Massenbach-Letter: NEWS 12/02/16

Massenbach-Letter. News –Steinmeier: -"Die Nato kann keine Rolle bei der Steuerung der Flüchtlingsmigration spielen.“

· Robert D. Kaplan: "Nach Putin droht Russland die Anarchie" * STRATFOR: Ukraine – IMF Withholding Aid Until Political Crisis Ends.

· Thomas Jefferson’s Qur’an: Islam and the Founders * Remarks by President Barack Obama at Islamic Society of Baltimore

· npr berlin: “Yes, I’m Muslim—and German”

· Erzbischof Schick beendet Solidaritätsreise auf die Arabische Halbinsel * Syrien: Bischof von Aleppo (Antoine Audo) verteidigt russischen Angriffe.

· Steinmeier: Nato-Rolle bei Steuerung der Flüchtlingskrise höchstens bei Aufklärung-"Die Nato kann keine Rolle bei der Steuerung der Flüchtlingsmigration spielen.“

Massenbach* N24- Geostratege Robert D. Kaplan: "Nach Putin droht Russland die Anarchie"

Russlands Präsident Wladimir Putin stellt nach Ansicht von Robert Kaplan die Einheit des Landes sicher.

Robert D. Kaplan hat keine Hoffnung für Syrien. Auch für die Zukunft Russlands sieht der Geostratege schwarz. Weitaus größere Probleme verortet der renommierte Autor jedoch ganz woanders.

Ist Putins Rückkehr auf die Weltbühne ein Zeichen der Stärke und ein Signal für eine neue Weltordnung?

Robert D. Kaplan: Sein Handeln ist wohl kalkuliert. Aber ob es reicht? Was Putin folgen würde, wäre nur noch schlimmer. Russlands rohstoffbasierte Wirtschaft kollabiert. Wir haben weniger Russlands Stärke zu fürchten als seine Schwäche – ein Jugoslawien ähnliches Szenario, in welchem der Kaukasus und andere Randgebiete wegbrechen, weil der Kreml unter Druck gerät. Wir haben kleine und mittlere Staaten in Westafrika und dem Mittleren Osten zerbrechen sehen. Aber Russlands und Chinas Grenzen könnten künftig ebenfalls infrage stehen.

Wie soll man mit Putin umgehen? Was heißt Realpolitik angesichts des Ukraine-Krieges und der russischen Intervention in Syrien?

Kaplan: Die Russen können die syrische Krise niemals allein lösen. Sie wird noch Jahre andauern. Die Europäer werden sich mit der Kontrolle der Krim durch Putin abfinden müssen. Aber sie dürfen keinesfalls die Sanktionen zurücknehmen, ohne dass eine Vereinbarung über die Zukunft der Ukraine getroffen wurde.

Außenpolitik ist eine Frage von Notwendigkeiten, nicht von Wünschen, und beruht auf Analysen, nicht auf Gefühlen. Jeder ausgeprägte Realismus muss aber mit einer Dosis Idealismus angereichert werden, sonst erlischt der Glaube daran, dass man Gutes erreichen kann.

Warum kann ein starkes Russland keine Demokratie sein?

Robert Kaplan (63) ist Senior Fellow am Center for a New American Security in Washington und Autor zahlreicher Bücher über geopolitische Fragen.

Kaplan: Russland erstreckt sich über die halbe Erde. Es hat nur wenige auf natürliche Weise geschützte Grenzen. Es ist nur teilweise verwestlicht. Russland ist deshalb innerlich unsicher und nur schwer von einem Ort aus zu regieren, wenn dieser Ort lediglich als politische Poststelle fungiert. Russland hat darum immer zur Autokratie geneigt.

Was bedeutet, die Maxime vom Ende her zu denken? Was geschieht, wenn Assad gestürzt wird? Wer kommt nach Putin? Was passiert nach dem Ende des IS?

Kaplan: Wenn Assad beseitigt wird, weitet sich entweder der Bürgerkrieg noch mehr aus und/oder ein Dschihadistenregime übernimmt in Damaskus das Steuer. Assads Sturz könnte zur Auslöschung auch der Alawiten führen. Der einzig sichere Weg, ihn zu beseitigen, besteht in einer sorgfältigst geplanten Machtübergabe mit der Hilfe Russlands und des Irans.

Was Putin angeht: Nach ihm könnte in Russland quasi Anarchie ausbrechen oder ein rechtsgerichtetes Militärregime kommt an die Macht. Und schließlich der IS: Sobald er geschlagen ist, stellt sich die Frage, wer das östliche Syrien und den westlichen Irak beherrschen wird. Ohne eine Antwort darauf – und ich bin nicht sicher, ob es eine gibt – kehren der IS oder eine ähnliche Gruppe zurück. Der IS ist das Symptom eines Nahen Ostens, der noch immer keine Antwort auf den Kollaps des Osmanischen Reiches gefunden hat.

Kissinger definiert Diplomatie als die Kunst, Krieg durch Aufrechterhaltung eines "balancierten Unbehagens" zu vermeiden. Wann schlägt Politik in Appeasement um?

Kaplan: Politik wird zum Appeasement, wenn strategische und moralische Kerninteressen durch Diplomatie nicht mehr gewahrt werden können, man aber vor militärischen Maßnahmen zurückscheut. Oft bekommt Diplomatie nur wegen der real gegebenen Möglichkeit militärischen Handelns die nötige Glaubwürdigkeit.

Leben wir in einer Zeit des Rollback? Einer Zeit, die sich der Rationalität mehr verschließt als zu Zeiten des Kalten Krieges?

Kaplan: Die Welt nach 1989 wird durch eine relative Anarchie ersetzt. Keine totale Anarchie, aber sehr viel mehr als je nach dem Zweiten Weltkrieg. Ich war fünfmal in Davos. Dort unterliegt man der Illusion, von oben die Realität entwerfen zu können. In Wahrheit steuert niemand die Welt. Die Eliten haben die Kontrolle verloren. Ohne Weltreiche und mit dem Schwinden der von Amerika geführten Nachkriegsordnung nähern wir uns allmählich einer anarchischen, nachimperialen Wirklichkeit.

Was war 1989 und seine Folge? Ein goldenes Interregnum, dessen Zeit nun abgelaufen ist?

Kaplan: 1989 war das Ende des Zweiten Weltkrieges in Mittel- und Osteuropa. Die sowjetische Dominanz dort war in gewisser Weise die Fortsetzung dieses Krieges. Der Kalte Krieg und die Welt nach ihm bis vor wenigen Jahren waren ein Bruch in der europäischen Geschichte, auch deshalb, weil Europa vom Nahen Osten und von Russland abgeschnitten war. Jetzt macht sich die Geografie wieder bemerkbar. Europa wird von innen geschwächt, und es teilt wieder das Schicksal des gesamten afroasiatischen Raumes.

Verstehe ich Sie richtig, dass Neoimperialismus die Antwort auf die relative Anarchie von heute sein könnte?

Kaplan: In Europa sind Nazismus und Kommunismus nach dem Zusammenbruch der multiethnischen Habsburgermonarchie zu Einfluss gekommen. Joseph Roth hat im imperialen Niedergang nur Gefahren gewittert. Die Rolle der Imperien ist noch immer verlockend. Die Vereinten Nationen, Davos, Völkerrechtler, alle wollen, ob eingestandenermaßen oder nicht, die Funktion der Imperien übernehmen und Ordnung in weiten Gebieten der Erde schaffen. Darum auch ist Amerikas Macht, wie falsch sie auch von Zeit zu Zeit eingesetzt wurde, so entscheidend.

Ist Amerika denn noch eine Supermacht?

Kaplan: Amerika ist stark, aber immer weniger einmalig und unverzichtbar. Je mehr Demokratien und Anarchie es gibt, desto mehr schwindet sein Einfluss. Amerikas technologischer Vorsprung schmilzt, weil andere unsere Technik kopieren und sie nutzen, um militärische Parität herzustellen. Es gibt aber keinen erkennbaren Ersatz für die amerikanische Ordnungsmacht. Das ist eine Gefahr.

Was ist überhaupt Frieden?

Kaplan: Frieden ist die zeitweise Abwesenheit von Konflikten. Es gibt immer Konflikte. Das Ziel ist es, sie unterhalb einer bestimmten Schwelle zu halten und zwischenstaatliche Kriege abzuwenden. Der Fehler im Denken europäischer Eliten war es, in den vergangenen Jahrzehnten zu glauben, dass Konflikte per se widernatürlich seien und die Welt mit den Prinzipien der Aufklärung regiert werden könne – im konkreten Fall durch den Sozialstaat plus die gemeinsame Währung. Dieses Wirtschaftsmodell kommt jetzt knirschend zum Stehen, während ethnisches und nationales Denken in den Vordergrund tritt, denn die Bevölkerungen leben nicht im selben mentalen Raum wie die Eliten.

Demokratie ist kein Perpetuum mobile, sondern harte Arbeit. Wenn man auf die Türkei blickt und die anderen Staaten, die im Gefolge bürgerlichen Protests zerbrochen sind: Sind Autokratien attraktiver, weil einfacher zu führen und leichter im Alltag?

Kaplan: Autokratien sind nicht attraktiver. Überhaupt nicht. Demokratie funktioniert aber nur dann gut, wenn es eine entwickelte Mittelschicht gibt, eine bürgerliche Tradition und keine ethnischen oder religiösen Bruchlinien. Darum haben wir aufgeklärte Autokratien an Orten wie Marokko, Jordanien und Oman, die besser dastehen, als es Demokratien dort täten.

Was können Einzelne in der Politik bewirken? Was hat zum Beispiel der erste schwarze Präsident der USA, Barack Obama, erreicht?

Kaplan: Einzelne können trotz enormer allgemeiner Einflüsse Geschichte machen, siehe Hitler, Stalin, Roosevelt, Lincoln. Obama hat das Leben des Durchschnittsamerikaners stärker mit dem Staat verknüpft und ein fühlbares militärisches Engagement in Übersee vermieden. Er hat sich für die Normalisierung der Beziehungen zum Iran eingesetzt, ohne aber Amerikas Verbündete im Nahen Osten mehr Sicherheitsgefühl zu geben. Nachhaltige Politik braucht dort beides. In Europa und Ostasien hat er nur das unbedingt Nötige getan. Deshalb fühlen sich nur wenige in Eurasien durch die amerikanische Politik beschützt.

Niall Ferguson hat kürzlich geschrieben, Tolstois "Krieg und Frieden" wäre heute in Teheran situiert. Ist Iran die neue Führungsmacht des Nahen Ostens?

Kaplan: Iran war in der Antike die erste wirkliche Weltmacht. Er gehört zum Nahen Osten und zu Zentralasien und liegt bei zwei wichtigen Energieregionen, dem Kaspischen Meer und dem Persischen Golf. Der Bildungsstand seiner Bevölkerung zählt in der islamischen Welt zu den höchsten. Seine indoeuropäische Kultur ist näher am Westen als an der arabischen Welt. Irans Einfluss von Syrien bis nach Afghanistan entspricht ungefähr den persischen Großreichen der Antike. Der Iran war im Nahen und Mittleren Osten immer eine Großmacht und im Unterschied zu vielen arabischen Ländern ist er kein Kunststaat.

Kann man sich eine Gesellschaft wie Saudi-Arabien weniger mittelalterlich vorstellen? Oder ist Religion stärker als Nationalismus und Globalisierung?

Kaplan: Globalisierung ist ein künstliches Konstrukt. Das sind Religionen und Nationalismen nicht. England hat fast ein Jahrtausend gebraucht, um von der Magna Charta zu den Frauen-Suffragetten zu kommen, die für das Wahlrecht kämpften. Daher ist die Vorstellung, ein Ort wie Saudi-Arabien könne sich innerhalb einer Generation ändern, absurd. Der Nahe Osten ist erst ganz am Anfang einer Zeit voller Verwerfungen.

Ist Europa eine Weltmacht minderen Ranges? Oder ein Experiment neuer Formen des Nationalstaats, das auf die Zukunft schlecht vorbereitet ist und sich jetzt womöglich in eine Festung verwandelt?

Kaplan: Europa darf nicht auf Krieg führende nationalistische Staaten zurückfallen. Es muss den Schritt zu einem Universalstaat mit entsprechendem Bewusstsein finden, das seiner Rolle als Geburtsort des Westens entspricht – während es gleichzeitig mit den Wanderungen und Wandlungen in Russland, der Levante und Nordafrika umzugehen lernt. Das wird schwer, aber es gibt keine Umkehr.

Völkerwanderungen sind eine enorme geschichtliche Kraft. Das Konzept der Grenze, die Unterscheidung von "wir" und "ihr", ist so alt wie die Menschheit selbst. Verlieren die Grenzen ihre Kraft?

Kaplan: Grenzen sind essenziell, weil sie definieren, wo Regierungsverantwortung beginnt und endet. Das ist für eine zivilisierte Gesellschaft unabdingbar. In einer immer engeren, klaustrophoben Welt werden Grenzen aber auch immer öfter verletzt. Das stellt die Regierenden vor schwere Probleme.

Die Ausmaße der derzeitigen Flüchtlingswelle sind noch gar nicht absehbar. Ist es im historischen Vergleich vorstellbar, dass dieser Prozess, der Züge einer Völkerwanderung trägt, erfolgreich verläuft?

Kaplan: Die Migration der Slawen und Magyaren im Mittelalter änderte Europa grundsätzlich. Diese neue Migration hat vergleichbares Potenzial, weil Europa nicht mehr abgeschirmt ist vom Nahen Osten, seitdem dort die totalitären Staaten alle verschwunden sind.

"Time" hat Merkel 2015 zur Person des Jahres gekürt – noch vor Putin und vor dem IS. Welches Machtverständnis steckt dahinter?

Kaplan: Im Gegensatz zum IS und, in geringerem Maße, zu Putin operiert Merkel innerhalb enger Grenzen. Sie will nicht, dass Deutsche bis 70 arbeiten müssen, damit Griechen mit 50 in Rente gehen können, aber sie kann Griechenland und die anderen Südländer nicht aus der EU werfen, weil sie sie als deutsche Absatzmärkte braucht. Weil Deutschland so weit östlich liegt, muss es mit Russland in einem Maße zurechtkommen, das Amerikaner nicht zu erwägen brauchen. Merkel möchte moslemischen Flüchtlingen helfen, aber sie möchte kein soziales Chaos in Deutschland, das eine rechtsradikale Gegenreaktion hervorriefe. Und wegen der Nazizeit kann sie Europa nicht auf eine Weise steuern, wie es Bismarck oder Friedrich der Große getan haben. Sie hat nur einen engen Spielraum. Innerhalb dessen Grenzen hat sie sich gut geschlagen. Es gibt keinen besseren deutschen Politiker.

Was ist in Ihren Augen Deutschland?

Kaplan: Deutschland, sagt man, ist zu groß für Europa und zu klein für die Welt. Wegen seiner Größe, seiner Wirtschaftsdynamik und seiner Lage zwischen Ost und West kann es gar nicht anders, als die wichtigste Nation Europas zu sein. Aber es hat nicht das Zeug zur Weltmacht. Seine Aufgabe ist die Führung Europas unter konstruktiver Einhegung durch die Vereinigten Staaten. Der bedeutendste deutsche Politiker der Neuzeit war Adenauer. Er hat klar verstanden, dass Deutschlands Platz in einem westlichen europäischen Koordinatensystem liegt.

Die EU hat versucht, europäische Geschichte und Geografie neu zu deuten. Erfolgreich?

Kaplan: Die EU hat Europa das Gefühl einer gemeinsamen Identität gegeben, die es seit dem frühen christlichen Mittelalter so vielleicht nicht mehr empfunden hat. Im generösen Sozialstaat sah sie die Antwort auf den Zweiten Weltkrieg. Das konnte die EU sich leisten, weil sie unter dem Schutzschirm der USA lebte, dank arabischer Polizeistaaten von den Konflikten im Nahen Osten unberührt blieb und weil Russlands Diktatur Stabilität schuf.

Beschützt und von virtuellen Wassergräben umgeben, gab Europa sich dem schönen Leben hin. Wenn es aus seinen Krisen jetzt keinen Ausweg findet, wird die europäische Landkarte wieder kompliziert. Es wird Kriege geben, und der Balkan wird zwischen dem Nahen Osten und Europa zum Sprungbrett – so, wie im Mittelalter. Polen ist ein Warnsignal. Wenn Deutschland und Polen nicht miteinander können, steht es um Europa nicht gut.

Sie scheinen Dinge im Voraus zu erahnen. Vielleicht, weil Sie enge Beziehungen zu Militär- und Geheimdienstkreisen haben. Was war Ihr größter Irrtum?

Kaplan: Ich habe den Irakkrieg unterstützt. Ich ordnete Saddam Hussein derselben Kategorie zu wie Nicolae Ceausescu und dachte, dass es nach ihm nichts Schlimmeres mehr geben könne. Aber es gab Schlimmeres – Anarchie, die folgenreicher sein kann als eine Tyrannei. Ich versuche seitdem, aus diesem Fehler zu lernen. Fehler sind unser größtes Lernpotenzial.

Gibt es Gebiete, die Sie besucht haben und die bei uns nicht auf dem Radarschirm sind?

Kaplan: Ich habe gerade ein Buch über Rumänien geschrieben. Es ist das interessanteste Land Europas – ein Synonym der europäischen Geschichte und Dilemmata. Rumänien erstreckt sich geistig von Mitteleuropa bis zum Nahen Osten, es war eine Grenzregion der habsburgischen, russischen, byzantinischen und türkischen Reiche. Es war das am meisten traumatisierte Land des Kalten Krieges, und in beiden Weltkriegen hatte es wahrscheinlich die komplizierteste Geschichte von allen.

Falls der Nahe Osten nicht das Herzstück des Bösen in der Welt ist, wo sonst läge der gefährlichste Konfliktherd der Gegenwart?

Kaplan: In Korea. Denn dort gibt es ein totalitäres Regime, das Atomwaffen für sein Überleben einsetzen würde, selbst, wenn es am Rande des Chaos stünde.

Glauben Sie überhaupt an historischen Fortschritt?

Kaplan: Die Geschichte geht rein technisch betrachtet voran, aber die menschliche Natur bleibt Herrscherin. Und diese Natur, hat Thukydides gesagt, wird bestimmt von Angst, Eigeninteresse und Ehre. Deshalb wird es auf alle Zeit Konflikte geben.

Haben Demokratie und das schöne Leben unsere Sinne betört? Ist Geschichte gewaltträchtig, und sind wir angesichts des Bösen nicht mehr zu Opfern fähig? Der gerade verstorbene Lord Weidenfeld fürchtete diese Möglichkeit.

Kaplan: Seit Geschichte geschrieben wird, hat es keine solche physische und wirtschaftliche Sicherheit gegeben wie für die Generationen in den USA und Westeuropa seit 1945. Deshalb haben sie verlernt, tragische Kategorien in Betracht zu ziehen, um Tragödien zu vermeiden.

Wie wird Syrien in zehn Jahren aussehen?

Kaplan: Es wird kein Land mehr sein, sondern ein geografischer Begriff.

Und Israel?

Kaplan: Ja, Israel ist stärker und gesünder, als die Nachrichten es suggerieren. Es hat eine pulsierende Wirtschaft, es hat trotz aller internen Spannungen eine funktionierende Gesellschaft und sein Verhältnis zum Militär ist entkrampft.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8036414/-nach-putin-droht-russland-die-anarchie-.html

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[MUST READ] Russia and OPEC are uneasy partners in oil explains Oxford Institute.

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STRATFOR: Ukraine – IMF Withholding Aid Until Political Crisis Ends, Kiev Says.

The International Monetary Fund has put aid to Ukraine on hold until it becomes clear whether the current government in Kiev survives, Ukrainian Finance Minister Natalia Yaresko said in a televised interview Feb. 8, RFE/RL reported. Ukraine has been waiting since October for disbursement of tranches of a $40 billion package pledged by the IMF, the European Union and the United States, but the payments have been delayed due to concerns over the progress of reforms intended to make the Ukrainian economy more competitive and less corrupt. The country’s economy minister resigned last week, citing internal corruption and resistance to his reform push, and the government is expected to face a no-confidence vote and a possible Cabinet reshuffle later this month. Washington views the current administration as Ukraine’s best hope for stabilizing the country and implementing the reforms needed to secure financial assistance.

STRATFOR: In Ukraine’s Conflict, Rumors of Compromise Grow.

Russian Foreign Minister Sergei Lavrov (R) and U.S. Secretary of State John Kerry address the media at a press conference in Moscow on Dec. 15. (SERGEI KARPUKHIN/AFP/Getty Images)

Forecast

  • Recent developments show that previously deadlocked U.S.-Russia talks over the standoff in Ukraine could advance.
  • A broad deal to end the Ukrainian crisis is unlikely, but progress in areas such as cease-fire observations, heavy weaponry pullouts and local elections in separatist regions cannot be ruled out.
  • Russia’s worsening economy, the conflict in Syria and other factors will ultimately shape the extent to which Moscow and the West are willing to compromise.

Analysis

The United States and Russia may be moving closer to an understanding on the conflict in Ukraine. In recent weeks, diplomatic activity between U.S. and Russian officials has resumed at a frenzied pace. There are rumors of a political reshuffle in the separatist territories of Donetsk and Luhansk. There are even reports in both Ukrainian and Russian media that a "secret deal" is in the works that would serve as a compromise between the political and security demands of the separatists and Moscow, on one hand, and Kiev and its Western backers on the other.

Yet there are plenty of reasons to be skeptical of such rumors. Ukrainian officials have made unequivocal statements that there would be no political concessions from Kiev until Moscow completely implements the security provisions of last year’s Minsk agreement. These provisions include the withdrawal of all foreign — meaning Russian — troops in eastern Ukraine, as well as the restoration of control of the border between the separatist territories and Russia to Ukraine. Meanwhile, Moscow has reiterated that Kiev must pass key constitutional changes that would grant greater autonomy to the separatist regions before the security components of Minsk are implemented.

The Ukrainian conflict has already had its fair share of fruitless negotiations and cease-fire breakdowns. Simply continuing the status quo would understandably be more likely. But the drop in global oil prices and the subsequent weakening of the Russian economy, as well as Russia’s extensive involvement in Syria, could be giving new life to negotiations between Kiev, Moscow and the West. A grand bargain over Ukraine is far from near, but there may be room for compromise over what so far have been intractable issues.

Toward Negotiations

Talk of a potential deal began when U.S. Assistant Secretary of State Victoria Nuland held a previously unannounced meeting with Russian presidential adviser Vladislav Surkov on Jan. 15. Nuland, who was at the time in the middle of a tour of EU and NATO countries in Eastern Europe, flew to the border of Lithuania and the Russian exclave of Kaliningrad to meet with Surkov. The meeting, which reportedly lasted over four hours, immediately led to speculation that it had produced a "secret agreement" between the United States and Russia over Ukraine. The details of what the deal would entail have varied from source to source. Some outlets claimed the separatist Donbas region would formally be part of Ukraine’s territory, but would be given special status and allowed to conduct its own foreign policy. Others reported that Russia would concede on granting Ukraine control of its border with the separatist territories. Some even suggested that Russia is considering replacing current leaders of the Donetsk and Luhansk separatist territories with figures that are more cooperative with Kiev in a bid to move negotiations forward.

U.S. Secretary of State John Kerry then met with Russian Foreign Minister Sergei Lavrov in Zurich on Jan. 20. Just two days later, Kerry said at the World Economic Forum in Davos that U.S. sanctions against Russia could be lifted "within months" if the Minsk agreement were fully implemented. The statement was notable, since the United States has taken a hard line relative to European countries on maintaining sanctions against Russia. But while the European Union recently voted to extend sanctions on Russia for six months, several European officials have made it clear that they wish to lift EU sanctions on Russia when they come under review in July and have pressured Moscow and Kiev to do more on implementing Minsk protocols.

For Russia, getting sanctions removed is paramount. The drastic drop in global oil prices has caused Russia’s budget, which depends on energy revenues, to shrink and its deficit to explode, and the ruble is becoming more volatile. Oil prices could continue to fall, but even if not, sustained low oil prices over the next year or two put Moscow in a precarious position. Thus Moscow is reconsidering its position on Ukraine, perhaps becoming more accommodating with Kiev and the West, as Surkov’s meeting with Nuland would suggest.

Of course, Russia has not been the only country to suffer economically as a result of the crisis. Ukraine’s GDP contracted by 10 percent in 2015. European countries such as Germany and Italy have struggled under Russia’s countersanctions against the European Union as well. Every party would benefit significantly if restrictions were lifted. If economic conditions instead become worse, the sheer economic pain could drive them to break their political impasse over the conflict in Ukraine’s east.

Another component that could drive negotiations is the ongoing conflict Syria. Russia has become involved in Syria on the side of President Bashar al Assad’s government, conflicting with U.S. and European support for certain rebel factions. But both Moscow and the West share a common enemy in Syria: the Islamic State. There is also the potential for more general bargaining. Russia could extract concessions from the United States on NATO’s buildup in Russia’s periphery, just as the United States could get Russia to cooperate in negotiations over the political future of Syria. Both sides are still working on opposite ends of the fight, but their shared interest in containing the security threat of the Islamic State, which has struck both Europe and Russia, presents an opportunity for cooperation on other issues.

Continued Constraints

However, Moscow is unlikely to completely surrender on Ukraine. The Kremlin traditionally prioritizes Russia’s national security interests over its economic development. Russian President Vladimir Putin is well aware of the consequences of former Soviet leader Mikhail Gorbachev’s geopolitical concessions to the West in exchange for economic support, which contributed to the Soviet Union’s collapse. Putin is also aware that giving away major concessions on Ukraine without anything to show for them could be more disastrous for his political position than the economic pain that Russia has had to endure. After all, his popularity among the Russian public remains quite high despite the economic crisis — at least for now.

Ukraine will not unilaterally concede in a substantial way either. The austerity measures the staunchly pro-West government in Kiev has pursued to gain financial assistance from the International Monetary Fund have made the Ukrainian government extremely unpopular. The government has also stalled reforms in the judicial and legal sectors, hurting the ruling coalition led by Ukrainian President Petro Poroshenko and Prime Minister Arseniy Yatsenyuk. Yatsenyuk’s People’s Front party has polled so low in recent months that it did not even participate in local elections, and there are indications that a government shake-up in Ukraine — potentially costing Yatsenyuk his position — may take place in the coming weeks.

Nationalist and far-right groups such as Right Sector and the Svoboda party are also confronting Kiev, calling for a more aggressive stance against the separatists in eastern Ukraine. Though these groups have fought alongside the Ukrainian military in the east, they have clashed with Ukrainian security forces in other areas of the country as well, remaining outside Kiev’s direct control. Granting greater concessions to Russia and the separatists would likely instigate a conflict with far-right groups. With the government already weak, such a conflict could be the tipping point for Kiev, perhaps explaining why the Ukrainian government has remained adamantly opposed to political concessions to Russia until Moscow implements its end of the Minsk agreement.

And while EU countries such as Germany, France and Italy have a clear economic interest in lifting sanctions against Russia, other European states like Poland and the Baltic countries want to maintain sanctions until Moscow fulfills its Minsk agreement obligations. The United States has even less incentive to compromise on sanctions, since Russia’s economic and political position has weakened and, from Washington’s perspective, Moscow still has not given enough ground in eastern Ukraine to justify lifting sanctions.

What Can Be Achieved

So what areas in the Ukraine conflict can realistically expect renewed negotiations?

The issue of local elections in the separatist territories appears to have been a focus in recent diplomatic talks. Holding local polls in Donetsk and Luhansk could lessen the more prickly political differences over the status and autonomy of the breakaway territories. However, for local elections to be held, Russia and the separatists would have to cooperate by completely observing the cease-fire, removing heavy weaponry from the front lines and granting Organization for Security and Co-operation in Europe observers access to the warzone.

If Russia follows through with such measures, the West could seriously consider lifting sanctions against Russia. Ukraine and the United States are likely to stress that a complete removal of Russian military and security personnel from the separatist territories and restoring control of the border to Ukraine will be required to lift sanctions and hold early elections. However, even some cooperative gestures by Moscow on security could build enough momentum for both to occur.

Ultimately, the rumors of a potential deal in the works may be just that — rumors. There is certainly a lot that stands in the way of an end to the conflict in Ukraine. But recent developments suggest Kiev, Moscow and the West could be more open to advancing negotiations in the coming months. They should be taken seriously.

https://www.stratfor.com/analysis/ukraines-conflict-rumors-compromise-grow

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Policy= res publica

Freudenberg-Pilster* “Wenn Du nach Rom kommst,…“

CICERO: „Seid Realisten, verlangt das Unmögliche!“

Der Sozialstaat lähmt die Integration von Zuwanderern, indem er falsche Anreize schafft, sagt die russischstämmige Publizistin Sonja Margolina. Migranten müssten nicht bedient und erzogen, sondern in die Pflicht genommen werden, fordert sie.

Alles redet von Integration. Und je eindringlicher sie beschworen wird, umso weniger wahrscheinlich erscheint ihr Gelingen. Die Rhetorik der Integration ist ein Instrument der positiven Meinungsbildung in einer verunsicherten Gesellschaft, ein Beruhigungsmittel gegen Zweifel und Ängste. Sie verwandelt Idealismus in Tatendrang, wie die Massenbewegung der Flüchtlingshelfer eindrücklich vor Augen geführt hat. Deren unermüdlicher Einsatz wird von den europäischen Nachbarn mit einer Mischung aus Bewunderung und Befremden registriert. Seid Realisten, verlangt das Unmögliche: dass der „arabische Mann“, ein Afghane vom Land den deutschen Benimmregeln folgen würde, nachdem er im Integrationskurs von der Gleichberechtigung gehört hat; dass ein Analphabet die deutsche Sprache erlernt, nur weil er zum Deutschunterricht verdonnert wird, oder dass er seine traditionelle Sozialisation gegen den neuen Verfassungspatriotismus eintauschen wird.

Der erwachsene Migrant wird als ein passives Objekt eines staatlichen Umerziehungs- und Gestaltungsprojekts gesehen, nicht als Subjekt, das bereits durch seine Kultur fertig geformt ist. Die Schaffung eines „neuen Menschen“ mag in einer totalitären Erziehungsdiktatur wie der Sowjetunion halbwegs funktioniert haben, in einer Demokratie geht das nicht. Das Instrumentarium der Sanktionen gegen „renitente Integrationsverweigerer“ ist dürftig. Der Wille zur Integration scheint ohnehin weniger ausgeprägt zu sein als oft suggeriert wird.

Modernisierung in eigener Sache
In einem Wohlfahrtsstaat zahlt sich die Anstrengung zur Integration für erwachsene Menschen, von wenigen Aufsteigern einmal abgesehen, nicht aus. Denn seine Familie mit einfacher Arbeit über die Runden zu bringen, hat weniger Aussicht auf Erfolg als seinen Lebensunterhalt mit staatlichen Zuwendungen und Kindergeld zu bestreiten. Das mag politisch nicht korrekt klingen, ist aber eine allgemein bekannte empirische Tatsache. Das üppige Sozialpaket für Bedürftige, das den sozialen Frieden sichert, lähmt die Integration der Migranten eher, als dass es sie fördert…..

Integration in die Aufnahmegesellschaft ist aber nichts anderes als eine Modernisierung in eigener Sache: ein Aufbruch ins Unbekannte, eine Loslösung von den tradierten Strukturen. In Wohlfahrtsstaaten unterbleibt sie oft. Im Gegenteil hilft die staatliche Sozialsicherung eher, alte Strukturen und familiäre Machtverhältnisse zu stärken und sie in Abwehr gegen die fremde Umwelt aufrechtzuerhalten. Die kulturellen Barrieren sind bei Migranten aus islamischen Stammesdiktaturen, wo die Werte so ziemlich das Gegenteil von dem sind, was in Europa gelebt wird, besonders hoch…..Die Gesellschaft handelt so, als ob sie eine Bringschuld gegenüber den Neuankömmlingen hätte. Dabei ist es im überragenden Interesse der Flüchtlinge und Migranten, nach Deutschland zu kommen und hier auf Dauer zu leben. Sie profitieren davon, während die Aufnahmegesellschaft umgekehrt enorme Risiken und Kosten auf sich nimmt. Nur wenn man die vermeintliche Bringschuld vom Kopf auf die Füße stellt, wäre es möglich, über den Beitrag der Zugewanderten zur ihrer Integration rational zu diskutieren.

Integration ist nicht, wenn man seine Unterschrift unter einen Anforderungskatalog von Werten leistet. Sie ist schlicht die Fähigkeit, seinen Unterhalt selbst zu verdienen und seinen Kindern ein Fortkommen zu ermöglichen. Männer vom Patriarchat und ihren schlechten Manieren zu kurieren, ist nicht die Aufgabe der Allgemeinheit. Der Staat kann ohnehin nicht in die Familie eingreifen, auch wenn sie eine Hölle ist.

Eigenverantwortung der Migranten in den Vordergrund stellen
Wenn schon ein Soli-Beitrag für Integration diskutiert wird, wäre es mehr als billig, dass auch Migranten einen Beitrag zur Unterstützung ihrer Leidensgenossen leisten. Kredite fürs Studium wären angesichts der enormen Ausbildungskosten nur gerecht. Auch ein soziales Jahr für die Schulabsolventen in den Flüchtlingsheimen ist vielleicht keine schlechte Idee. Ebenso wäre es angebracht, Migranten an den gemeinschaftlichen Aufgaben zu beteiligen…..Flüchtlinge mögen Leidtragende der Verhältnisse in ihren rückständigen und diktatorischen Ländern gewesen sein, viele von ihnen sind Kriegs- und Terroropfer. Doch nun sind sie, verglichen mit ihren unzähligen Leidensgenossen, keine Opfer mehr, sondern Gewinner. Sie müssen nicht bedient und erzogen, sondern in die Pflicht genommen werden. Seid Realisten, verlangt das Unmögliche.

http://www.cicero.de/berliner-republik/essay-die-muehlen-der-integration/60456

Yes, I’m Muslim—and German.

Europe’s Largest Nation Integrates Immigrants With High Ideals and Everyday Discrimination.

By Paul Bisceglio | February 5, 2016

Wars across Syria, Iraq, and Afghanistan have sent millions of refugees fleeing to Europe in recent years, the majority of them Muslims. How to integrate these refugees into liberal (but often illiberal to outsiders) Western societies is a topic of intense debate. In the case of Germany, the open embrace of refugees by Chancellor Angela Merkel has added urgency to longstanding soul-searching about what it means to be German, particularly for newly arrived immigrants, and even their children. What steps can countries take to ensure that new arrivals will feel at home?

“Integration is a complex process. It’s not something that immigrants, refugees, or their host communities can achieve in isolation overnight,” said John Emerson, the U.S. Ambassador to Germany, in his opening remarks to “What Does Muslim Integration Look Like?” a Zócalo Public Square event in Berlin on Thursday night, produced in partnership with the Alfred Herrhausen Gesellschaft and NPR Berlin. His introduction kicked off a far-reaching panel discussion, moderated by Rick Stengel, the U.S. Under Secretary of State for Public Diplomacy and Public Affairs.

Stengel, a former managing editor of Time, centered the conversation on integration in Germany, which in recent years liberalized its nationality laws to provide citizenship to the German-born kids of immigrants, with a provocative question. “The old idea of the nation state based on blood is going away. Nations have to be based on ideas,” he said. “So what’s the idea of Germany?”

Before the panelists weighed in, Riem Spielhaus, a researcher at the Erlanger Center for Islam and Law in Europe, gave a brief overview of the present state of Muslims in Germany, and spelled out three basic problems with the way people talk about them. First, she said, was the “Islamization” of immigrants; despite Muslim immigrants’ wish to be identified as German once they gain citizenship, they’re still referred to as Muslim. Meanwhile, non-Muslim immigrants from Poland or the Balkans or elsewhere who might face their own set of challenges now go ignored in a new context that equates, almost by definition, “immigrant” with “Muslim.” Second, Spielhaus said, mosques and Muslim communities themselves are only talked about as sources of alienation, instead of being recognized as facilitators of integration, despite the fact that many provide tutoring and counseling for new arrivals. And third, German law, for all its professions of equality and non-discrimination, still doesn’t treat Muslims as equals when it comes to the practice of one’s faith. The burial of the dead according to Muslim customs, for instance, is not allowed in every German state.

These are three major obstacles that keep Muslims at arm’s length in German culture, Spielhaus argued, and demonstrate the scale of change that still needs to take place: “Integration is never only about the incoming,” she concluded. “It’s also about the society.”

Özcan Mutlu, a Green Party member of the federal Bundestag, or parliament, advocated for the power of symbolic measures. Even though German Chancellor Angela Merkel has been widely criticized within Europe for sticking to open-door immigration policy, Mutlu said Merkel has yet to make welcoming gestures akin to President Obama’s trips to mosques (including to one in Baltimore this week) and his hosting of various religious celebrations at the White House. “It costs nothing to invite religious leaders to the Chancellery and say, ‘You are part of this country,’” he said. “It is not enough to say, ‘Islam is part of Germany.’ I always say walk the talk … People see the signs.”

Cemile Giousouf, also a federal legislator of Turkish ethnicity, aligned with Merkel’s Christian Democratic Union, argued that symbols only go so far. “This is all about structures,” she said. “We can build up our own imams [Muslim religious leaders]. And we can also have our own teachers at schools who can teach Islamic education. I think Germany is the country in all of Europe that is working most successfully on these points.” Even amid rising Islamophobia, “90 percent of very religious Muslims are saying ‘Germany is my country,’” she pointed out.

Idil Baydar, an actress and comedian, was particularly passionate on the topic of immigration. “Young [immigrants] want to be a part of this country, but it’s very confusing, because they’re always hearing you can only belong if you deny the identity of your parents,” she said. Born to Turkish immigrants, and a teacher of young immigrants herself, Baydar argued that it is essential for Germany to create a system that embraces minority perspectives. “I had a student whose grades were fantastic. Another teacher told her, ‘Well, that’s fine, now you can apply to Aldi [a discount German supermarket],’” Baydar said. “This is happening so much in German schools. We do not have institutions that will protect migrants.”

One power that’s leveling the playing field, Baydar pointed out, is social media. Baydar herself has thrived on her YouTube channel, and she believes new platforms are giving voice to otherwise voiceless groups. “It’s an advantage, an opportunity for minorities to express themselves,” she said.

Audrey Singer, a senior fellow at the Brookings Institution, compared Germany’s immigration to America’s, noting that America now has the highest proportion of foreign-born residents in roughly a century. Overall, she praised America’s openness, but noted that achieving that openness took generations. “We have a very different starting point than Germany, in terms of the way we think about our nation,” she said, and “[w]e’ve been working on immigration for longer.” She also cautioned against generalizing about national situations when immigration is grounded in specific places, “where people live, work, go to school, shop—all in their localities. Cities and suburbs all have different histories of immigration.”

“This is a defining moment in German history,” Singer said, and added that she believes Germany is on the right track. Major shifts in attitude, and the change to laws that once stigmatized German-born kids as “guest workers” signal big changes in the country’s approach to Muslim immigrants.

Baydar, Mutlu, and Giousouf all shared this guarded optimism. Mutlu declared that integration has succeeded in Germany—but still has a lot of problems to work out. And Giousouf said she sees Germany as in an in-between state: “Being an immigrant and being German are not opposites,” she said. “But it’s also still not normal to be Turkish and in Parliament.”

During a lively question-and-answer period that engaged the standing-room only crowd, Nariman Reinke, a German soldier of Moroccan descent in her 12th year of military service, said: “I’m a German soldier, look which flag I’m wearing.” And yet, the military doesn’t offer the same religious support for Muslims as it does for Christians. “[While deployed,] I’d always ask myself, what if I get killed?” Would a Christian chaplain inform and comfort her Muslim mother?

This is one of the many subtle ways in which everyday life hasn’t caught up with Germany’s loftier aspirations, leading Reinke to wonder: “Why are we only discussing this now?”

Stengel, for his part, was careful to remind the audience that the United States had also been slow in its quest for equality before the law. The Under Secretary cited Martin Luther King Jr.’s description of our Constitution in his “I Have a Dream” speech as a promissory note that has yet to be fully honored—a metaphor German Turks can appreciate.

http://www.zocalopublicsquare.org/2016/02/05/yes-im-muslim-and-german/events/the-takeaway/

****************************************************************************************************************** Politics: From Vision to Action

Barandat* Swiss prosecutor supports Russian intervention in Syria Feb 8, 2016 – Carla Del Ponte, the Swiss special prosecutor who serves on the UN commission of inquiry on Syria, has said that she generally considers Russian intervention in Syria “a good thing”. … said that “globally, I think Russian intervention is good, because then someone is attacking these terrorist groups…[such as] ISIS and al-Nusra”. However, she added that based on what is known, the Russians make “a bit too little distinction between terrorists and others…which is not as good” … Del Ponte’s comments come as the UN commission of inquiry on Syria released a report of widespread war crimes in the Syrian conflict … Del Ponte told swissinfo.ch last week that it is essential to negotiate with Assad to end the conflict, and to create a specific war crimes tribunal in a neighbouring country to address the atrocities being committed in Syria.

However, she does not believe the creation of such a tribunal to be possible until a cease fire is achieved.

http://www.swissinfo.ch/eng/war-crimes_swiss-prosecutor-supports-russian-intervention-in-syria/41948178

Syrien: Bischof verteidigt russischen Angriffe.

08/02/2016 … Der Bischof von Aleppo, Antoine Audo, ist auch Präsident von Caritas-Syrien … Im Gespräch mit Radio Vatikan erinnert er auch daran, dass es derzeit Winter ist und deshalb viele Menschen in Aleppo frieren. Dies erschwere die Flucht vieler unschuldiger Syrer. Der Bischof verteidigt jedoch die russischen Angriffe: „Aus syrischer Sicht – und ich denke das gilt allgemein so – ist es einfach wichtig, dass diese Extremistengruppierungen endlich aufhören, hier zu sein. Ich denke, dass die Angriffe kritisiert werden, weil die syrische Armee Fortschritte macht und das freut wohl nicht alle Regionalmächte, die bekanntlich gegen das Regime sind. Es wird alles gemacht, damit es zu keiner friedlichen Lösung mit den syrischen Politikern kommt“ … Was zählt, sind Lösungen, damit endlich dieser Waffenhandel und diese Bombardements aufhören. Dazu bedarf es einer Lösung der Vereinten Nationen, damit es zu einem Dialog zwischen allen Seiten kommt. Auch muss das von innen her – also von Syrien selber – kommen und es dürfen nicht die Sonderinteressen von den einen oder anderen

Regional- oder Großmächten bevorzugt werden.“

http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/08/syrien_kritik_an_russischen_angriffe_auf_aleppo/1206836

Danke für diesen Hinweis nach Berlin! J.B.

Syrien. Vielleicht wäre Putin der richtige Ansprechpartner.

08.02.2016 … In Ankara werden sehen Merkel und Davutoglu bereits zum dritten Mal seit Jahresbeginn – mit keinem anderen Regierungschef außerhalb der EU pflegt die Kanzlerin derzeit eine so intensive direkte Zusammenarbeit. Die Geschäftigkeit deutet auf wachsende Verzweiflung hin.

Die Kanzlerin braucht wegen der Stimmung im Land und in der eigenen Partei dringend Erfolge. Merkels Plan zur Verringerung der Flüchtlingszahlen basiert auf der Erwartung, dass die Türkei mehr tut, um die Abwanderung von Syrern nach Europa zu drosseln. Bisher deutet aber nichts darauf hin, dass dieser Plan funktioniert … Außerdem knirscht es zwischen Europäern und Türken. Ankara erwartet von der EU eine direkte Finanzhilfe … doch Brüssel will das Geld nur zweckgebunden freigeben. Die Türkei setzt zudem auf völlige Reisefreiheit für ihre Bürger … Die bittere Wahrheit ist jedoch, dass weder Merkel noch Erdogan oder Davutoglu angesichts der vielen Flüchtlinge viel ausrichten können. Gerade die Entwicklung in Aleppo zeigt das. Die Kämpfe um die nordsyrische Metropole treiben zehntausende weitere Menschen in Richtung Türkei … Es gibt keine guten Optionen für den Westen.

Er hat in Syrien zu lange zugeschaut, weil die Meinung vorherrschte, die Krise in Damaskus berühre ihn nicht. Jetzt ist die Syrien-Krise durch die Flüchtlinge in Europa angekommen, und Politikern wie Merkel läuft die Zeit davon. Inzwischen hat sich Russland als entscheidender Akteur etabliert und strebt eine militärische Lösung des Konflikts zugunsten seines Partners Baschar al-Assad an. Vielleicht muss Europa demnächst vor Wladimir Putin auf die Knie fallen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/merkel-bei-erdogan-in-der-fluechtlingskrise-gibt-es-keine-guten-optionen-fuer-den-westen/12931544.html

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Erzbischof Schick beendet Solidaritätsreise auf die Arabische Halbinsel.

Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat gestern (8. Februar 2016) seine achttägige Reise auf die Arabische Halbinsel beendet. In den Ländern Katar, Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate und Oman besuchte er die beiden katholischen Bischöfe und mehrere Pfarreien. Außerdem führte er Gespräche mit Vertretern der Politik, Repräsentanten des Islam und Verantwortlichen nichtstaatlicher Organisationen. Erzbischof Schick zog nach der Rückkehr eine positive Bilanz seiner Reise. Ein geplanter Besuch in Saudi Arabien konnte nicht stattfinden, da von den saudischen Behörden kein Visum erteilt wurde.

Ziel der Reise war es, die Situation der Christen in den Golfstaaten besser kennenzulernen und Solidarität mit den Ortskirchen dort zu zeigen. „Ich habe in den Golfstaaten eine lebendige, junge und selbstbewusste Diasporakirche kennengelernt“, so der Erzbischof. „Sie gibt den Katholiken Heimat in der Fremde und bietet ein hilfreiches Netzwerk im täglichen Leben.“ In Oman stellen Christen mittlerweile drei Prozent, in Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten neun Prozent, in Bahrain sogar 15 Prozent der Bevölkerung. Die Kirche besteht fast ausschließlich aus Arbeitsmigranten, die sich einige Jahre in den Ländern auf der Arabischen Halbinsel aufhalten und sie anschließend wieder verlassen müssen. Die Mehrheit der Christen stammt aus Indien und von den Philippinen.

Migranten machen in Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Großteil der Bevölkerung aus. In Dubai sind es bis zu 80 Prozent. Ihre Integration wird dabei weder von den Regierungen noch von der arabischen Bevölkerung gewünscht. „Gastarbeiter und Einheimische leben in getrennten Welten. Die wesentlichen Bürgerrechte bleiben den Staatsbürgern vorbehalten. Die Lebenssituation und die Rechtsstellung der Zuwanderer sind fragil. Die Staatsbürgerschaft können sie nicht erwerben“, stellt Erzbischof Schick fest. „Ohne die Menschen aus allen Teilen der Welt wäre ein so hoher Lebensstandard für die Einheimischen am Arabischen Golf nicht möglich.“ Zu den Schattenseiten des wirtschaftlichen Booms in den Ölstaaten, von dem die reichen Industriestaaten, auch Deutschland, profitieren, gehören vor allem Fälle von Ausbeutung im Bau- und Dienstleistungssektor, die zunehmend internationale Aufmerksamkeit finden. Arbeiter werden unregelmäßig bezahlt, menschenunwürdig untergebracht, Pässe einbehalten, manche Hausangestellte sind sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Erzbischof Schick: „Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Auch viele Firmen und Regierungsverantwortliche erkennen inzwischen, dass sich etwas ändern muss.“

In keinem der besuchten Länder herrscht Religionsfreiheit im Sinne der Internationalen Menschenrechtskonvention. In allen Staaten auf der Arabischen Halbinsel mit Ausnahme Saudi Arabiens gibt es Kirchen und für die Kinder der Gastarbeiter auch katholische Schulen. Das Kirchen- und Gemeindeleben gestaltet sich um die Feier der Eucharistie herum, die von vielen Katholiken besucht wird, wann immer es möglich ist. Da der Freitag arbeitsfrei ist, feiern die Christen an diesem Tag ihren Sonntag. Für den Kirchenbau sowie die Errichtung katholischer Schulen seien gute Beziehungen zum jeweiligen Herrscherhaus notwendig, da Bauland von den Regierungen zugeteilt werde, so Erzbischof Schick. Kirchen und Gemeindezentren der verschiedenen Konfessionen seien häufig in räumlicher Nähe zueinander am Stadtrand in einem abgeriegelten „Kirchenzentrum“ errichtet: „Sie sind weder durch Kreuze noch durch Türme als Gotteshäuser erkennbar. Unter Muslimen für den christlichen Glauben zu werben, ist streng verboten, Konversionen zum Christentum sind nicht möglich. Mich hat sehr beeindruckt, dass die Christen trotz der Einschränkungen von ihrem Glauben Zeugnis geben und lebendige Kirchengemeinden bilden. Die Ortskirchen nutzen selbstbewusst, engagiert und beharrlich jene Möglichkeiten, die sich ihnen bieten“, so Erzbischof Schick.

Bei Gesprächen mit den für die Arabische Halbinsel zuständigen Bischöfen Camillo Ballin MCCJ und Paul Hinder OFMCap informierte sich Erzbischof Schick über die pastorale Situation. „In den Gottesdiensten mit mehreren Tausend Teilnehmern ist mir noch einmal bewusst geworden, dass ‚katholisch‘ ‚weltumfassend‘ bedeutet und Christus Weg, Wahrheit und Leben für die Menschen in jeder Situation bedeutet.“ In der Kathedrale von Abu Dhabi finden jedes Wochenende 35 Gottesdienste statt, die in zwölf verschiedenen Sprachen gefeiert werden. In Dubai, bei einem Besuch in der wahrscheinlich größten Pfarrei der Welt (Schätzungen gehen von 100.000 bis zu mehr als 300.000 Katholiken aus) konnte Erzbischof Schick erleben, dass viele Migranten in den katholischen Pfarreien eine Heimat auf Zeit gefunden haben.

Die Reise stand auch im Zeichen einer Intensivierung der Beziehungen zu Vertretern des Islam. Im „Centre for Interfaith Dialogue“ in Katar regte Erzbischof Schick an: „Die Gespräche zwischen den Religionen sollten nicht nur auf akademischen Konferenzen geführt werden. Wir brauchen auch die Begegnung der Gläubigen im Alltag.“ Das Zusammenleben der Religionen war auch Thema während der Gespräche mit den für religiöse Angelegenheiten zuständigen Ministern von Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Oman. Scheich Dr. Ghaith Bin Mubarak Al-Kuwari aus Katar verdeutlichte: „Die Religionen bilden die Basis unserer Werte und wir können diese durch den interreligiösen Dialog bestärken.“ (Deutsche Bischofskonferenz-Pressestelle)

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Middle East

Thomas Jefferson’s Qur’an: Islam and the Founders.

In this original and illuminating book, Denise A. Spellberg reveals a little-known but crucial dimension of the story of American religious freedom—a drama in which Islam played a surprising role. In 1765, eleven years before composing the Declaration of Independence, Thomas Jefferson bought a Qur’an. This marked only the beginning of his lifelong interest in Islam, and he would go on to acquire numerous books on Middle Eastern languages, history, and travel, taking extensive notes on Islam as it relates to English common law. Jefferson sought to understand Islam notwithstanding his personal disdain for the faith, a sentiment prevalent among his Protestant contemporaries in England and America. But unlike most of them, by 1776 Jefferson could imagine Muslims as future citizens of his new country.

Based on groundbreaking research, Spellberg compellingly recounts how a handful of the Founders, Jefferson foremost among them, drew upon Enlightenment ideas about the toleration of Muslims (then deemed the ultimate outsiders in Western society) to fashion out of what had been a purely speculative debate a practical foundation for governance in America. In this way, Muslims, who were not even known to exist in the colonies, became the imaginary outer limit for an unprecedented, uniquely American religious pluralism that would also encompass the actual despised minorities of Jews and Catholics. The rancorous public dispute concerning the inclusion of Muslims, for which principle Jefferson’s political foes would vilify him to the end of his life, thus became decisive in the Founders’ ultimate judgment not to establish a Protestant nation, as they might well have done.

As popular suspicions about Islam persist and the numbers of American Muslim citizenry grow into the millions, Spellberg’s revelatory understanding of this radical notion of the Founders is more urgent than ever. Thomas Jefferson’s Qur’an is a timely look at the ideals that existed at our country’s creation, and their fundamental implications for our present and future.

http://www.amazon.com/Thomas-Jeffersons-Quran-Islam-Founders/dp/0307388395/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1454940446&sr=8-1&keywords=thomas+jefferson+and+islam

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*Massenbach’s

Recommendation*

The White House – Office of the Press Secretary

Remarks by the President at Islamic Society of Baltimore.

Baltimore, Maryland

1:04 P.M. EST

THE PRESIDENT: Well, good afternoon. And, Sabah, thank you for the wonderful introduction and for your example — your devotion to your faith and your education, and your service to others. You’re an inspiration. You’re going to be a fantastic doctor. And I suspect, Sabah, your parents are here because they wanted to see you so — where are Sabah’s parents? There you go. (Applause.) Good job, Mom. She did great, didn’t she? She was terrific.

To everyone here at the Islamic Society of Baltimore, thank you for welcoming me here today. I want to thank Muslim Americans leaders from across this city and this state, and some who traveled even from out of state to be here. I want to recognize Congressman John Sarbanes, who is here. (Applause.) As well as two other great leaders in Congress — and proud Muslim Americans — Congressman Keith Ellison from the great state of Minnesota — (applause) — and Congressman Andre Carson from the great state of Indiana. (Applause.)

This mosque, like so many in our country, is an all-American story. You’ve been part of this city for nearly half a century. You serve thousands of families — some who’ve lived here for decades as well as immigrants from many countries who’ve worked to become proud American citizens.

Now, a lot of Americans have never visited a mosque. To the folks watching this today who haven’t — think of your own church, or synagogue, or temple, and a mosque like this will be very familiar. This is where families come to worship and express their love for God and each other. There’s a school where teachers open young minds. Kids play baseball and football and basketball — boys and girls — I hear they’re pretty good. (Laughter.) Cub Scouts, Girl Scouts meet, recite the Pledge of Allegiance here.

With interfaith dialogue, you build bridges of understanding with other faith communities — Christians and Jews. There’s a health clinic that serves the needy, regardless of their faith. And members of this community are out in the broader community, working for social justice and urban development. As voters, you come here to meet candidates. As one of your members said, “just look at the way we live…we are true Americans.”

So the first thing I want to say is two words that Muslim Americans don’t hear often enough — and that is, thank you. Thank you for serving your community. Thank you for lifting up the lives of your neighbors, and for helping keep us strong and united as one American family. We are grateful for that. (Applause.)

Now, this brings me to the other reason I wanted to come here today. I know that in Muslim communities across our country, this is a time of concern and, frankly, a time of some fear. Like all Americans, you’re worried about the threat of terrorism. But on top of that, as Muslim Americans, you also have another concern — and that is your entire community so often is targeted or blamed for the violent acts of the very few.

The Muslim American community remains relatively small –several million people in this country. And as a result, most Americans don’t necessarily know — or at least don’t know that they know — a Muslim personally. And as a result, many only hear about Muslims and Islam from the news after an act of terrorism, or in distorted media portrayals in TV or film, all of which gives this hugely distorted impression.

And since 9/11, but more recently, since the attacks in Paris and San Bernardino, you’ve seen too often people conflating the horrific acts of terrorism with the beliefs of an entire faith. And of course, recently, we’ve heard inexcusable political rhetoric against Muslim Americans that has no place in our country.

No surprise, then, that threats and harassment of Muslim Americans have surged. Here at this mosque, twice last year, threats were made against your children. Around the country, women wearing the hijab — just like Sabah — have been targeted. We’ve seen children bullied. We’ve seen mosques vandalized. Sikh Americans and others who are perceived to be Muslims have been targeted, as well.

I just had a chance to meet with some extraordinary Muslim Americans from across the country who are doing all sorts of work. Some of them are doctors; some of them are community leaders; religious leaders. All of them were doing extraordinary work not just in the Muslim community but in the American community. And they’re proud of their work in business and education, and on behalf of social justice and the environment and education. I should point out they were all much younger than me — (laughter) — which is happening more frequently these days. And you couldn’t help but be inspired, hearing about the extraordinary work that they’re doing. But you also could not help but be heartbroken to hear their worries and their anxieties.

Some of them are parents, and they talked about how their children were asking, are we going to be forced out of the country, or, are we going to be rounded up? Why do people treat us like that? Conversations that you shouldn’t have to have with children — not in this country. Not at this moment.

And that’s an anxiety echoed in letters I get from Muslim Americans around the country. I’ve had people write to me and say, I feel like I’m a second-class citizen. I’ve had mothers write and say, “my heart cries every night,” thinking about how her daughter might be treated at school. A girl from Ohio, 13 years old, told me, “I’m scared.” A girl from Texas signed her letter “a confused 14-year-old trying to find her place in the world.”

These are children just like mine. And the notion that they would be filled with doubt and questioning their places in this great country of ours at a time when they’ve got enough to worry about — it’s hard being a teenager already — that’s not who we are.

We’re one American family. And when any part of our family starts to feel separate or second-class or targeted, it tears at the very fabric of our nation. (Applause.)

It’s a challenge to our values — and that means we have much work to do. We’ve got to tackle this head on. We have to be honest and clear about it. And we have to speak out. This is a moment when, as Americans, we have to truly listen to each other and learn from each other. And I believe it has to begin with a common understanding of some basic facts. And I express these facts, although they’d be obvious to many of the people in this place, because, unfortunately, it’s not facts that are communicated on a regular basis through our media.

So let’s start with this fact: For more than a thousand years, people have been drawn to Islam’s message of peace. And the very word itself, Islam, comes from salam — peace. The standard greeting is as-salamu alaykum — peace be upon you. And like so many faiths, Islam is rooted in a commitment to compassion and mercy and justice and charity. Whoever wants to enter paradise, the Prophet Muhammad taught, “let him treat people the way he would love to be treated.” (Applause.) For Christians like myself, I’m assuming that sounds familiar. (Laughter.)

The world’s 1.6 billion Muslims are as diverse as humanity itself. They are Arabs and Africans. They’re from Latin America to Southeast Asia; Brazilians, Nigerians, Bangladeshis, Indonesians. They are white and brown and black. There’s a large African American Muslim community. That diversity is represented here today. A 14-year-old boy in Texas who’s Muslim spoke for many when he wrote to me and said, “We just want to live in peace.”

Here’s another fact: Islam has always been part of America. Starting in colonial times, many of the slaves brought here from Africa were Muslim. And even in their bondage, some kept their faith alive. A few even won their freedom and became known to many Americans. And when enshrining the freedom of religion in our Constitution and our Bill of Rights, our Founders meant what they said when they said it applied to all religions.

Back then, Muslims were often called Mahometans. And Thomas Jefferson explained that the Virginia Statute for Religious Freedom he wrote was designed to protect all faiths — and I’m quoting Thomas Jefferson now — “the Jew and the Gentile, the Christian and the Mahometan.” (Applause.)

Jefferson and John Adams had their own copies of the Koran. Benjamin Franklin wrote that “even if the Mufti of Constantinople were to send a missionary to preach to us, he would find a pulpit at his service.” (Applause.) So this is not a new thing.

Generations of Muslim Americans helped to build our nation. They were part of the flow of immigrants who became farmers and merchants. They built America’s first mosque, surprisingly enough, in North Dakota. (Laughter.) America’s oldest surviving mosque is in Iowa. The first Islamic center in New York City was built in the 1890s. Muslim Americans worked on Henry Ford’s assembly line, cranking out cars. A Muslim American designed the skyscrapers of Chicago.

In 1957, when dedicating the Islamic center in Washington, D.C., President Eisenhower said, “I should like to assure you, my Islamic friends, that under the American Constitution … and in American hearts…this place of worship, is just as welcome…as any other religion.” (Applause.)

And perhaps the most pertinent fact, Muslim Americans enrich our lives today in every way. They’re our neighbors, the teachers who inspire our children, the doctors who trust us with our health — future doctors like Sabah. They’re scientists who win Nobel Prizes, young entrepreneurs who are creating new technologies that we use all the time. They’re the sports heroes we cheer for -— like Muhammad Ali and Kareem Abdul-Jabbar, Hakeem Olajuwon. And by the way, when Team USA marches into the next Olympics, one of the Americans waving the red, white and blue — (applause) — will a fencing champion, wearing her hijab, Ibtihaj Muhammad, who is here today. Stand up. (Applause.) I told her to bring home the gold. (Laughter.) Not to put any pressure on you. (Laughter.)

Muslim Americans keep us safe. They’re our police and our firefighters. They’re in homeland security, in our intelligence community. They serve honorably in our armed forces — meaning they fight and bleed and die for our freedom. Some rest in Arlington National Cemetery. (Applause.)

So Muslim Americans are some of the most resilient and patriotic Americans you’ll ever meet. We’re honored to have some of our proud Muslim American servicemembers here today. Please stand if you’re here, so we can thank you for your service. (Applause.)

So part of the reason I want to lay out these facts is because, in the discussions that I was having with these incredibly accomplished young people, they were pointing that so often they felt invisible. And part of what we have to do is to lift up the contributions of the Muslim American community not when there’s a problem, but all the time.

Our television shows should have some Muslim characters that are unrelated to national security — (applause) — because — it’s not that hard to do. There was a time when there were no black people on television. And you can tell good stories while still representing the reality of our communities.

Now, we do have another fact that we have to acknowledge. Even as the overwhelming majority — and I repeat, the overwhelming majority — of the world’s Muslims embrace Islam as a source of peace, it is undeniable that a small fraction of Muslims propagate a perverted interpretation of Islam. This is the truth.

Groups like al Qaeda and ISIL, they’re not the first extremists in history to misuse God’s name. We’ve seen it before, across faiths. But right now, there is a organized extremist element that draws selectively from Islamic texts, twists them in an attempt to justify their killing and their terror. They combine it with false claims that America and the West are at war with Islam. And this warped thinking that has found adherents around the world — including, as we saw, tragically, in Boston and Chattanooga and San Bernardino — is real. It’s there. And it creates tensions and pressure that disproportionately burden the overwhelming majority of law-abiding Muslim citizens.

And the question then is, how do we move forward together? How do we keep our country strong and united? How do we defend ourselves against organizations that are bent on killing innocents? And it can’t be the work of any one faith alone. It can’t be just a burden on the Muslim community — although the Muslim community has to play a role. We all have responsibilities. So with the time I have left, I just want to suggest a few principles that I believe can guide us.

First, at a time when others are trying to divide us along lines of religion or sect, we have to reaffirm that most fundamental of truths: We are all God’s children. We’re all born equal, with inherent dignity.

And so often, we focus on our outward differences and we forget how much we share. Christians, Jews, Muslims — we’re all, under our faiths, descendants of Abraham. So mere tolerance of different religions is not enough. Our faiths summon us to embrace our common humanity. “O mankind,” the Koran teaches, we have “made you peoples and tribes that you may know one another.” (Applause.) So all of us have the task of expressing our religious faith in a way that seeks to build bridges rather than to divide.

Second, as Americans, we have to stay true to our core values, and that includes freedom of religion for all faiths. I already mentioned our Founders, like Jefferson, knew that religious liberty is essential not only to protect religion but because religion helps strengthen our nation — if it is free, if it is not an extension of the state. Part of what’s happened in the Middle East and North Africa and other places where we see sectarian violence is religion being a tool for another agenda — for power, for control. Freedom of religion helps prevent that, both ways — protects religious faiths, protects the state from — or those who want to take over the state from using religious animosity as a tool for their own ends.

That doesn’t mean that those of us with religious faith should not be involved. We have to be active citizenry. But we have to respect the fact that we have freedom of religion.

Remember, many preachers and pastors fought to abolish the evil of slavery. People of faith advocated to improve conditions for workers and ban child labor. Dr. King was joined by people of many faiths, challenging us to live up to our ideals. And that civil activism, that civic participation that’s the essence of our democracy, it is enhanced by freedom of religion.

Now, we have to acknowledge that there have been times where we have fallen short of our ideals. By the way, Thomas Jefferson’s opponents tried to stir things up by suggesting he was a Muslim — so I was not the first — (applause.) No, it’s true, it’s true. Look it up. (Laughter.) I’m in good company. (Laughter.)

But it hasn’t just been attacks of that sort that have been used. Mormon communities have been attacked throughout our history. Catholics, including, most prominently, JFK — John F. Kennedy — when he ran for President, was accused of being disloyal. There was a suggestion that he would be taking orders from the Pope as opposed to upholding his constitutional duties. Anti-Semitism in this country has a sad and long history, and Jews were exclude routinely from colleges and professions and from public office.

And so if we’re serious about freedom of religion — and I’m speaking now to my fellow Christians who remain the majority in this country — we have to understand an attack on one faith is an attack on all our faiths. (Applause.) And when any religious group is targeted, we all have a responsibility to speak up. And we have to reject a politics that seeks to manipulate prejudice or bias, and targets people because of religion.

We’ve got to make sure that hate crimes are punished, and that the civil rights of all Americans are upheld. (Applause.) And just as faith leaders, including Muslims, must speak out when Christians are persecuted around the world — (applause) — or when anti-Semitism is on the rise — because the fact is, is that there are Christians who are targeted now in the Middle East, despite having been there for centuries, and there are Jews who’ve lived in places like France for centuries who now feel obliged to leave because they feel themselves under assault –sometimes by Muslims. We have to be consistent in condemning hateful rhetoric and violence against everyone. (Applause.) And that includes against Muslims here in the United States of America. (Applause.)

So none of us can be silent. We can’t be bystanders to bigotry. And together, we’ve got to show that America truly protects all faiths.

Which brings me to my next point: As we protect our country from terrorism, we should not reinforce the ideas and the rhetoric of the terrorists themselves. I often hear it said that we need moral clarity in this fight. And the suggestion is somehow that if I would simply say, these are all Islamic terrorists, then we would actually have solved the problem by now, apparently. (Laughter.) Well, I agree, we actually do need moral clarity. Let’s have some moral clarity. (Applause.)

Groups like ISIL are desperate for legitimacy. They try to portray themselves as religious leaders and holy warriors who speak for Islam. I refuse to give them legitimacy. We must never give them that legitimacy. (Applause.) They’re not defending Islam. They’re not defending Muslims. The vast majority of the people they kill are innocent Muslim men, women and children. (Applause.)

And, by the way, the notion that America is at war with Islam ignores the fact that the world’s religions are a part of who we are. We can’t be at war with any other religion because the world’s religions are a part of the very fabric of the United States, our national character. (Applause.)

So the best way for us to fight terrorism is to deny these organizations legitimacy and to show that here in the United States of America, we do not suppress Islam; we celebrate and lift up the success of Muslim Americans. That’s how we show the lie that they’re trying to propagate. (Applause.) We shouldn’t play into terrorist propaganda. And we can’t suggest that Islam itself is at the root of the problem. That betrays our values. It alienates Muslim Americans. It’s hurtful to those kids who are trying to go to school and are members of the Boy Scouts, and are thinking about joining our military.

That kind of mindset helps our enemies. It helps our enemies recruit. It makes us all less safe. So let’s be clear about that.

Now, finally, just as all Americans have a responsibility to reject discrimination — I’ve said this before — Muslims around the world have a responsibility to reject extremist ideologies that are trying to penetrate within Muslim communities.

Here at this mosque, and across our country and around the world, Muslim leaders are roundly and repeatedly and consistently condemning terrorism. And around the globe, Muslims who’ve dared to speak out have often been targeted and even killed. So those voices are there; we just have to amplify them more. (Applause.)

And it was interesting, in the discussion I had before I came out, some people said, why is there always a burden on us? When a young man in Charleston shoots African Americans in a church, there’s not an expectation that every white person in America suddenly is explaining that they’re not racist. They can Everybody is assumed to be horrified by that act. And I recognize that sometimes that doesn’t feel fair.

But part of the answer is to make sure that the Muslim community in all of its variety, in all the good works that it’s doing, in all the talent that’s on display, that it’s out there visible on a consistent basis — not just at a certain moment. (Applause.)

But what is also true is, is that there is a battle of hearts and minds that takes place — that is taking place right now, and American Muslims are better positioned than anybody to show that it is possible to be faithful to Islam and to be part of a pluralistic society, and to be on the cutting-edge of science, and to believe in democracy. (Applause.)

And so I would urge all of you not to see this as a burden, but as a great opportunity and a great privilege to show who you are. To use a little Christian expression — let your light shine. Because when you do you’ll make clear that this is not a clash of civilizations between the West and Islam. This is a struggle between the peace-loving, overwhelming majority of Muslims around the world and a radical, tiny minority. And ultimately, I’m confident that the overwhelming majority will win that battle. (Applause.) Muslims will decide the future of your faith. And I’m confident in the direction that it will go.

But across the Islamic world, influential voices should consistently speak out with an affirmative vision of their faith. And it’s happening. These are the voices of Muslim clerics who teach that Islam prohibits terrorism, for the Koran says whoever kills an innocent, it is as if he has killed all mankind. (Applause.) These are the voices of Muslim scholars, some of whom join us today, who know Islam has a tradition of respect for other faiths; and Muslim teachers who point out that the first word revealed in the Koran — igra — means “read” — to seek knowledge, to question assumptions. (Applause.)

Muslim political leaders have to push back on the lie that the West oppresses Muslims, and against conspiracy theories that says America is the cause of every ill in the Middle East. Now, that doesn’t mean that Muslim Americans aren’t free to criticize American — U.S. foreign policy. That’s part of being an American. I promise you, as the President of the United States, I’m mindful that that is a healthy tradition that is alive and well in America. (Laughter.) But like leaders everywhere, these leaders have been offering, and need to continue to offer, a positive vision for progress, and that includes political and economic progress.

And we have to acknowledge that much of the violence in places like the Middle East is now turning into fights between sects — Shia, Sunni and others — where differences are often exploited to serve political agendas, as I said earlier. And this bloodshed is destroying Muslim families and communities, and there has to be global pressure to have the vision and the courage to end this kind of thinking and this approach to organizing political power.

It’s not historically unique. It’s happened in every part of the world — from Northern Ireland to Africa, to Asia, to right here in the United States — in the past. But it is something that we have to fight against.

And we know it’s possible. Across the history of Islam, different sects traditionally have lived and thrived together peacefully. And in many parts of the world they do today, including here in the United States.

Like people of all religions, Muslims living their faith in a modern, pluralistic world are called upon to uphold human rights, to make sure that everyone has opportunity. That includes the aspirations of women and youth and all people. If we expect our own dignity to be respected, so must we respect the dignity of others. (Applause.)

So let me conclude by saying that as Muslim communities stand up for the future that you believe in, that you exhibit in your daily lives, as you teach your children, America will be your partner. We will — I will — do everything I can to lift up the multiplicity of Muslim voices that promote pluralism and peace. (Applause.) We will continue to reach out to young Muslims around the world, empowering them with science and technology and entrepreneurship, so they can pursue their God-given potential, and help build up their communities and provide opportunity. It’s why we will continue to partner with Muslim American communities — not just to help you protect against extremist threats, but to expand health care and education and opportunity — (applause) — because that’s the best way to build strong, resilient communities.

Our values must guide us in this work. Engagement with Muslim American communities must never be a cover for surveillance. (Applause.) We can’t give in to profiling entire groups of people. There’s no one single profile of terrorists. We can’t securitize our entire relationship with Muslim Americans. We can’t deal with you solely through the prism of law enforcement. We’ve got to build trust and mutual respect. That’s how we’ll keep our communities strong and our communities united.

As I was in discussion with the young people before I came in here, I said this will be a process. Law enforcement has a tough job. Some of these groups are specifically trying to target Muslim youth. We’re going to have to be partners in this process. There will be times where the relationship is clumsy or mishandled. But I want you to know that from the President to the FBI Director, to everybody in law enforcement, my directive and their understanding is, is that this is something we have to do together. And if we don’t do it well, then we’re actually not making ourselves safer; we’re making ourselves less safe.

And here, I want to speak directly to the young people who may be listening. In our lives, we all have many identities. We are sons and daughters, and brothers and sisters. We’re classmates; Cub Scout troop members. We’re followers of our faith. We’re citizens of our country. And today, there are voices in this world, particularly over the Internet, who are constantly claiming that you have to choose between your identities — as a Muslim, for example, or an American. Do not believe them. If you’re ever wondering whether you fit in here, let me say it as clearly as I can, as President of the United States: You fit in here — right here. (Applause.) You’re right where you belong. You’re part of America, too. (Applause.) You’re not Muslim or American. You’re Muslim and American. (Applause.)

Don’t grow cynical. Don’t respond to ignorance by embracing a world view that suggests you must choose between your faith and your patriotism. Don’t believe that you have to choose between your best impulses and somehow embrace a world view that pits us against each other — or, even worse, glorifies violence. Understand your power to bring about change. Stay engaged in your community. Help move our country forward — your country forward. (Applause.)

We are blessed to live in a nation where even if we sometimes stumble, even if we sometimes fall short, we never stop striving for our ideals. We keep moving closer to that more perfect union. We’re a country where, if you work hard and if you play by the rules, you can ultimately make it, no matter who you are or how you pray. It may not always start off even in the race, but here, more than any place else, there’s the opportunity to run that race.

And as we go forward, I want every Muslim American to remember you are not alone. Your fellow Americans stand with you — just as Sabah described her friends after she decided that she was going to start wearing a hijab. That’s not unusual. Because just as so often we only hear about Muslims after a terrorist attack, so often we only hear about Americans’ response to Muslims after a hate crime has happened, we don’t always hear about the extraordinary respect and love and community that so many Americans feel.

I’m thinking about the seven-year-old boy in Texas who emptied his piggy bank to help a mosque that had been vandalized. (Applause.) Or all the faith communities that rallied around Muslim Americans after the tragedy in Chapel Hill. The churches and the synagogues standing shoulder-to-shoulder with their local mosques, including the woman carrying a sign saying “We love our Muslim neighbors.” Think of our men and women in uniform who, when they heard that a little girl was afraid because she’s a Muslim, sent her a message — “I Will Protect You.” (Applause.)

I want every American to remember how Muslim communities are standing up for others, as well. Because right now, as we speak, there are Muslims in Kenya who saved Christians from terrorists, and Muslims who just met in Morocco to protect religious minorities, including Christians and Jews. (Applause.) The good people of this mosque helped this city move forward after the turmoil of last year. Muslim Americans across the country helped African American churches rebuild after arson.

Remember the Muslim Americans in Boston who reached out to victims of the Marathon bombing; the Muslim Americans across the country who raised money for the families of San Bernardino; the Muslim Americans in Chattanooga who honored our fallen servicemembers, one of them saying, “in the name of God, the God of Abraham, Moses, Jesus, and Muhammad, God bless our fallen heroes.” (Applause.)

We are one American family. We will rise and fall together. It won’t always be easy. There will be times where our worst impulses are given voice. But I believe that ultimately, our best voices will win out. And that gives me confidence and faith in the future. (Applause.)

After more than 200 years, our blended heritage, the patchwork quilt which is America, that is not a weakness, that is one of our greatest strengths. It’s what makes us a beacon to the world. It’s what led that mother who wrote to me — the one who worries about her young daughter — it led her to end her letter with hope, despite her fears. She said, “I still believe in one nation, under God, indivisible, with liberty and justice for all.” (Applause.)

May God’s peace be upon you. May God bless the United States of America. Thank you very much, everybody. (Applause.)

https://www.whitehouse.gov/the-press-office/2016/02/03/remarks-president-islamic-society-baltimore

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Radio Vatikan: Papsttreffen mit Kyrill: Es herrscht Freude.

Papsttreffen mit Kyrill: Es herrscht Freude Der Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), Kardinal Péter Erdö, zeigt sich in einem Brief an den russisch-orthodoxen Patriarchen erfreut über dessen Treffen mit Papst Franziskus. Erdö bezeichnet die vorgesehene gemeinsame Erklärung als historisch. In Moskau hat der für die Außenbeziehungen des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, die Hintergründe zum geplanten Treffen erläutert. Es sei das erste Treffen der Vorsteher der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche, dass lange Zeit vorbereitet wurde. Es werde eine wichtige Rolle in der Beziehung beider Kirchen spielen:

„Das Treffen der Vorsteher der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche wurde lange Zeit vorbereitet. Es wird das erste in der Geschichte sein und eine wichtige Rolle in der Beziehung beider Kirchen spielen. Das Moskauer Patriarchat und der Heilige Stuhl wünschen sich, dass dieses Ereignis auch zu einem Symbol der Hoffnung für alle Menschen guten Willens wird. Alle Christen werden zu einem innigen Gebet aufgerufen, damit das bevorstehende Treffen, nach Gottes Willen, gute Früchte trägt.“

Thema war bei der Pressekonferenz in Moskau auch ein möglicher Papstbesuch in Russland. „Derzeit“ werde ein Besuch des Papstes nicht diskutiert, winkte Metropolit Hilarion vorerst ab. Seit dem Amtsantritt von Papst Franziskus sei es immer um eine Begegnung mit Patriarch Kyrill auf „neutralem“ Boden gegangen. Kuba erfülle alle Bedingungen eines solchen „neutralen“ Bodens. Zudem sei Kuba einer der Ausgangspunkte der Christianisierung Nord- und Südamerikas.

Die Entscheidung für die erste Begegnung zwischen Papst Franziskus und Patriarch Kyrill sei im übrigen „in keiner Weise“ von der Entwicklung der staatlichen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Russischen Föderation beeinflusst gewesen. Am 12. Februar gehe es um den ökumenischen, innerchristlichen Dialog. Papst Franziskus pflege seine Beziehungen mit der Russischen Föderation als Staatsoberhaupt und nicht als Bischof. Metropolit Hilarion antwortete damit auf eine Journalistenfrage, die auf eine „Intensivierung“ der Beziehungen zwischen Präsident Putin und Papst Franziskus und auf die historische Nähe zwischen Politik und Kirche in Russland abgestellt war. (kath.ch/wdr/kap)

Hier mehr in Text und Ton (Link: http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/06/papsttreffen_mit_kyrill_es_herrscht_freude_/1206440

ENGLISHDEUTSCHRUSSIAN
CCEE President, Card. Péter Erdő welcomes the forthcoming meeting between Pope Francis and Patriarch Kirill in Cuba

Letter of the CCEE President to Patriarch Kirill.

Having received the news of the forthcoming meeting between His Holiness Pope Francis and His Holiness Patriarch Kirill of Moscow and of All Russia, Cardinal Péter Erdő wanted to express his joy at this historic meeting by sending a letter to Patriarch Kirill.
The text of the letter is as follows:

[Original Version]
Your Holiness,

With great joy I have received the news of the forthcoming meeting, by the grace of God, between His Holiness Pope Francis and Your Holiness, on 12 February at Cuba’s José Martí International Airport, a meeting that will conclude with the signing of a joint declaration.
This historical meeting, which thus happily seals years of dialogue between the Holy See and the Patriarchate of the Russian Orthodox Church, is also a source of comfort to CCEE in its decision to enter into that dialogue. Along with Metropolitan Hilarion of Volokolamsk, President of the Patriarchate of Moscow’s Department of External Church Relations, we have collaborated a great deal in the creation and realisation of the European Catholic-Orthodox Forum, an ecclesial body aimed at promoting better pastoral collaboration between the Catholic Church and the Orthodox Churches in Europe, with preparations for the fifth Forum already underway.
The Church in Europe is looking to this event as a further step towards unity and the joint witness of Christians. Therefore, I implore the Lord’s blessing on this meeting, that it may have a fruitful outcome, and I assure you of my prayers for this important step towards the unity of the Church and especially for the Russian Orthodox Church.

Your Holiness, on behalf of the Council of European Episcopal Conferences I assure you of the prayers of the Catholic Church in Europe and that we will be following with great interest and joy your meeting with Pope Francis.

Péter Cardinal Erdő
Archbishop of Esztergom- Budapest
President of CCEE.
DEUTSCH
Seine Heiligkeit,
Ich habe mit grosser Freude die Nachricht über Ihr nächstes Treffen, Gott sei Dank, mit Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und Ihrer Heiligkeit am nächsten 12. Februar im internationalen Flughafen José Martí in Kuba erfahren. Ein Treffen, das mit einer Unterschrift auf einer gemeinsamen Deklaration beendet.
Dieses historische Treffen, das somit jahrzehntelange Dialoge zwischen dem Heiligen Stuhl und dem kirchlichen russisch-orthodoxen Patriarchat voller Freude besiegeln wird, stärkt auch das CCEE, das sich durch dessen Wahl in diesem Dialog einsetzt. Wir haben zusammen mit dem Metropolit Hilarion von Volokolamsk, Präsident des Departementes für ausserkirchliche Beziehungen des Patriarchates von Moskau, sehr eng zusammengearbeitet, um das europäische katholisch-orthodoxe Forum zu schaffen und zu ermöglichen. Eine kirchliche Instanz, die sich für eine bessere pastorale Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Kirche und der orthodoxischen Kirchen in Europa einsetzt und von der schon die fünfte Ausgabe in Aufbereitung ist.
Die Kirche Europas betrachtet dieses Ereignis als ein weiterer erfüllter Schritt in Richtung Einheitlichkeit und gemeinsamen Zeugnis der Christen. Ich flehe deswegen um Gottes Segen für dieses Treffen, für das gute Gelingen und versichere mein Gebet für diesen wichtigen Schritt in Richtung Einheitlichkeit der Kirche und vor allem für die russisch-orthodoxe Kirche.
Ihre Heiligkeit, im Namen des Rates der europäischen Bischofskonferenzen Europas versichere ich Ihnen das Gebet der Katholischen Kirche in Europa. Wir werden natürlich mit sehr grossem Interesse und grosser Freude Ihr Treffen mit dem Papst Franziskus mitverfolgen.

RUSSIAN
Ваше Святейшество,
с большой радостью я узнал новость о предстоящей встрече Его Святейшества Папы Франциска и Вашего Святейшества, которая состоится по благодати Божией 12 февраля с.г. в Международном аэропорту им. Хосе Марти на Кубе и завершится подписанием Совместной декларации.
Эта историческая встреча, которая станет, таким образом, счастливым закреплением многих лет диалога между Святым Престолом и Патриархатом Русской Православной Церкви, также служит поддержкой Совету епископских конференций Европы в решении внести вклад в этот диалог. Совместно с Митрополитом Волоколамским Иларионом, Председателем Отдела внешних церковных связей Московского Патриархата, мы много работали над созданием и проведением Европейского православно-католического форума, церковной рабочей группы, цель которой – способствовать улучшению сотрудничества в сфере пастырской деятельности между Католической Церковью и Православными Церквями в Европе и которая соберётся уже в пятый раз.
Церковь в Европе смотрит на это событие как на ещё один шаг к единству и совместному свидетельству христиан. Поэтому прошу Господа, чтобы Он благословил эту встречу, чтобы она завершилась благополучно, и заверяю в своих молитвах об этом важном шаге к единству Церкви, а особенно в молитвах о Русской Православной Церкви.
Ваше Святейшество, от имени Совета епископских конференций Европы я заверяю Вас в молитвах Католической Церкви в Европе, и мы с огромным интересом и радостью будем наблюдать за Вашей встречей с Папой Франциском.
Петер Кард. Эрдё
Архиепископ Эстергом-Будапешта
Председатель СЕКЕ

http://us10.campaign-archive2.com/?u=f981ee583251524081e98aef8&id=841cbdfdc9&e=7e5c2e2868#DE

Pope’s and Russian Patriarch’s Meeting Vital Amid Persecution of Christians.

WASHINGTON (Sputnik) – The historic meeting between Pope Francis and Russian Patriarch Kirill is especially important today amid persecution of Christians, secretary of Inter-Orthodox Relations of the Russian Orthodox Church Abroad, Archpriest Alexander Lebedeff told Sputnik on Sunday. "Most important, however, is the fact that today, regardless of confessional adherence, Christians are threatened not only by persecution but by total annihilation in many parts of the world, specifically in the Near East and Northern and Central Africa," Lebedeff said in a written statement.

http://sputniknews.com/world/20160207/1034354734/meeting-pope-russian-partiarch-important-persecution-christians.html

Syrien: Bischof verteidigt russischen Angriffe. Internationale Hilfsorganisationen befürchten, dass um die nordsyrische Stadt Aleppo eine neue humanitäre Katastrophe bevorsteht. Die zerstörenden russischen Luftangriffe sowie die Angriffe der Armee von Bashar al-Assad gegen die Oppositionsgruppen in Aleppo in den vergangenen Stunden lösten scharfe internationale Reaktionen aus. Mehr als 70.000 Syrer seien am Wochenende Hals über Kopf aus dem verwüsteten Ostteil der Metropole geflohen, berichten Beobachter von Menschrechtsorganisationen.

Aleppo war seit drei Jahren in den Händen der Rebellengruppen gewesen.

Der Bischof von Aleppo, Antoine Audo, verteidigt im Gespräch mit Radio Vatikan jedoch die russischen Angriffe. Für Syrien sei es wichtig, dass diese Extremistengruppierungen aufhörten.

„Aus syrischer Sicht – und ich denke das gilt allgemein so – ist es einfach wichtig, dass diese Extremistengruppierungen endlich aufhören, hier zu sein. Ich denke, dass die Angriffe kritisiert werden, weil die syrische Armee Fortschritte macht und das freut wohl nicht alle Regionalmächte, die bekanntlich gegen das Regime sind. Es wird alles gemacht, damit es zu keiner friedlichen Lösung mit den syrischen Politikern kommt.“

(rv/afp/ap) Hier mehr in Text und Ton (Link:

http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/08/syrien_kritik_an_russischen_angriffe_auf_aleppo/1206836

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CSIS

Key Trends in the Uncertain Metrics of Terrorism Feb 8, 2016 … prepared a graphic survey of reporting from different officials, media, and research centers on the recent trends in terrorism and key related factors …

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Steinmeier: Nato-Rolle bei Steuerung der Flüchtlingskrise höchstens bei Aufklärung.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat sich kritisch zu einem möglichen Nato-Einsatz im Rahmen der Bewältigung der Flüchtlingskrise geäußert.

"Die Nato kann keine Rolle bei der Steuerung der Flüchtlingsmigration spielen", sagte Steinmeier den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Möglich sei es dagegen, die Nato bei der Aufklärung einzubinden. So sei "das Überlassen von Lagebildern, die eine effektivere Bekämpfung der Schlepperkriminalität möglich machen", denkbar.

Der Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, zeigte sich überrascht vom Vorstoß Angela Merkels, die Nato in die Bewältigung der Flüchtlingskrise einzubeziehen. Er habe von der Idee erst durch den gemeinsamen Auftritt der Bundeskanzlerin mit dem türkischen Regierungschef Ahmet Davutoglu am Montag in Ankara erfahren, sagte Mützenich der "Berliner Zeitung" (Mittwochsausgabe).

Es sei nicht seine "erste Wahl, die Nato zu fragen", um den Küstenschutz zu verbessern und Schleppern von Flüchtlingen zur See das Handwerk zu legen, sagte Mützenich dem Blatt. Dafür gebe es andere Kräfte wie die EU-Grenzschutzagentur Frontex. Nun sei die Bundesregierung gefordert, im Parlament Einzelheiten der neuen Pläne zu nennen.

http://www.euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/steinmeier-nato-rolle-bei-steuerung-der-fluechtlingskrise-hoechstens-bei

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see our letter on:

*Herausgegeben von Udo von Massenbach, Bärbel Freudenberg-Pilster, Joerg Barandat*

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UdovonMassenbachMailJoergBarandat

02-03-16 Obama vor der Islamic Society of Baltimore _ Amerika Dienst.pdf

02-04-16 Ukraine_ What Happens in the East Starts in Kiev _ Stratfor.pdf

02-09-16 Erzbischof-Schick-beendet-Reise-Arabische-Halbinsel.pdf

02-2016 Oxford Institute Energy- Russia-and-OPEC-Uneasy-Partners.pdf

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