also voraussichtlich ab Oktober 2016. In Folge des IT-Sicherheitsgesetzes besteht die Verpflichtung den IT-Mindeststandard Wasser/Abwasser nach zwei Jahren einzuhalten, und erhebliche IT-Sicherheitsvorfälle zu melden …

http://www.lebensraumwasser.com/2016/03/10/hackerangriffe-auf-kritische-infrastruktur-wasser-kommt-it-sicherheitsgesetz-rechtzeitig/

Extreme Drought Debilitates Southern Africa

March 10, 2016 Extreme drought and low commodity prices are crippling economies across southern Africa … as China’s economy has slowed … southern African governments have been among the hardest hit by low prices, especially as some producers have been forced to scale back output. As if this were not bad enough, the worst drought in more than three decades is threatening the region’s food security. Together, the forces of nature and market have given southern Africa a particularly bleak economic outlook over the coming year. In response to economic uncertainty, migration from poorer countries could increase as people seek better opportunities in the region’s biggest and most stable power: South Africa. However, South Africa is poised to fare no better than its neighbors, and an influx of immigrants will only exacerbate Pretoria’s existing problems, including the long-term strain on its water resources … Water levels at the Kariba Dam, a shared resource with Zimbabwe and Zambia’s principal generator of hydroelectricity, remain dangerously low, and Zambia is working to find a contingency plan to address its growing electricity deficit. The reservoir impounded by Botswana’s Gaborone Dam saw its water levels plummet to less 2 percent of its capacity in December, and authorities in both Botswana and South Africa have begun to restrict water usage. On its own, water scarcity is rarely the driving force behind social, political and economic crises. But within the perfect storm of drought, low commodity prices and historical poverty that southern Africa is now seeing, it can easily aggravate the problems already burdening the region.

https://www.stratfor.com/image/extreme-drought-debilitates-southern-africa

Wie Missmanagement und Klimawandel Brasiliens Wasserreichtum versiegen lassen

04.03.16 Brasilien leidet an der schlimmsten Wasserkrise seiner Geschichte … Der Klimawandel hat das wasserreichste Land der Erde bereits im Griff, vielfach sind es aber Folgen direkten menschlichen Handelns. Es hat in den letzten Jahren zu wenig geregnet, aber der Kern des Problems liegt woanders. Das größte Land Südamerikas, das in vielen Lexika noch als wasserreichstes Land der Erde und als „Saudi Arabien des Wassers“ bezeichnet wird, weil es so viel Wasser hat(te) wie der Wüstenstaat Öl …Die Folgen gehen weit über den Mangel an Trinkwasser für die Menschen und die Industrie hinaus. Wegen des eigentlichen Wasserreichtums beruht die Energieversorgung zu 75 Prozent auf Wasserkraftwerken … Betroffen sind 100 Millionen Menschen, nicht nur in den Dürregebieten im Nordosten sondern auch in den Megastädten Rio de Janeiro und São Paulo … Misswirtschaft, Verschwendung und Umweltfrevel sind die wichtigsten Ursachen in Brasilien, allem voran die Abholzung der mächtigen Regenwälder … die Rodung schreitet unaufhaltsam voran und vernichtet die Regenquelle Südamerikas … Die Entwaldung des Amazonasregenwaldes führt regional zu einer erhöhten Temperatur, verringerter Verdunstung von Wasser (Evapotranspiration) und Niederschlag …

http://www.lebensraumwasser.com/2016/03/06/wie-missmanagement-und-klimawandel-brasiliens-wasserreichtum-versiegen-lassen/

Water wars intensify between Egypt, Ethiopia

March 3, 2016 — Egyptians are worried about uncertainties surrounding Ethiopia’s schedule for storing Nile water behind the walls of the Grand Ethiopian Renaissance Dam … The National Tripartite Committee, which was formed in August 2014 and includes Egypt, Sudan and Ethiopia, has yet to sign contracts with the consulting firms in charge of conducting two studies on the hydraulic, social, environmental and economic impacts of the dam on Egypt and Sudan. Officials expect the studies to be conducted within eight to 15 months … Ethiopia had not started storing water yet … based his statements on satellite photos. However, he said Ethiopia is getting ready to start trial operations of the dam, and he expects water storage to begin soon … Alaa Yass, adviser to the Egyptian irrigation minister on dams and Nile Basin affairs and a member of the technical committee on the dam … talked about the Declaration of Principles signed by Egypt, Sudan and Ethiopia in March 2015. The declaration included agreements on annual operation of the dam and the mechanisms for the first filling. According to Yass, the declaration calls for Ethiopia to refrain from storing water behind the dam before the studies are completed … “The three countries are keen on nonviolation of the Declaration of Principles’ recommendations” … At first glance, the disputes about the dam seem to be mere technical disagreements among experts of the three concerned countries about the amount of damage the dam might have on Egypt and Sudan. But in reality, the inherent political conflicts among the three countries keep rearing their heads during negotiations. Disputes about the water shares emerged during the meeting of the Tripartite Committee held in Khartoum in early February. During the meeting, Egypt refused to give border maps to the French companies working on the studies. The maps show the borders between Egypt and Sudan that indicate the location of the disputed Halayeb-Shalateen Triangle inside the Sudanese borders. The meeting ended with Egypt demanding that the studies refer only to topographic maps, not on the maps showing the demarcation lines.

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2016/03/egypt-ethiopia-renaissance-dam-water-storage-nile-dispute.html

Danke für diesen Hinweis nach Berlin-Mitte! J.B.

Siehe auch:

VIDEO: Changing Power, Changing Tides: Conflicts over Water in the Nile Basin

16 March, 2016

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ioQoI76f804

über: ECC (Environment, Conflict and Cooperation) Platform Library

https://library.ecc-platform.org/database-articles-publications

30 Dec 2015 Egypt, Ethiopia, Sudan sign new deal on Nile dam

http://www.aljazeera.com/news/2015/12/egypt-ethiopia-sudan-sign-deal-nile-dam-151230105650388.html

Bonn Water Lecture: Wasser als Waffe des IS: Wie weiter in Syrien und Irak?

02.03.2016 … Veranstalter: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE), Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), Geographisches Institut der Universität Bonn, United Nations University (UNU), United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCDD)…

https://www.die-gdi.de/veranstaltungen/wasser-als-waffe-des-is/

VIDEO: Tobias von Lossow erklärt wie der IS Wasser als Waffe nutzt

https://youtu.be/vV1qXSeeUBE

HÖRBEITRAG: 02.03.2016 Islamischer Staat – Wasser als Waffe

http://www.deutschlandradiokultur.de/islamischer-staat-wasser-als-waffe.1008.de.html?dram:article_id=347213

siehe auch: DIE Newsletter 1/16, S. 10-12

http://www.die-gdi.de/fileadmin/user_upload/pdfs/presse/DIE_Newsletter_1_2016_DE.pdf

Wasser als Kriegsinstrument

10.03.2016 … Weitgehend unbeachtet haben die Terroristen in Syrien und im Irak strategisch bedeutsame Wasserressourcen und weite Teile der Wasser-Infrastruktur unter ihre Kontrolle gebracht … Das kostbare Gut wurde immer wieder als Waffe eingesetzt. So ließ Iraks Diktator Saddam Hussein in den 1990er Jahren das Marschland trockenlegen, um die Bevölkerung für einen Aufstand zu bestrafen. "Historisch betrachtet war der Einsatz von Wasser als Waffe jedoch immer die Ultima Ratio", sagt der Nahost-Experte Tobias von Lossow. Seit der Verabschiedung der Genfer Konvention sei diese Waffe sogar fast verschwunden, "oder die Akteure haben sich zumindest nicht mit ihrem Einsatz gebrüstet". Nun erfahre die systematische Instrumentalisierung von Wasser eine Renaissance, so der Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik. Der Kampf ums Wasser sei eines von vielen Beispielen für die Enthemmung in den Nahost-Konflikten … Wer Wasser kontrolliere, könne eine dramatische Drohkulisse aufrecht erhalten … Greifbar wird die Bedrohung auch für Europa, wenn der Politikwissenschaftler über eine weitere Möglichkeit spricht, Wasser als Waffe einzusetzen: durch Verunreinigung oder Vergiftung. Aus mehreren Orten in Nahost gab es bereits Berichte über vergiftetes Trinkwasser, und der IS hält seine Anhänger dazu an, dem Beispiel andernorts zu folgen. Ein Anschlag auf die Wasserversorgung der kosovarischen Hauptstadt Pristina konnte im vergangenen Sommer nur knapp verhindert werden … Der Einsatz von Wasser als Waffe verstößt gegen das Völkerrecht. Dennoch können die Vereinten Nationen nach Einschätzung von Lossows nicht viel tun: "Die Ächtung durch die Staatengemeinschaft, Appelle oder Sanktionen greifen nicht." Einzig militärisches Eingreifen habe bislang Wirkung gezeigt – berge aber auch eine entscheidende Gefahr: "Das Risiko, dass der IS Wasser als Massenvernichtungswaffe einsetzt, steigt, wenn er militärisch zurückgedrängt wird" …

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Wasser-als-Kriegsinstrument;art4306,3726047

05.03.2016 Wie die Dschihadisten Wasser als Waffe nutzen

http://www.tagesspiegel.de/politik/islamischer-staat-wie-die-dschihadisten-wasser-als-waffe-nutzen/13056216.html

22/12/2015 "Eine Drohkulisse wie eine Atombombe": So setzt der IS gezielt Wasser als Waffe ein

http://www.huffingtonpost.de/2015/12/22/isis-wasser-waffe-_n_8862822.html

China: Keeping the Water and Environment Clean in the Qiantang River Basin

February 29, 2016 Qiantang River is the largest river in China’s Zhejiang Province, providing drinking water for most of the 15 million people living in the river basin … In the last few decades, with rapid economic growth, huge volumes of untreated wastewater and solid waste were dumped into the river, polluting the water and environment. This in turn poses a serious threat to the living conditions and the safety of drinking water of a large number of urban and rural residents … In 2011, with World Bank support, the Zhejiang Qiantang River Basin Small Town Environment Project was launched to improve the environment in the Qiantang River Basin. The project invested in building water supply, wastewater collection and treatment, and solid waste facilities in 22 small towns and two urban districts.

http://www.worldbank.org/en/news/feature/2016/02/29/china-keeping-water-and-environment-clean-in-qiangtang-river-basin

Indien – Zehn Millionen in Delhi zeitweise ohne Wasser

23. Februar 2016 Wenn eine 20-Millionen-Metropole von einem Tag auf den anderen auf dem Trockenen sitzt und die Wasserhähne keinen Tropfen mehr hergeben, dann muss es schnell gehen … Deshalb hat die indische Regierung auch nicht gezögert, die Armee auszuschicken. Sie soll es nun richten, nachdem wütende Demonstranten am Wochenende eine der wichtigsten Wasserleitungen in die Hauptstadt sabotierten. Seither arbeiten Ingenieure unter militärischem Schutz rund um die Uhr … Im benachbarten Bundesstaat Haryana protestieren seit Tagen wütende Demonstranten, die der Volksgruppe der Jats zugerechnet werden. Sie fühlen sich vom Staat benachteiligt und verlangen, dass die Regierung sie besser stellt. Während des Aufstands starben mindestens 16 Menschen, Hunderte wurden verletzt. In ihrem Zorn haben Demonstranten nicht nur Straßen und Züge blockiert. Sie besetzten und beschädigten auch einen der wichtigsten Kanäle für die Hauptstadt. So war Delhi von fast zwei Dritteln seines Wassers abgeschnitten … 5000 Soldaten sind nach Haryana ausgerückt. Einige Einheiten schützen jetzt den Kanal, andere sichern diverse Ortschaften in den Unruhegebieten, um weitere Gewaltausbrüche zu verhindern … Auf den ersten Blick wirkt es reichlich seltsam, was die aufgebrachten Jats fordern. Tausende verlangen, dass der Staat sie endlich als "rückständig" einstuft. Doch mit kollektivem Masochismus hat das nichts zu tun, hinter den organisierten Zornesausbrüchen steckt politisches Kalkül. Die Demonstranten machen Druck, damit der Staat sie künftig besser versorgt und ihnen Jobs und Plätze an den Universitäten verschafft …

http://www.sueddeutsche.de/panorama/indien-zehn-millionen-in-delhi-zeitweise-ohne-wasser-1.2874974

siehe auch:

Delhi Water Crisis Exposes a Fragile Infrastructure

FEB. 24, 2016 The Delhi government has sent tankers to supply residents with potable water after protesters damaged a canal that helped supply water to the area. Officials estimated that it would be at least 15 days before service was fully restored … The waterway that was damaged by protesters, the Munak canal in Haryana State, provides 55 percent of Delhi’s water, funneled from rivers in northern India. Even when it is fully functioning, the canal cannot supply the capital region with enough water to meet its needs, especially in the dry season … The people most affected were poor residents of slum areas and river shanties who rely on fetid river water. Least affected were the one in four people, many of them wealthy homeowners, whose water comes from underground wells …

http://www.nytimes.com/2016/02/25/world/asia/delhi-water-crisis-exposes-a-fragile-infrastructure.html?_r=0

23 February 2016 India caste unrest: Water supply ‚partially restored‘ in Delhi

http://www.bbc.com/news/world-asia-india-35638161

22 February 2016 Delhi faces water crisis after canal sabotaged in deadly protests

http://www.theguardian.com/world/2016/feb/22/india-caste-protesters-accept-offer-to-end-riots-and-water-crisis

Mehr Flüchtlinge, weniger Wasser

22.02.2016 Das Königreich Jordanien ist vom IS-Terror in Syrien und dem Irak bisher verschont geblieben. Dennoch bleiben durch die anhaltende Gewalt in der Region Touristen weg und die hohen Flüchtlingszahlen werden zu einer zunehmenden Belastung der Wasserressourcen … "Wir hatten schon mit Wassermangel zu kämpfen, bevor die syrischen Flüchtlinge zu uns kamen. Mit ihnen hat sich unser Defizit aber vervielfacht. Mehr als 20 Prozent der Wassernutzung geht auf sie zurück. Vor allem die lokalen Betreiber in den nördlichen Gouvernements melden massive Probleme – dort werden besonders viele Flüchtlinge aufgenommen." Saad Abu Hammour ist Generalsekretär der Jordan Valley Authority und damit verantwortlich für die wichtigste Wasserquelle im Land: dem Jordan. Durch den ohnehin schon hohen Verbrauch in der Landwirtschaft ist aus dem Fluss ein trübes Rinnsal geworden. Der Jordan führt nur noch weniger als ein Zehntel der Wassermenge von vor 50 Jahren. Eine gigantische, 180 Kilometer lange Pipeline, die das Rote Meer im Süden mit dem Toten Meer verbindet, und eine Entsalzungsanlage sollen zukünftig Abhilfe schaffen. "Nach der ersten Bauphase wollen wir 85 Millionen Kubikmeter entsalztes Wasser pro Jahr herstellen. Unser Ziel ist es einerseits, Trinkwasser für den Süden Jordaniens zu erzeugen, insbesondere für die Stadt Aqaba, die bereits unter einem Defizit leidet. Andererseits wollen wir einen Teil des Wassers nach Israel verkaufen, in die Stadt Eilat. Das ist unser Plan." Im Gegenzug zu dem Verkauf von Trinkwasser an den Süden Israels will die Regierung in Amman etwa 50 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr aus dem See Genezareth für die nördlichen Gouvernements aufkaufen. In vier Jahren, hofft Abu-Hamour, soll dadurch der Wassermangel behoben werden. Wann der Bau tatsächlich startet, ist aber noch immer ungewiss …

http://www.deutschlandradiokultur.de/jordanien-mehr-fluechtlinge-weniger-wasser.2165.de.html?dram:article_id=346325

Saudi-Arabien: Kein Wasser mehr für Kuhfutter und Weizen

22. Februar 2016 Wie lange die 170.000 Kühe des saudi-arabischen Milchproduzenten Almarai in der Wüste bei Riad noch täglich abgeduscht werden dürfen, die bei 55 Grad Hitze im Stall stehen, ist fraglich. Wegen Wasserknappheit wurde jetzt der Anbau ihres Grünfutters im Wüstenstaat verboten … Aus Wasserknappheit hat das saudische Kabinett im Dezember bekannt gegeben, dass innerhalb von 3 Jahren jeglicher Grünfutter-Anbau im Wüstenstaat beendet werden muss. Die saudischen Milchkühehalter müssen nun Luzerneheu im Ausland anbauen. Dafür kaufen sie seit Januar in großem Stil Landflächen in Kalifornien und Afrika. Die saudische Regierung hat dafür finanzielle Unterstützung zugesagt. In Afrika, vornehmlich im Sudan, wurden bereits 1 Million Hektar Land gekauft. Die dortigen Bauern empfinden das als Raubbau, weil die Länder ebenfalls unter Wasserknappheit leiden. Der US-Bundesstaat Kalifornien ist in seinem vierten Jahr der Dürre und zwingt die Bewohner und Unternehmen, den Wasserverbrauch einzuschränken … Dennoch hat Saudi-Arabien Almarai Co, das größte Molkereiunternehmen in der Golfregion, für rund 29 Millionen Euro Ackerland in Kalifornien gekauft, um dort Luzerne anzubauen, berichtete Reuters-Korrespondent David French aus Dubai … für einen guten Ertrag ist die Luzerne auch sehr durstig. Feldversuche in Brandenburg ergaben: Um pro Hektar einen Ertrag von 186 Dezitonnen Trockenmasse (Luzerneheu) zu produzieren, hat die Luzerne je Kilo Trockenmasse 328 Liter Wasser an Niederschlag und Bodenwasser verbraucht. Das waren 100 Liter Wasser mehr als bei Silomais. Bekam die Luzerne nur 213 Liter Wasser je Kilo Trockenmasse zu trinken, sank die Ausbeute pro Hektar auf 92 Dezitonnen Trockenmasse … Wie in Kalifornien sind die Bauern auch in Arizona nicht erfreut über die saudi-arabischen Neubauern … Die Farmer fordern von der Regierung Regulierungsmaßnahmen, um den weiteren Export von Wasser in Form von Heu nach Saudi-Arabien zu unterbinden. Denn den Farmern zufolge haben sich die Saudis gezielt die Gebiete ausgesucht, in denen es wenig Regulierung zum Grundwasserverbrauch gebe …

http://www.berlinjournal.biz/saudi-arabien-kein-wasser-mehr-fuer-kuhfutter-und-weizen/

Nebraska again pumping water into Republican River

February 21, 2016 – Millions of gallons of water are being pumped into the Republican River again this year to ensure that Nebraska farms in the area can continue operating while Kansas gets the water to which it is entitled … The use of the river’s water is governed by a 1943 agreement that says Nebraska gets 49 percent of the river’s water, Kansas receives 40 percent and Colorado gets 11 percent.Nebraska started pumping water into the Republican River in October and will continue into the spring. That water will ensure farmers in northern Kansas have the water they are entitled to for this year’s growing season. And it will allow Nebraska farmers along the river to continue raising a crop. Without the additional water, the state would have had to order farmers not to plant crops on about 330,000 acres of irrigated land in southwest and south-central Nebraska …

http://www.washingtontimes.com/news/2016/feb/21/nebraska-again-pumping-water-into-republican-river/

Wasser statt Waffen! Aufrüstung der Sanitäranlagen statt der Militärs.

18. Februar 2016 Fast 30 Milliarden US-Dollar werden weltweit jährlich benötigt, um bis 2030 die Schaffung lebenswürdiger Bedingungen finanzieren zu können. Wie die Weltbank-Studie The Costs of Meeting the 2030 Sustainable Development Goal Targets on Drinking Water, Sanitation, and Hygiene zeigt, reichen die gegenwärtigen Mittel aus, um die Ziele zu erreichen. Aber das ist nicht genug. Mit den „Sustainable Development Goals on Water and Sanitation“ hat die Weltgemeinschaft im Januar 2015 im spanischen Saragossa verabredet, nicht nur die Anzahl jener Menschen innerhalb der nächsten 15 Jahre auf Null zu reduzieren, die noch nicht über angemessene Versorgungseinrichtungen verfügen, sondern auch die bestehenden Systeme bei Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene, kurz WASH, und insbesondere für Frauen und Mädchen nachhaltig zu verbessern sowie die Wassereffizienz zu steigern … Bis zu 120 Milliarden US-Dollar würde das jährlich kosten … Auch wenn der Finanzbedarf zunächst hoch erscheint, im Vergleich zu den weltweit für Waffen aufgewandten Beträgen mutet er wie „Peanuts“ an. Auf 1.776 Milliarden US-Dollar hat das schwedische Militärforschungsinstitut SIPRI die weltweiten Rüstungsausgaben im Jahr 2014 geschätzt. Das ist nahezu das 15-fache des Finanzbedarfs für den Ausbau und die Instandhaltung der Trinkwasserversorgung und Sanitärausstattung in den benachteiligten 140 Staaten der Erde. Allein in Afrika betrugen 2014 die Rüstungsausgaben 50 Milliarden US-Dollar. Seit 2005 betrug der Anstieg 91 Prozent. Kaum vorstellbar, wie gut die Lebensbedingungen der Menschen dort heute wären, wäre das Geld in Trinkwasser- und Sanitäreinrichtungen geflossen …

http://www.lebensraumwasser.com/2016/02/18/wasser-statt-waffen-aufruestung-der-sanitaeranlagen-statt-der-militaers/

Zwei von drei Menschen weltweit – also vier Milliarden Menschen – haben nicht genug Wasser zur Verfügung.

15. Februar 2016 Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der niederländischen Universität Twente im Magazin Science Advances. Danach liegt die Zahl der Menschen, die mindestens einen Monat im Jahr unter Wasserknappheit leiden, deutlich höher als bisher gedacht. Zwei der vier Milliarden davon betroffenen Menschen lebt laut den Wissenschaftlern in China oder Indien. Weitere Länder, in denen viele Menschen unter Wasserknappheit leiden, sind Bangladesch, Pakistan, Nigeria, Mexiko und Teile der USA …

http://dradiowissen.de/nachrichten/ressourcen-zwei-von-drei-menschen-weltweit-leiden-unter-wasserknappheit

Bezugsdokument:

http://advances.sciencemag.org/content/2/2/e1500323.full

siehe auch:

02/15/2016 Global Water Shortage Risk Is Worse Than Scientists Thought

http://www.huffingtonpost.com/entry/water-scarcity-study_us_56c1ebc5e4b0b40245c72f5e

14.2.2016 Zwei Drittel aller Menschen leiden unter Wassermangel

http://www.nzz.ch/panorama/zwei-drittel-aller-menschen-leiden-unter-wassermangel-1.18695174

February 13, 2016 Fresh water crisis: Four billion people face water scarcity

http://www.csmonitor.com/Science/2016/0213/Fresh-water-crisis-Four-billion-people-face-water-scarcity-says-study

FEB. 12, 2016 Two-Thirds of the World Faces Severe Water Shortages

http://www.nytimes.com/2016/02/13/science/two-thirds-of-the-world-faces-severe-water-shortages.html

Against all odds, Yemen is fighting water shortage by harvesting its fog

February 13, 2016 The people of Yemen are facing incredible hardship at the moment: As if internal fighting and air strikes weren’t enough, food and water are scarce in the area, due to Saudi blockade on imports, isolation from humanitarian routes, and a tough natural climate. But there is one resource no one can take away: Yemen’s fog … Yemen is a poor country, but it has plenty of fog. Now some villages are experimenting with ways to “harvest” that moisture from the air …

http://qz.com/585619/yemenis-fought-droughts-by-turning-fog-back-into-water/

Meeresspiegel: Ausdehnung durch Hitze lässt Wasser deutlich schneller steigen

12.02.16 … weil die Polkappen schmelzen, steigt der Meeresspiegel, dachten wir bislang – was womöglich ein Fehler war. Klar, auch das Polareis trägt dazu bei – wichtiger scheint aber zu sein, dass sich das Wasser in den Ozeanen durch die zunehmende Erwärmung ausdehnt. Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat anhand von Satellitendaten berechnet, dass dieser Effekt in den vergangenen zwölf Jahren fast doppelt so stark war wie bislang angenommen … Meeresspiegel steigt jährlich um 1,4 Millimeter durch Ausdehnung … Das hört sich nach wenig an – doch die Folgen sind dramatisch. “Dieser Höhenunterschied entspricht in etwa dem Doppelten des abschmelzenden grönländischen Eisschildes”, macht Rietbroek die Folgen deutlich. Diese kleinen Beträge summieren sich in Jahrzehnten zu etlichen Zentimetern … Starke regionale Unterschiede im Grad der Erwärmung beweist auch eine Studie der ETH Zürich. In der Mittelmeerregion wird es zum Beispiel um ganze 3,4 Grad wärmer, selbst wenn das von der Klimakonferenz anvisierte Zwei-Grad-Ziel erreicht wird. Für Brasilien und die USA ist es ähnlich, dort wird die Erhöhung um zwei Grad bereits um 2030 erreicht sein. Das ist rund zehn Jahre früher als im globalen Durchschnitt.

http://green.wiwo.de/zwei-grad-ziel-schuetzt-nicht-vor-klimawandel/

Syrienkrieg: 300.000 Menschen harren in Aleppo aus – Wasser wird knapp

10.02.16 Rund 50.000 Menschen sind laut Schätzungen des Roten Kreuzes aus Aleppo geflüchtet. In der syrischen Stadt wird die Situation immer unerträglicher – die Menschen, die dort ausharren, sind auf Wasser- und Essenslieferungen angewiesen …

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-wasserknappheit-in-aleppo-zehntausende-auf-der-flucht-a-1076760.html

siehe auch:

In the midst of war, where’s the water? Syrians use digital map to find out

27 December 2015 Frequent shelling disrupts the water supply in Aleppo but residents are locating safe sources with the help of an app updated by the Red Cross …

http://www.theguardian.com/global-development/2015/dec/27/war-syrian-water-digital-map-boreholes-icrc

Lago Poopó geht das Wasser aus

09. Februar 2016 Der Lago Poopó ist der zweitgrößte See Boliviens und versorgt Tausende Menschen mit Wasser. Seit drei Jahren geht der Wasserstand massiv zurück. Neue Luftaufnahmen zeigen das dramatische Ausmaß … "Wir haben nur noch etwa ein Zehntel der Regenmengen im Vergleich zu anderen Jahren" … Daher sei man gezwungen, vom Desaguadero abzweigende Kanäle zu bauen. Sonst kann man nicht mehr Quinoa und Kartoffeln anbauen, auch nicht Alfalfa, ein Grünzeug zur Ernährung des Viehs. "Es gibt sehr viele solcher Kanäle, wir bauen die einfach, dafür brauchen wir keine Genehmigung" …

http://www.n-tv.de/wissen/Lago-Poopo-geht-das-Wasser-aus-article16955716.html

VIDEO SWR2 – In Lima / Peru wird das Wasser knapp

28.1.2016

http://swrmediathek.de/player.htm?show=cab98750-c5bf-11e5-9d9e-0026b975f2e6

Zentralasien: Politischer Zwist um Wasser

22.1.2016 Russland und Kirgistan beenden die Zusammenarbeit an einem gigantischen Staudamm-Projekt. Die Ressource Wasser wird in Zentralasien immer öfter als politische Waffe missbraucht. Kirgistan ist ein armes Land. Wegen seiner naturräumlichen Gegebenheiten und demokratischen Experimente wird die frühere Sowjetrepublik jedoch gerne als «Schweiz Zentralasiens» bezeichnet. Eine weitere Gemeinsamkeit besteht im verhältnismässig grossen Anteil der Wasserkraft an der Stromproduktion. Beträgt er in der Schweiz 56 Prozent, sind es in Kirgistan gar 93 Prozent. Zu einer stabilen Versorgungslage hat dies in Kirgistan aber nicht geführt. Die Infrastruktur ist veraltet, störanfällig und ineffizient. Vom geschätzten hydroelektrischen Potenzial von 140 bis 160 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr werden erst 10 Prozent genutzt. Immer wieder, besonders im Winter, kommt es zu Stromausfällen und Energieengpässen, wodurch Bischkek zu Energieimporten, etwa aus Usbekistan, Tadschikistan oder Kasachstan, gezwungen ist. Das Bemühen von Präsident Almasbek Atambajew, Kirgistans Energiesektor zuverlässiger zu machen, das Land näher zur Selbstversorgung zu bringen und den Stromexport anzukurbeln, hat nun einen Rückschlag erlitten. Das Parlament kündigte am Mittwoch ein Abkommen mit Russland auf, das am Naryn, einem Quellfluss des Syr Darja, den Bau eines Staudamms und einer Reihe von Wasserkraftwerken vorsah. Freiwillig geschah dies nicht. Bereits kurz nach Vertragsunterzeichnung 2012 kamen Zweifel an Moskaus Bereitschaft auf, die für das Projekt nötigen umgerechnet rund 3 Milliarden Franken zu investieren. Gewissheit wurde daraus, als es im Dezember hiess, die staatlich kontrollierten Stromkonzerne InterRao und RusHydro könnten den Verpflichtungen wegen der «unvorteilhaften wirtschaftlichen Situation» in Russland nicht Folge leisten. Die einstigen russischen Absichtserklärungen hatten jedoch im Zusammenhang mit der Zusicherung Kirgistans einer verstärkten ökonomischen und militärischen Kooperation gestanden. Bischkek erlaubt Moskau eine Militärpräsenz im Land, zudem trat Kirgistan 2015 der Eurasischen Wirtschaftsunion bei. Dass nach diesem Schritt nun Russland dem Energieprojekt bewusst weniger Priorität einräumt, ist nicht auszuschliessen. Dass Kirgistan in nützlicher Frist andere Investoren findet, um das Projekt weiterzuführen – in Bischkek ist oft von China die Rede –, wird von Beobachtern bezweifelt … Die Staudämme an den Oberläufen des Syr Darja in Kirgistan und des Amu Darja in Tadschikistan regulieren die Wasserversorgung der landwirtschaftlich wichtigen und bevölkerungsreichen Ebenen in Usbekistan und Kasachstan, aber auch des wasserarmen Turkmenistan. Darob kommt es seit Jahrzehnten immer wieder zu Streit. Laut Experten besteht der Grundkonflikt darin, dass Kirgistan und Tadschikistan Wasser hauptsächlich im Winter zur Energieproduktion ablassen wollen. Die Staaten flussabwärts befürchten dagegen, Opfer von Wasserknappheit zu werden, und fordern für ihre Landwirtschaften, etwa Baumwollplantagen, in erster Linie im Sommer eine grosszügige Wasserzufuhr sowie ein Mitspracherecht bei der Verteilung. Usbekistan stellte so aus Protest seine Erdgaslieferungen an Kirgistan wiederholt ein, das seinerseits für den Betrieb der Staudämme auch Gelder der Staaten am Unterlauf will. Der usbekische Präsident Islam Karimow wiederum warnte bereits rhetorisch vor «Wasserkriegen». Kritisch betrachtet Usbekistan vor allem den geplanten 335 Meter hohen Rogun-Staudamm … Das Nachbarland erschwert die Einfuhr für Baumaterial für das gigantische Projekt durch sein Territorium. Es bestehen zwar internationale Abkommen zum gemeinsamen Wassermanagement. Die fünf früheren Sowjetrepubliken betrachten diese aber mehr als Papiertiger und fürchten die eigene Benachteiligung. Darin spiegelt sich auch der Umstand, dass die Ressource Wasser nicht die einzige Konfliktursache ist … es schwelen diverse ungelöste Grenz- und Territorialkonflikte . In letzter Zeit konnte man daher beobachten, wie Wasser immer stärker als politisches Druckmittel instrumentalisiert wurde, indem die eine Partei die anderen kurzerhand von der Wasserzufuhr abschnitt.

http://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/politischer-zwist-um-wasser-1.18681507

The Mosul Dam and the Italian Role. What are the Risks?

Jan 20, 2016 … Risk of the imminent collapse of the Mosul Dam must be confronted immediately. A report issued by the US Army Corps of Engineers, in September 2006, described Mosul Dam as the most dangerous dam in the world. According to a 2007 article in the Washington Post, the Army report revealed that the foundations of the dam have deteriorated and must be strengthened. “If a small problem [at] Mosul Dam occurs, failure is likely.” Collapse could “unleash a trillion-gallon wave of water…flooding two of the largest cities in the country,” causing as many as 500,000 civilian deaths. The US military concluded, “Mosul Dam is ‘unsafe’ in any definition,” and “Failure mode is credible” … Since the invasion of Mosul by the terrorist organization, Daesh, in 2014, the area surrounding the dam has witnessed military operations, battles, and bombings that have likely exacerbated weaknesses that already existed in the foundations of the dam. Most Iraqi government officials deny any danger, claiming that they do not want to panic the Iraqi public. However, it is clear that confronting the potential dangers openly and directly is the only way to avoid disastrous consequences for Iraq … At the end of 2015, the Italian press disclosed that the Italian Trevi Group was consulting with the Iraqi government to undertake restoration of Mosul Dam. Trevi was one of the companies that helped build the dam … the company is again proposing to restore the dam’s foundations, a project that would likely take eighteen months and cost many hundreds of millions of dollars … Moreover, in a highly problematic development, the Italian Minister of Defense confirmed that the Italian government plans to send Italian troops to protect the dam site. The Italian Parliament will discuss the subject in the coming weeks, and it is expected that if there is agreement to begin restoration work in March 2016, 450 Italian troops will accompany the Trevi Company to the dam site … is not because Iraqi engineers are less competent than foreign engineers, but for the more urgent and dangerous reason, that today Iraqi decision makers refuse to share the information they have concerning dangers posed by the dam and do not allow open discussion of the issue. This has been the attitude of officials overseeing dams and water in Iraq since the era of former President Saddam Hussein … While the risks at the Mosul Dam are gaining attention, the challenges posed by other large dams in Iraq and the region are not being addressed by foreign or Iraqi officials … large dams are seen as a source of “clean energy,” irrigation water, and jobs. But, these standards are incomplete. They do not include environmental impact assessment of large dams on a river and its surroundings, maintaining the biodiversity of the river, assuring the rights of others who share the river, and building peace among the countries and communities along the river … The flow of the river has been drastically diminished; there are water shortages in the communities along its course; and its water is severely polluted … The dams on the Euphrates are indeed weapons of war …

http://www.iraqicivilsociety.org/archives/4970

siehe auch:

Neglect May Do What ISIS Didn’t: Breach Iraqi Dam

10 Jan 2016 … President Obama underscored the need to make emergency repairs in a call … with Prime Minister Haider al-Abadi … Gen. Joseph F. Dunford Jr., the chairman of the Joint Chiefs of Staff, reiterated the urgent need to maintain the dam during a meeting with Mr. Abadi in Baghdad … according to a senior Defense Department official. Worried that repairs might not come in time, American officials have urged the Iraqi government to begin warning its citizens, including those who live under the control of the Islamic State in Mosul, about precautions to take and where to flee if the dam starts to fail … At the heart of the problem is a major engineering challenge: reinforcing a massive dam built during the Saddam Hussein era on a weak foundation of gypsum, chalky limestone and clay. But the problem is political, as well. The growing risks described by American officials come as Mr. Abadi contends with budget shortages, the ongoing conflict with Islamic State fighters and challenges to his authority from hard-line Shiite politicians prone to see American proposals as a conspiracy to expand Western influence in Iraq … Mohsin al-Shammari, the head of Iraq’s Ministry of Water Resources and a political supporter of the anti-American Shiite cleric Moktada al-Sadr, said last month that Iraq did not need any “foreign support” in guarding the dam … Mosul Dam, which was completed in 1984 by a German and Italian consortium and is 30 miles upstream from the city of Mosul, has long been a maintenance nightmare … The Obama administration ruled out undertaking the costly repair project itself, and the Pentagon has been reluctant to set up a base near the dam to protect the repair efforts … State Department officials said the danger would be the greatest in Mosul, where rushing water would be funneled in a powerful current along the Tigris through the center of the city. Residents might have as little as two hours’ notice that the dam to the north had given way, and the wall of water could be as high as 80 feet … The water would continue along the Tigris, which runs by Tikrit and Samarra down to Baghdad, potentially knocking out bridges along the way, according to the administration’s analysis. As the water traveled south, debris, pesticides and corpses would become part of the flow, threatening the country’s supply of clean water and its irrigation system … Educating Mosul’s residents about the danger is complicated. Residents could avoid the main rush of water by heeding warnings to move to the outskirts. But the Islamic State, which controls the city, might see such warnings as a gambit to clear the way for an offensive backed by the United States and order citizens to stay …

http://www.nytimes.com/2016/01/11/world/middleeast/neglect-may-do-what-isis-didnt-breach-iraqi-dam.html

Danke für diesen Tipp nach Beirut! J.B.

Italy to send 500 soldiers to defend Iraq’s largest dam in Mosul

16 Dec 2015 … Italy will send a detachment of around 500 soldiers to defend Iraq’s largest dam, a year after it was wrestled from the control of Isil by Kurdish forces backed by US air strikes. The troops will provide security for an Italian firm that has been awarded the contract to repair the Mosul dam … When the dam was overrun by Isil in August last year, there were fears that the extremist group would try to blow it up, unleashing a tidal wave of water which could have hit Baghdad, 240 miles to the south, and other cities downstream on the Tigris River. With the city of Mosul under the control of the Islamist militia, the deployment represents an escalation of Italy’s involvement in the multinational effort to combat the jihadist group. It has so far refused to commit military aircraft to the bombing of Isil in either Syria or Iraq, unlike Britain, France, the US and other allied countries, as well as Russia. It has deployed drones and Tornado planes in the region, but they only carry out reconnaissance missions … Paolo Gentiloni, the foreign minister, said the mission was “an important strategic intervention” in an area “very close to that controlled by Daesh" … “We are not going there to fight but to carry out work to save the dam, which is a fundamental piece of infrastructure for the future of Iraq,” said Roberta Pinotti, the defence minister. “Our soldiers will go there to protect the employees of the Italian firm that will carry out the work” …

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/iraq/12053500/Italy-to-send-500-soldiers-to-defend-Iraqs-largest-dam-in-Mosul.html

Algeria: A Desert Nation Fighting to Maintain Water Supplies

January 20, 2016 Considering that the Sahara Desert covers most of Algeria, it comes as no surprise that the country is a water-scarce nation. Beyond the severity of its climate and geography, however, overexploitation is degrading Algeria’s naturally available water resources to an alarming extent. To support a growing and rapidly urbanizing population, Algiers hopes to employ technological solutions to maximize the country’s limited water supplies. Desalination plants and large water conveyance projects involving tunneling, channeling and pipelines offer a potential fix, but there will be an associated increase in production costs. Water infrastructure maintenance will also become more expensive as a result. Low oil prices, coupled with the political need to maintain social spending ahead of a transition of government, are straining the Algerian budget. As a result, public-private partnerships are vital to assuring — if not improving — access to water throughout the country …

https://www.stratfor.com/analysis/algeria-desert-nation-fighting-maintain-water-supplies

Danke für diesen Hinweis nach Berlin Mitte! J.B.

Egypt will not allow its water resources to be put at risk

18 Jan 2016 Egypt’s irrigation minister Hossam Moghazi said … Cairo would not leave the future of the country’s water resources in the hands of anyone who would put them at risk, whether inside or outside the region. Moghazi sounded optimistic on the future of negotiations between Egypt, Ethiopia and Sudan to reach a resolution on the latter country’s controversial Grand Renaissance Dam, which is being built on a tributary to Egypt’s Nile; the country’s only source of water. He asserted that the declaration of principles which was signed by the presidents of the three countries is the "umbrella that holds a positive vibe between the three countries to solve the dam’s problem and reach an agreement that would the fulfil welfare of our countries." Moghazi’s statements came during the 56th session of the Egyptian-Sudanese Joint Technical Commission on the Nile … The French Artelia and BRL firms are tasked with conducting two studies on the impact of the dam on Egypt and Sudan … Egypt’s President Abdel-Fattah El-Sisi stressed the importance of reaching a solution regarding Ethiopia’s Renaissance Dam … El-Sisi told Ghandour that “reaching an understanding is critical given that the River Nile is the only source of water for Egypt” …

http://english.ahram.org.eg/News/181324.aspx

Danke für diesen Hinweis nach Berlin-Mitte J.B.

In Indien ist Öl billiger als Wasser

13.01.2016 In Indien haben Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Sinkende Rohstoffpreise sorgen für eine dramatische Kuriosität … Der dramatische Rückgang der Preise für Öl, Kohle, Gas und Erz führt zu Kapriolen: In Indien, wo Millionen von Menschen kein Trinkwasser haben, ist ein Liter Rohöl inzwischen billiger als eine Flasche Wasser. Der Liter Öl kostet, theoretisch heruntergerechnet vom Weltmarktpreis für ein Barrel (159 Liter), derzeit 12,50 Rupien. Der Liter Mineralwasser in der Plastikflasche am Straßenstand kostet hingegen mindestens 15 Rupien … Wasser aber ist ein immer knapperes Gut. Geschätzt 80 Millionen Inder haben keinen Zugang zu sauberem Wasser … Die Knappheit liegt nicht nur an Trockenheit und unsinnigem Verbrauch einer überalterten Landwirtschaft, sondern auch im Ringen um die Vorräte im Himalaja.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/in-indien-ist-oel-billiger-als-wasser-14010521.html

Siehe auch:

Warum das Öl billig bleiben wird

12. Januar 2016 … Ein Blick auf die klein gedruckten Literpreise im Supermarktregal kann aufschlussreich sein, in diesen Tagen ist er es besonders. Ein Liter stilles Wasser zu 50 Cent ist derzeit teurer als Erdöl. Um genau zu sein: Bei umgerechnet knapp 80 Euro für ein Barrel mit etwa 159 Litern Fassungsvermögen ist Wasser mehr als doppelt so teuer wie der wichtigste Rohstoff der globalen Energiemärkte …

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rohstoff-billiger-als-wasser-1.2814663

Wasser für alle

8. Januar 2016 Vom Fußballer zum Weltverbesserer: Benjamin Adrion, ehemaliger Mittelfeldspieler des FC St. Pauli, gründete die Initiative "Viva con Agua". Wer sein Mineralwasser kauft, spendet Geld … Mehr als 13 Millionen dieser Flaschen wurden 2015 verkauft, der Erlös und Spenden finanzieren sauberes Trinkwasser für ungefähr 1,8 Millionen Menschen in fernen Ländern. Immer mehr Wohlstandsbürger in Hamburg, Berlin oder München trinken die Varianten "laut" oder "leise", mit oder ohne Kohlensäure … Die winzige Zentrale von "Viva con Agua" wirkt wie eine WG mit Trennwänden, gegenüber liegt das Heiligengeistfeld mit dem Stadion des FC St. Pauli. Dort hat Benjamin Adrion, heute 34 Jahre alt, gespielt. Dort ging es los. 2005 fuhren sie als erste Profimannschaft ins Trainingslager nach Kuba, es war der Höhepunkt einer Marketingkampagne gegen die Drittklassigkeit, mit Fidel-Kappe, Che-Fahnen und dem Slogan "Viva St. Pauli". Wieder daheim, ließ Adrion bald seine Karriere ausklingen und kam auf die Idee, die Verbindungen des linken und solidarischen Herzensklubs für soziale Zwecke zu nützen. Er stieß auf die Welthungerhilfe und deren Wasserprojekte in kubanischen Kindergärten, das war der Start. "Viva con Agua" wurde sein Beweis, "dass dieser Verein wirklich anders tickt" … Das selbstlose Konzept zieht. "Viva con Agua" wurde Kult. Mittlerweile werben Prominente für das Wasser, unter ihnen die Band Fettes Brot … Seit 2006 hat "Viva con Agua" knapp 4,5 Millionen Euro für die Wasserversorgung mit der Welthungerhilfe weitergeleitet, unter anderem nach Äthiopien, Uganda, Indien und Nepal … Das nächste Solidarprodukt von "Viva con Agua" ist seit Januar bei einer Drogeriekette erhältlich, der Erlös kommt der Hygiene in der Ferne zugute: Klopapier. Es heißt "Goldeimer", und es diene für Groß und Klein.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/hamburg-wasser-fuer-alle-1.2810216

Scientists move one step closer to turning water into hydrogen fuel, affordably

January 5, 2016 Researchers reveal a new mechanism to create hydrogen fuel that could power environmentally clean cars … Until now, cars that run on water have been out of reach. Electrolysis, the process of breaking H2 O into hydrogen and oxygen gases by passing an electric current through water, and other possible methods have been prohibitively expensive or difficult. But a team of scientists have come up with a different mechanism to produce hydrogen fuel from water. These researchers have created a biomaterial that catalyzes the splitting of the water elements … The biomaterial, called P22-Hyd, is made up of a modified enzyme, hydrogenase, protected within the protein shell of a bacterial virus. Taken together, the material forms a nano-reactor that catalyzes hydrogen formation 150 times more efficiently than the enzyme would in its original form … Cost effective and productive in volume, this method could breathe new life into the hydrogen car …

http://www.csmonitor.com/Science/2016/0105/Scientists-move-one-step-closer-to-turning-water-into-hydrogen-fuel-affordably

Hamburg braucht mehr Wasser

04.01.16 Erstmals seit Jahrzehnten steigt der Bedarf in der Hansestadt wieder an … Ist der Bedarf in den vergangenen 30 Jahren um rund 25 Prozent zurückgegangen und seit etwa sieben Jahren stabil, wird er bis 2025 steigen. Der Grund: das Wachstum der Bevölkerung und der Wirtschaft. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag von Hamburg Wasser. Zwar geht der sogenannte spezifische Bedarf zurück, das ist der Bedarf pro Einwohner – zurzeit sind das 108 Liter pro Tag. Aber es wird eben wesentlich mehr Einwohner geben – und damit auch mehr Bedarf … Eingespart hat in den vergangenen Jahrzehnten auch die Industrie. Die Fabriken nutzen Trinkwasser für ihre Produktion, der Anteil der industriellen Verbraucher liegt allerdings nur bei 2,6Prozent der Gesamtmenge, die die Wasserwerke abgeben. Den größten Teil ihres Bedarfs gewinnen die Industriebetriebe aus eigenen Brunnen – vor allem rund um die Wilhelmsburger Insel … Je weniger Menschen in einem Haushalt leben und auf je mehr Quadratmetern sie das tun, desto mehr Wasser verbrauchen sie …

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article150570446/Hamburg-braucht-mehr-Wasser.html

UN-Resolution zum Menschenrecht auf Wasser

Dezember 2015 Die UN-Generalversammlung hat … eine von Deutschland und Spanien eingebrachte Resolution zu den Menschenrechten auf Wasser und Sanitärversorgung angenommen. Damit führen Deutschland und Spanien ihre seit 2007 bestehende Zusammenarbeit zur Stärkung dieser Menschenrechte fort. Die Neuerungen dieser Resolution mit der Nummer 70/169 sind, dass erstmals eine Resolution der Generalversammlung eine Definition dieser Menschenrechte beinhaltet und dass die beiden Menschenrechte erstmals separat aufgeführt sind, was gerade das Menschenrecht auf Sanitärversorgung stärkt. Das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung gilt für alle Menschen von Geburt an, uneingeschränkt und jederzeit. Abgeleitet wird es aus dem Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte von 1966. Obwohl das Recht auf Wasser dort nicht explizit genannt ist, hat der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte 2002 festgestellt, dass es sich aus dem Recht auf einen angemessenen Lebensstandard unmittelbar herleitet, und hat erstmals detailliert den Inhalt des Menschenrechts und die staatlichen Verpflichtungen zu dessen Umsetzung dargestellt. Unter anderem wurden die fünf Kriterien Verfügbarkeit, Erreichbarkeit, Qualität, Annehmbarkeit und Bezahlbarkeit definiert … 2010 erkannten sowohl die Generalversammlung als auch der Menschenrechtsrat das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung explizit als verbindliches Völkerrecht an …

http://www.unesco.de/wissenschaft/2015/resolution-recht-wasser.html

BEZUGSDOKUMENT:

70/169. The human rights to safe drinking water and sanitation

http://www.un.org/en/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/RES/70/169

Human water use ‚greater than thought‘

17 December 2015 New calculations show that our already sizeable water footprint is 18% bigger than we thought … The old estimates of human water consumption add up to a staggering number: 9,100 cubic km per year. This volume is about twice the size of Lake Michigan in the US … Looking at their data, the scientists could see an increase in evapotranspiration when comparing the first and second halves of the last century. The question they then asked was how much of this change was being driven by human activity. They found that areas previously identified as having experienced the ecological consequences of dams and irrigation also showed the biggest increase in evapotranspiration …

http://www.bbc.com/news/science-environment-35082422

FLINT, Michigan

House Panel Denounces E.P.A. Actions in Flint Crisis

MARCH 15, 2016 — Members of a congressional oversight committee excoriated a former Environmental Protection Agency official … for not responding more forcefully when she learned last year that Flint, Mich., was not adding a chemical to its new water supply that would have prevented the city’s pipes from corroding and leaching lead. The former official, Susan Hedman, testified that limited enforcement options had kept her from acting more aggressively to order corrosion control … The hearing was the first time that several prominent figures in the water crisis — Ms. Hedman; Darnell Earley, the state-appointed emergency manager of Flint at the time of the water switch; and Dayne Walling, the city’s former mayor — had testified publicly about their roles …

http://www.nytimes.com/2016/03/16/us/flint-water-crisis-congressional-hearing.html?_r=0

VIDEO Flint water crisis in Democratic debate

March 6, 2016 … Hillary Clinton and Bernie Sanders tangled over trade, guns, the auto industry and the water crisis in Flint, Mich. … in their … Democratic presidential debate …

http://www.usatoday.com/story/news/politics/elections/2016/03/06/democratic-debate-clinton-sanders-flint-michigan/81418928/

160127 Heller FlintWater

Most Americans don’t drink (or trust) tap water: Should they?

March 5, 2016 … Water quality, like many public services, is often worst in low-income neighborhoods … In households with an income above $100,000, 6 in 10 people were comfortable with their water quality, but only 4 in 10 from households making less than $50,000 were. The poll also indicated a racial split, with only 28 percent of Hispanics, compared to 40 percent of blacks and 54 percent of non-Hispanic whites, expressing confidence in their tap water … In 2003, the National Resources Defense Council ranked the municipal water in 19 US cities and identified three requirements for good water: a protected water source – stream, lake, well, or reservoir – as well as sound pipes and a modern water treatment facility … Some cities with older plumbing use corrosion control treatments to purify water that passes through lead pipes; the city of Flint had neglected this step for three years. Without treatment, lead leaches into the water and, over time, can poison those who drink it. "There’s a huge problem with political will," Professor Griffiths told the Detroit Free Press. "If Al Qaeda decided to poison our children, we’d be all over it… Instead, we have neglected our own infrastructure. It boggles the mind" …

http://www.csmonitor.com/Environment/2016/0305/Most-Americans-don-t-drink-or-trust-tap-water-Should-they

Flint crisis: How to get free bottled water and filters

February 27, 2016 It still is not safe to use unfiltered tap water in the city of Flint for drinking, cooking or brushing your teeth until your water is tested, and proven safe. It should not be used in your baby’s bottles, or mixed with baby formula. You can’t see, smell or taste lead in your water. Even if your tap water looks clear, it is not safe to drink at this time. Use bottled water instead. Here are ways to get some at no cost …

http://www.freep.com/story/news/local/michigan/flint-water-crisis/2016/02/26/flint-residents-get-help/79784170/

The Flint water crisis, explained

February 15, 2016 Flint has become a national scandal because its situation seemed easily preventable and because the water crisis exemplifies problems that stretch far beyond a single city … 1) What happened in Flint, Michigan? The Flint water crisis started with a bankrupt city trying to save money. It ended with the declaration of a federal state of emergency after as many as 8,000 children were exposed to a poisonous element that will have lifelong effects on their brain and nervous systems … Flint was near bankruptcy … One money-saving move was to stop buying drinking water from Detroit … planned to join a new countywide water treatment system … but that system wasn’t yet fully built. So in April 2014, the city began using treated water from the Flint River as a stopgap. The river water was corrosive. Flint failed to properly treat the water … Lead from the city’s pipes began leaching into drinking water … The state’s Department of Environmental Quality downplayed months of complaints from Flint residents that their water was discolored, smelly, and undrinkable … 2) Who’s to blame for what happened in Flint? … The series of emergency managers who oversaw Flint as the crisis unfolded are the most directly responsible for using Flint River water in the first place … as it became clear that Flint’s water had problems, including bacterial and chemical contamination, the department continued to downplay them …

http://www.vox.com/2016/2/15/10991626/flint-water-crisis

siehe auch:

22. Januar 2016 Verseuchtes Trinkwasser in den USA. Falsch verstandener Sparzwang!

http://www.lebensraumwasser.com/2016/01/22/verseuchtes-trinkwasser-in-den-usa-falsch-verstandener-sparzwang/

Flint’s water crisis highlights need for infrastructure investment and innovation

January 13, 2016 Flint’s water infrastructure has reached a crisis point, as residents cope with high levels of lead pollution and questions mount over contamination and negligent oversight. Aiming to cut costs in a state of financial emergency almost two years ago, the city began drawing water from the local Flint River rather than continuing to depend on traditional sources linked to Detroit, almost immediately leading to a variety of health and environmental concerns. Although Flint switched back to Detroit water this past fall, the city’s situation remains dire. A combination of factors, of course, have contributed to Flint’s crisis—including lapses in state monitoring—but the aging and deteriorating condition of the city’s water infrastructure plays an enormous role … Flint has struggled to pay for needed maintenance on pipes and other facilities, which not only buckle under time and pressure in the form of widespread leaks, but also result in higher costs and declining water quality … As a result, Flint is now facing a total water bill of up to $1.5 billion and needs a host of different public, private, and civic leaders to act to accelerate infrastructure improvements. Fortunately, several states and cities are pioneering innovative investments nationwide and providing models for future action …

http://www.brookings.edu/blogs/the-avenue/posts/2016/01/13-flint-water-crisis-infrastructure-kane-puentes

160207 Margulies Kool-Aid

Michigan governor declares state of emergency in Flint over water problems

January 06, 2016 – Michigan Gov. Rick Snyder declared a state of emergency in Flint on Tuesday over problems with lead in the city’s drinking water, the same day federal officials confirmed they’re investigating the matter that prompted a local public health emergency …

http://www.foxnews.com/us/2016/01/06/michigan-governor-declares-state-emergency-in-flint-over-water-problems.html

siehe auch:

21. Januar 2016 Das Blei-Wasser von Michigan … In Flint herrscht seit letzter Woche der Notstand: Die Bürger wurden über zwei Jahre mit verseuchtem Wasser versorgt. US-Präsident Barack Obama äußert sich besorgt …

http://www.zeit.de/politik/2016-01/michigan-trinkwasser-blei-barack-obama-notstand

January 13, 2016 National Guard to distribute water in Flint

http://america.aljazeera.com/articles/2016/1/13/national-guard-to-distribute-water-in-flint.html

California Water Crisis

BROWN IS THE NEW GREEN

California brewery making drought friendly craft beer from waste water

March 16, 2016 Half Moon Bay Brewing Company has been making small batches of its Mavericks Tunnel Vision IPA with recycled waste water—known to environmentalists as gray water. Gray water is treated water that’s been used in sinks, showers, dishwashers or washing machines–but not from toilets … Using NASA water recycling technology that astronaut Scott Kelly employed to treat his pee and sweat during his year aboard the International Space Station, they created gray water IPA. The beer is slightly darker than the same beer made using conventional Bay Area municipal water, but in a blind taste test, people couldn’t tell the difference between it and a traditional pint of IPA …

http://www.foxnews.com/leisure/2016/03/16/california-brewery-making-drought-friendly-craft-beer-from-waste-water/

California’s drive to save water is killing trees, hurting utilities and raising taxes

February 27 2016 … Eight months after California’s governor ordered cities to cut water consumption by a quarter, residents and businesses have exceeded expectations. But no good deed goes unpunished. Now, the state’s furious conservation drive is not only threatening trees but also resulting in sluggish sewer lines and possible increases in water and tax bills … Now the state is losing millions of trees that beautify their cities, improve air quality, offer shade in areas where temperatures can reach 100 degrees and provide habitat for untold numbers of squirrels, birds and other animals … The water pinch has had several other unfortunate side effects. As customers cut back on the length of their showers, the number of times they flushed their toilets, and the clothes and dishes they washed, they lowered the outflow of water needed to push waste through sewage tunnels … “You have solids that you flush and there’s not enough water to carry the material” … That material often sits and releases the telltale, rotten-egg odor of hydrogen sulfide. Besides smelling bad, it corrodes pipes. “When the city says buy low-flush toilets because we all want to save water and save the world, no one can resist … But no one thinks about the consequences. It really is a double-edged sword” …

https://www.washingtonpost.com/national/health-science/californias-drive-to-save-water-is-killing-trees-hurting-utilities-and-raising-taxes/2016/02/27/1bd88a50-d71d-11e5-b195-2e29a4e13425_story.html

Clean water versus the sucker fish: Drought creates a bizarre dilemma

February 26, 2016 The California drought has created many oddities over the last few years but none as bizarre as a scene that unfolds regularly on a tributary of the Santa Ana River. The stream’s modest flow, provided almost entirely by a San Bernardino water treatment plant, suddenly stops, quickly stranding thousands of threatened Santa Ana sucker fish. Volunteers and U.S. Fish and Wildlife Service employees dash into the vanishing puddles to net as many of the 4- to 6-inch fish as they can, placing them in buckets of water. After a few hours, water starts flowing again and workers return the fish to the stream … The Santa Ana sucker and Arroyo chub fish are protected species that get stranded when water runs low in the Santa Ana River …

http://www.latimes.com/science/la-me-sucker-rescue-20160226-story.html

As California enters a ’new era‘ on water, cities seek their own solutions

February 18, 2016 — For California, which has endured four years of extraordinary drought, the state’s wet season is off to an encouraging start. High in California’s Sierra Nevada, the state’s mountainous spine, El Niño-driven storms have piled snow and the meltwater it represents to near-normal levels. At lower elevations, heavy rains are nudging the water in many depleted reservoirs back toward their historical averages. Whether this spells the beginning of the end to what some researchers have tagged as the state’s worst drought in at least 1,200 years remains to be seen. The state still faces a significant, long-term precipitation deficit. What is clear is that the drought has accelerated the onset of a “new era” of water use in the Golden State, some water-policy specialists say … Conservation continues to play a vital role. But it’s also an era where the hunt for sustainable water sources increasingly focuses on finding ways to husband local supplies … Now, the current drought, which is heading into its fifth year, is sharpening the region’s focus on the need for finding a broader mix of approaches. This will involve experimentation, specialists say. The mix of measures will depend on local conditions and goals …

http://www.csmonitor.com/Environment/2016/0218/As-California-enters-a-new-era-on-water-cities-seek-their-own-solutions

Californians used less water in December, but fell short of drought targets

February 02, 2016 Residents of drought-stricken California used 18 percent less water in December and for a third straight month fell short of the 25 percent conservation mandate set by Gov. Jerry Brown … However, the State Water Resources Control Board reported at a meeting in Sacramento that California will likely beat its long-term conservation goal … The snowpack provides nearly one-third of California’s water supply during months when it melts and rushes through rivers and streams to fill reservoirs. An electronic measurement collected by more than 100 sensors throughout the Sierra has shown the snowpack at 114 percent. El Nino storms have boosted the snowpack to levels higher than the state has seen in five years … Still, major reservoirs and underground water supplies remain critically low …

http://abc7.com/news/californians-saving-more-water-but-miss-drought-targets/1184132/

Siehe auch:

Jan 05, 2016 California misses water conservation mark for 2nd month

http://www.kcra.com/news/california-misses-water-conservation-mark-for-2nd-month/37271948

California’s Desert Towns Struggle With Water Reduction Targets

Jan. 26, 2016 California’s drought-ridden cities are on track to collectively meet Gov. Jerry Brown ’s call for a 25% reduction in water usage. But there is a notable laggard: the state’s desert resort areas. Many desert water agencies continue to miss their targets, even after some have been slapped with fines. Officials in desert communities—which as heavy water users were given tougher goals than many other municipalities—say they face unique challenges, such as irrigating grass in the extreme summer heat … The gap illuminates a broader problem for California’s desert resorts: Unlike some other parts of the Southwest, which use more native landscaping, Palm Springs and other cities here in the Coachella Valley were designed as green oases. Hotels, residential communities and golf courses sprang up out of the desert sand with predominantly turf landscaping. Letting that grass die without water would hurt the resort-based economy, local officials fear … Heavy rain and snow over the past several weeks have helped eased drought conditions, but likely not enough for the state to end its restrictions … Mr. Brown said in a recent interview that it will take more action to bring the desert’s water use in line with the rest of California, noting that humans never lived permanently in the Coachella Valley until modern times …

http://www.wsj.com/articles/californias-desert-towns-struggle-with-water-reduction-targets-1453839834

California to release more reservoir water thanks to El Niño storms

January 26, 2016 California officials offered some good news … amid the throes of the continuing drought, announcing they’ll probably have a little more water to release from the state’s mountain-fed reservoirs this year because of wet weather … The Department of Water Resources, mindful of the fruits of the El Niño weather pattern, boosted expected water deliveries to cities and farms from last month’s scant projection of 10 percent of what was requested to a slightly better 15 percent … While the bump is small, any increase in the supply is sure to be welcomed by the 29 public agencies that receive water from the State Water Project and ultimately serve it to two-thirds of California residents … The communities of Livermore, Pleasanton, Dublin and San Ramon, which get more than two-thirds of their water from the state, have already indicated that strict conservation measures will remain in place while they try to stretch out remaining reserves … Federal officials have not projected how much water they will deliver this year. But in an announcement last week, they warned recipients that it might not be much because the drought-stricken system remains in recovery …

http://www.sfgate.com/bayarea/article/California-to-release-more-reservoir-water-thanks-6785391.php

siehe auch:

Californians warned to keep conserving water despite heavy rains

6 January 2016 State officials tell residents not to revert back to pre-drought habits even after parade of storms from strong El Niño weather system …

http://www.theguardian.com/us-news/2016/jan/05/california-drought-water-conservation-el-nino-rain

WASSERQUELLEN

Billions of People Got Clean Water in the Past 25 Years

Mar 01 2016 A new graphic shows where access to safe drinking water has gotten better—or worse …

http://news.nationalgeographic.com/2016/03/160301-global-potable-water-access-graphic-data-points/

GIGA German Institute of Global and Area Studies

O n l i n e – B i b l i o g r a f i e

Grenzüberschreitende Gewässer: Konflikt und Kooperation

Transboundary Waters: Conflict and Cooperation

12. Februar 2016

https://www.giga-hamburg.de/de/system/files/iz_publications/dok-line_global_2016_2.pdf

Water Alternatives – February 2016 (Vol. 9 Issue 1),

http://www.water-alternatives.org/index.php/current-issue

A political economy of environmental impact assessment in the Mekong Region

http://www.water-alternatives.org/index.php/alldoc/articles/vol9/v9issue1/303-a9-1-2

http://www.water-alternatives.org/index.php/alldoc/articles/vol9/v9issue1/303-a9-1-2/file

Cultivating the desert: Irrigation expansion and groundwater abstraction in Northern State, Sudan

http://www.water-alternatives.org/index.php/alldoc/articles/vol9/v9issue1/308-a9-1-7

http://www.water-alternatives.org/index.php/alldoc/articles/vol9/v9issue1/308-a9-1-7/file

SWP

Water as Weapon: IS on the Euphrates and Tigris. The Systematic Instrumentalisation of Water Entails Conflicting IS Objectives

January 2016

English version of SWP-Aktuell »Wasser als Waffe: Der IS an Euphrat und Tigris«

http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/swp-aktuell-de/swp-aktuell-detail/article/wasser_als_waffe_der_is_an_euphrat_und_tigris.html

… In the course of its territorial expansion, Islamic State (IS, ISIL or ISIS) has brought under its control strategically significant water resources and large parts of the water infrastructure in Syria and Iraq. It has seized several important dams on the Euphrates and Tigris as part of its expansion strategy and, particularly since 2014, has used water as a weapon in a number of ways. This practice has disastrous consequences, and it is virtually impossible for external actors to prevent it. And yet, even IS’s room for manoeuvre is limited since a functioning water and electricity supply in the areas that it has captured is of existential importance for the militia. However, the anti-IS coalition’s intensified military interventions since the Paris attacks put the militia under severe pressure. Should IS be forced into extensive withdrawals, then whole regions will be at risk of dramatic and wide-spread flooding …

Abstract:

http://www.swp-berlin.org/en/publications/swp-comments-en/swp-aktuelle-details/article/water_as_weapon_is_euphrates_tigris.html

Complete text:

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/comments/2016C03_lsw.pdf

Freshwater vulnerability threatens developing nations‘ stability

January 11, 2016 Many nations and regions already facing uncertain political futures must contend with a growing threat to stabilization: freshwater vulnerability. The finding comes from a new study … in Stanford’s Global Freshwater Initiative that weighed a variety of contributing factors, such as regulatory enforcement, corruption, transboundary competition and water transported "virtually" in agricultural products, as well as traditional constraints like scarcity and infrastructure. Among its striking findings: Institutional issues are the most common factors generating water supply vulnerability … The most prevalent issue was corruption, which can paralyze water development projects and regulation … By the study’s measures, the world’s most water-vulnerable countries are Jordan, Yemen and Djibouti … In light of ongoing conflicts in the Middle East and North Africa, the report provides a roadmap for how influential countries such as the United States could help the region’s vulnerable nations steer clear of destabilizing water crises … Countries in the Middle East and North Africa are over-pumping groundwater …

http://news.stanford.edu/news/2016/january/water-vulnerability-report-011116.html

Bezugsdokument:

http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/10/10/104014/pdf

Sustainability in the water–energy–food nexus

20 Oct 2015 … Recognizing the urgent need to focus on sustainability in the water–energy–food [WEF]… nexus WEF together with tools to analyze and approaches to govern the linkages at different scales, the Global Water System Project, the United Nations Environment Programme, the Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, the Center for Development Research (ZEF), University of Bonn, and the CGIAR Research Program on Water Land and Ecosystems organized an international conference, Sustainability in the Water-Energy-Food Nexus, in Bonn, Germany, in 2014. The conference addressed sustainability in the WEF nexus as a key research-for-action initiative, and included an international policy consultation process to inform, influence and catalyze action of policy makers, nongovernmental organizations, the private sector, educators and researchers towards a nexus approach that both draws on and supports the environment …

http://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/02508060.2015.1096110

siehe auch:

DIE Water Publications 2014/2015

http://www.landgovernance.org/assets/DIE-Water-Publications-2014-2015_12Jan2016.pdf

Projekt Water Education for Teachers (WET): pädagogische Broschüren zum Thema Wasser

Im Rahmen des internationalen Projekts WET wurden zwei pädagogische Broschüren zum Thema Wasser erarbeitet – eine für Lehrpersonen und eine für Schülerinnen und Schüler. Diese haben wir gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung und pädagogischen Fachpersonen auf Schweizer Verhältnisse angepasst … Die pädagogischen Broschüren behandeln die Themen «Gesundes Trinkverhalten» und «Umgang mit Wasserressourcen» … Zugang zu den Broschüren:

http://gesundheitsfoerderung.ch/bevoelkerung/produkte-und-dienstleistungen/ernaehrung-und-bewegung/lehrmittel-wasser.html

Syrian Arab Republic : WASH assistance by sub-district (January – November 2015)

http://reliefweb.int/map/syrian-arab-republic/syrian-arab-republic-wash-assistance-sub-district-january-november-2015

US-DoD

Climate Change Adaptation and Resilience

January 14, 2016 … this issuance establishes policy and assigns responsibilities to provide the DoD with the resources necessary to assess and manage risks associated with the impacts of climate change. This involves deliberate preparation, close cooperation, and coordinated planning by the DoD …

http://www.defense.gov/Portals/1/Documents/pubs/471521p.pdf

WATERWISE

Water stations first placed in Arizona desert 15 years ago

March 07, 2016 It’s been 15 years since volunteers first placed the 65-gallon water barrels in the desert to prevent illegal immigrants from dying, and the story is not over, the founder of Humane Borders said … “Deaths are higher in the west desert now than in previous years” … Since 2001, Humane Borders has dispensed more than 100,000 gallons of water … and operates 35 water stations in Southern Arizona … Humane Borders has permits and agreements to place and maintain the stations with several government agencies, including the National Park Service, Bureau of Land Management, Pima County and the city of Tucson, as well as private property owners near the border. There are others groups such as Samaritans and No More Deaths that also distribute water in known crossing routes used by illegal immigrants … More than 2,500 remains have been recovered in this area since 2001 and the rate of those dying has not decreased despite fewer apprehensions in the Border Patrol Tucson Sector …

http://tucson.com/news/water-stations-first-placed-in-arizona-desert-years-ago/article_97c529b1-71a8-50f5-bc38-2b7b2b4adbe0.html

Solving the Twin Crises of Energy and Water Scarcity

January 25, 2016 Few people realize the important role water plays in our daily energy use, or the energy required to heat, treat, and supply water. Powering one 60-watt bulb for 12 hours a day over the course of a year can require 3,000 to 6,000 gallons of water — enough to fill a large tanker truck. Meanwhile, the electricity used for water treatment can be as much as one-third of a city’s energy bill. Most companies’ value chains are heavily dependent on water and energy resources. Automobile manufacturers, for example, create products that rely on metals, chemicals, oil, and gas, which are among the most energy- and water-intensive industries. Others, including technology and telecommunications companies, are major customers of — and suppliers to — those industries. Almost everyone has some skin in this game … See water and energy through women’s eyes. Involving and empowering women will be essential to meeting the water and energy needs of 9 billion people. In developing countries, women spend 25% of their day collecting water and 40 hours per month collecting fuel for their families. They are in charge of water and energy decisions at the household level, and their views must be included at the resource planning level as well. Companies such as Unilever and Coca-Cola are already involved in gender-empowerment initiatives that support economic development and stewardship of local water supplies. Partnerships can help finance women entrepreneurs, create local centers to supply clean water, and inform communities via text messages when clean water is available. These are important steps toward recognizing the role women can play in creating, shaping, and scaling solutions to water and energy challenges … Water and energy demand are deeply linked. Business leaders must pay attention to the risks and interdependencies that these twin challenges present. We need to acknowledge that multiple industries and stakeholders have important roles to play. We need them to work together on research, demonstration, and business model innovations at the water-energy nexus …

https://hbr.org/2016/01/why-energy-and-water-scarcity-are-connected-challenges

Bionik – Mikrostruktur gewinnt Wasser aus der Luft

25. Februar 2016 Käfer, Kaktus und Kannenpflanze sind Vorbild für eine neue mikroskopische Oberfläche. Man kann damit äußerst schnell Wassertropfen aus der Luft gewinnen … eine rutschige Miniatur-Hügellandschaft, auf der sich Wasserdampf aus der Luft niederschlägt, Tropfen schnell wachsen und flott wieder abfließen. In einer Stunde könne man damit zehnmal so viel Kondenswasser sammeln wie auf ebenen Flächen … Die Grundstruktur ähnelt dem Rücken von Wüstenkäfern. Auf millimetergroßen Noppen bilden sich dort Tautröpfchen, vor allem wenn die Krabbler den Rücken in den Wind stellen …

http://www.sueddeutsche.de/wissen/bionik-mikrostruktur-gewinnt-wasser-aus-der-luft-1.2877841

This ’self-filling‘ water bottle turns air into drinking water

Jan. 25, 2016 While you’re pedaling furiously on the uphills, your water bottle could be hard at work, too … Fontus, a water bottle that takes in moisture from surrounding air, can produce clean, drinkable water in under an hour (assuming the air is also relatively clean). Created by Austrian industrial designer Kristof Retezár, Fontus was designed to help people in water-scarce areas, including some 1.2 billion people around the world. Rather than relying on complex water purification systems, Retezár wanted to make something simple and portable. … When humid air flows into the device, it hits a series of hydrophobic "teeth," which look kind of like toothbrush bristles, that help turn the water vapor into actual droplets. A small solar panel on the top of Fontus keeps a battery charged …

http://www.techinsider.io/the-fontus-self-filling-water-bottle-2016-1

WASSERSPORT

VIDEO: Blut für Wasser – Das mexikanische Dorf, das mit Fäusten für mehr Regen kämpft

… La Esperanza … einem kleinen Ort im Bundesstaat Gerreo … Die Einheimischen dort pflegen die reizende Tradition, gegenseitig die Schxxxx aus sich rauszuprügeln, um die Götter milde für eine gute Regenzeit zu stimmen. Host Lucia Anaya konnte einen ganzen Tag mit den Einwohnern Mezcal trinken, tanzen, beten und Truthahnmägen wie Ballons aufpumpen. Dann ging es zum Schlachtfeld, wo sich die Bevölkerung von La Esperanza einmal im Jahr mit dem Nachbardorf trifft und kämpft. Der Tradition nach verwandelt sich jeder Blutstropfen in einen Regentropfen …

http://www.vice.com/de/video/blut-fuer-wasser-951

… dann war da noch:

160124 Tomuschoff waren_aus_der_region

extra 3 – 27.01.2016 Realer Irrsinn: Pinkel-Posse in Bremen

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Realer-Irrsinn-Pinkel-Posse-in-Bremen,extra10732.html

Jörg Barandat

editorial@waternews.de

160317 WATERINTAKE 01_2016.pdf

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