Massenbach-Letter: NEWS 22/01/16

Massenbach-Letter. News —-George Friedman: The EU is increasingly unreliable and unpredictable.—-

· SPEECH BY THE RT HON LORD OWEN TO THE 12TH BERLIN CONFERENCE HOSTED BY THE GERMAN BRITISH FORUM AND

· BRITISH CHAMBER OF COMMERCE IN GERMANY, 14 JANUARY 2016:

· Why did Angela Merkel feel free to act on her own to abandon the EU Dublin Agreement over the handling of people coming across EU boundaries and do the same over long-standing EU policies towards Turkey? Is this the shape of future EU political management?”

· Friedman:“The United States has a partnership with Europe, but it can no longer think of NATO as the mechanism by which it is related to Europe.”

· NZZ:Übergriffe in Köln – Willkommensunkultur. Köln ist jetzt überall so bekannt wie «Charlie Hebdo»

· Syrian endgame could begin with Aleppo – The meaning of Aleppo – Outline of Future Coalition for Syrian Issue

· Syrien: Bischof erhofft nichts von Genfer Friedenstreffen –

·

· Canada not invited to meeting of anti-ISIS coalition defense ministers

· DEBKAfile January 20, 2016, 8:42 AM (IDT)

· Following the decision by recently-elected Canadian Prime Minister Justin Trudeau to withdraw the six warplanes that his country has contributed to the US-led coalition’s war on ISIS, US Defense Secretary Ashton Carter announced on Tuesday that Canada will not participate in Wednesday’s meeting of coalition defense ministers in Paris, and that only countries with a "significant role" in the war will participate. Denying that his country is being sidelined, Canadian Defense Minister Harjit Sajjan said "Meetings happen all the time." The defense ministers of the Netherlands, France, Australia, Italy and Britain have already arrived in the French capital.

Massenbach* Unsere (deutsche)Bundeswehr.Personalstärke der Bundeswehr fast 15.000 minus in drei Jahren.

Während es in den vergangenen Wochen eine Debatte über eine Aufstockung der Bundeswehr gab, scheint der aktuelle Trend eher, dass die Truppe bereits unter der derzeit angestrebte Stärke bleibt. Die am 11.01.2016 veröffentlichten aktuellen Zahlen für Dezember 2015 sind im Vergleich zum Vormonat noch mal etwas gesunken, und die Zahl der Berufs- und Zeitsoldaten liegt unter dem angepeilten Wert. (Mehr dazu unten.)

Nun ist das mit der Statistik so eine Sache – nur zwei Monate zu betrachten, kann ja in die Irre führen. Nur, leider, stellt die Bundeswehr auf ihrer Webseite jeweils die aktuellsten Zahlen ein; die früheren Statistiken werden zwar teilweise in Suchmaschinen oder im Beitragsarchiv der Bundeswehr-Webseite angezeigt, der Link führt aber dann doch wieder auf die aktuelle Statistik. Unter der gleichbleibenden Adresse wird wohl regelmäßig aktualisiert.

(Nachtrag unten: Die Statistiken für frühere Jahre habe ich (Thomas Wiegold), dank Leserhilfe, nun doch noch gefunden. Grob gerechnet ist die Truppe in den vergangenen drei Jahren, von Januar 2013 bis Ende Dezember 2015, um rund 14.800 Soldatinnen und Soldaten geschrumpft.)

Deshalb fangen wir doch mal an, ab dem Jahresende 2015 zu sammeln und fortzuschreiben… und zu schauen, wohin der Trend geht.

Die Zahlen für Dezember 2015:

177.069 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:

Bundesministerium der Verteidigung: 944
Streitkräftebasis: 41.999
Zentraler Sanitätsdienst: 19.564
Heer: 59.021
Luftwaffe: 28.321
Marine: 16.045
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 938
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.767
Bereich Personal: 6.964, davon 4.260 Studierende an den Bw-Universitäten
Sonstige: 1.506
Die Bundeswehr umfasst aktuell 168.277 Berufs- und Zeitsoldaten und 8.792 Freiwillig Wehrdienstleistende (Jahresdurchschnitt: 9.964).
Zur Bundeswehr gehören 19.284 Soldatinnen.
Stand: 31. Dezember 2015

Zum Vergleich die Zahlen für November 2015, die sich noch bei Wikipedia finden (abgerufen 11.01.2016):

178.198 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 948
Streitkräftebasis: 42.114
Zentraler Sanitätsdienst: 19.671
Heer: 59.553
Luftwaffe: 28.504
Marine: 16.227
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 938
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.770
Bereich Personal: 6.979
Sonstige: 1.494
Die Bundeswehr umfasst 168.700 Berufs- und Zeitsoldaten und 9.498 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.377 Soldatinnen.
Stand: 30. November 2015

Nachtrag: Weitere Statistiken aus den Monaten zuvor, gefunden bei archive.org (leider nicht komplett; hier einige ausgewählte Monate):

August 2015:

178.595 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 929
Streitkräftebasis: 41.948
Zentraler Sanitätsdienst: 19.564
Heer: 60.436
Luftwaffe: 28.607
Marine: 16.170
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 938
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.786
Bereich Personal: 6.706
Sonstige: 1.511
Die Bundeswehr umfasst 169.327 Berufs- und Zeitsoldaten und 9.268 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.268 Soldatinnen.
Stand: 31. August 2015

Mai 2015

179.884 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 925
Streitkräftebasis: 42.687
Zentraler Sanitätsdienst: 19.655
Heer: 60.857
Luftwaffe: 28.723
Marine: 16.038
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 929
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.785
Bereich Personal: 6.799
Sonstige: 1.486
Die Bundeswehr umfasst 169.058 Berufs- und Zeitsoldaten und 10.826 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.094 Soldatinnen.
Stand: 31. Mai 2015

April 2015

180.676 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 914
Streitkräftebasis: 42.856
Zentraler Sanitätsdienst: 19.731
Heer: 61.152
Luftwaffe: 28.832
Marine: 16.135
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 932
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.787
Bereich Personal: 6.806
Sonstige: 1.531
Die Bundeswehr umfasst 169.419 Berufs- und Zeitsoldaten und 11.257 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.144 Soldatinnen.
Stand: 30. April 2015

Februar 2015

181.207 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 910
Streitkräftebasis: 42.921
Zentraler Sanitätsdienst: 19.824
Heer: 61.312
Luftwaffe: 29.052
Marine: 16.080
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 925
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.775
Bereich Personal: 6.891
Sonstige: 1.517
Die Bundeswehr umfasst 170.352 Berufs- und Zeitsoldaten und 10.855 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.091 Soldatinnen.
Stand: 28. Februar 2015

Januar 2015

181.755 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 916
Streitkräftebasis: 43.091
Zentraler Sanitätsdienst: 19.865
Heer: 61.559
Luftwaffe: 29.108
Marine: 16.095
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 925
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.772
Bereich Personal: 6.887
Sonstige: 1.537
Die Bundeswehr umfasst 170.556 Berufs- und Zeitsoldaten und 11.199 Freiwillig Wehrdienstleistende.
Zur Bundeswehr gehören 19.162 Soldatinnen.
Stand: 31. Januar 2015

Dezember 2014 (interessant: letztmals mit gesonderter Auflistung der Soldaten im Berufsförderungsdienst)

180.218 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 918
Streitkräftebasis: 42.902
Zentraler Sanitätsdienst: 19.868
Heer: 60.562
Luftwaffe: 29.076
Marine: 15.808
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 915
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.750
Bereich Personal: 6.952
Sonstige: 1.467
Die Bundeswehr umfasst 170.914 Berufs- und Zeitsoldaten und 9.304 Freiwillig Wehrdienstleistende. Davon bereiten sich 10.998 Soldaten und Soldatinnen auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.915 Soldatinnen.
Stand: 31. Dezember 2014

November 2014

181.253 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 917
Streitkräftebasis: 42.959
Zentraler Sanitätsdienst: 19.963
Heer: 61.085
Luftwaffe: 29.232
Marine: 16.021
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 917
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.756
Bereich Personal: 6.960
Sonstige: 1.443
Die Bundeswehr umfasst 171.440 Berufs- und Zeitsoldaten und 9.813 Freiwillig Wehrdienstleistende. Davon bereiten sich 11.145 Soldaten und Soldatinnen auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.992 Soldatinnen.
Stand: 30. November 2014

Februar 2014

184.828 aktive Soldaten und Soldatinnen umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 902
Streitkräftebasis: 44.868
Zentraler Sanitätsdienst: 19.542
Heer: 62.247
Luftwaffe: 30.959
Marine: 15.874
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 878
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.695
Bereich Personal: 6.856
Sonstiges: 1.007
Die Bundeswehr umfasst 174.472 Berufs- und Zeitsoldaten und 10.356 Freiwillig Wehrdienstleistende.Davon bereiten sich 7.117 Soldaten und Soldatinnen auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.695 Soldatinnen.
Stand: Februar 2014

Dezember 2013

184.044 aktive Soldaten und Soldatinnen, davon 7.692 Soldaten und Soldatinnen im Berufsförderungsdienst, umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 908
Streitkräftebasis: 44.994
Zentraler Sanitätsdienst: 19.463
Heer: 61.509
Luftwaffe: 31.175
Marine: 15.657
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 831
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.665
Bereich Personal: 6.846
Sonstiges: 996
Die Bundeswehr umfasst 175.286 Berufs- und Zeitsoldaten und 8.758 Freiwillig Wehrdienstleistende. 7.692 Soldaten und Soldatinnen bereiten sich derzeit auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.549 Soldatinnen.
Stand: Dezember 2013

Juni 2013

185.498 aktive Soldaten und Soldatinnen, davon 6.236 Soldaten und Soldatinnen im Berufsförderungsdienst, umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 921
Streitkräftebasis: 46.822
Zentraler Sanitätsdienst: 19.133
Heer: 62.279
Luftwaffe: 32.111
Marine: 15.295
Territoriale Wehrverwaltung: 8
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 298
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 1.524
Bereich Personal: 6.858
Sonstiges: 249
Die Bundeswehr umfasst 176.834 Berufs- und Zeitsoldaten und 8.664 Freiwillig Wehrdienstleistende. 6.236 Soldaten und Soldatinnen bereiten sich derzeit auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.244 Soldatinnen.
Stand: Juni 2013

Januar 2013

191.838 aktive Soldaten und Soldatinnen, davon 6.253 Soldaten und Soldatinnen im Berufsförderungsdienst, umfasst die Bundeswehr insgesamt. Sie verteilen sich wie folgt:
Bundesministerium der Verteidigung: 934
Streitkräftebasis: 47.032
Zentraler Sanitätsdienst: 19.626
Heer: 67.133
Luftwaffe: 33.022
Marine: 15.721
Territoriale Wehrverwaltung: 14
Bereich Infrastruktur, Umweltschutz, Dienstleistungen: 52
Bereich Ausrüstung, Informationstechnik, Nutzung: 927
Bereich Personal: 6.952
Sonstiges: 425
Die Bundeswehr umfasst 179.401 Berufs- und Zeitsoldaten und 12.437 Freiwillig Wehrdienstleistende. 6.253 Soldaten und Soldatinnen bereiten sich derzeit auf ihren künftigen Zivilberuf vor.
Zur Bundeswehr gehören 18.599 Soldatinnen.
Stand: Januar 2013

Ergänzung: Die angepeilten Zahlen von 2011, die in Details später verändert wurden, sahen einen Streitkräfteumfang von bis zu 185.000 Soldatinnen und Soldaten einschließlich 2.500 Reservisten vor. Davon bis zu 170.000 Zeit- und Berufssoldaten (SaZ/BS), 5.000 Freiwillig Wehrdienstleistende und möglicherweise 10.000 weitere Freiwillig Wehrdienstleistende.

http://augengeradeaus.net/2016/01/im-auge-behalten-personalstaerke-der-bundeswehr/

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Syrian endgame could begin with Aleppo – The meaning of Aleppo

The give and take over which opposition parties and individuals are represented in the peace talks may in the end be a sideshow for the real trend in Syria, which is the progress of the Syrian army, backed by Russia and Iran, in retaking territory from the Islamic State (IS), Jabhat al-Nusra and other armed groups. Who is winning on the battlefield matters more than who fills the chairs in Vienna or Geneva, although this is not to disparage the many positive contributions the International Syria Support Group (ISSG) can and will make to help Syria’s transition. But the Syrian endgame is more likely to be found in Aleppo rather than in well-intentioned ISSG meetings in European cities.

This column wrote in November that the battle for Aleppo could determine Syria’s fate. It is worth reflecting on the meaning of Aleppo for Syria and the region. Aleppo, Syria’s largest city and its commercial hub, was also known as the “city of light” for its refined people and culture. There was no real legacy of oppression in Aleppo beyond the agonies and constraints of doing business with the Assad family and its various agents and enterprises. Aleppo is not Homs, and it is not Daraa, where there are histories of popular grievances. The Assads, by design, kept it that way.

Aleppo, therefore, represents the failed promise of the terrorist and armed groups that have offered little more than Islamic law and criminality. Aleppo, which is mostly Sunni, was sold a sectarian bill of goods by the opposition. And it has been a disaster for the people of Aleppo. The Syrian government’s barrel bombs and relentless sieges added to an unbearable existence.

The tide may be turning. If the Syrian army, backed by its Iranian and Russian allies, retakes Aleppo, the city’s liberation will come by directly defeating terrorists and armed groups that are already deserting the battlefield. A government victory would be of a different order and have a different impact than the negotiated departures of besieged armed opposition forces in Homs and around Damascus. The people of Aleppo would experience a flat-out victory by the government and a defeat, and exodus, by the armed groups.

A good question is whether the Syrian army would be received as liberators by those Syrians, including Sunnis, freed from the reign of Islamic law and armed gangs. The answer might surprise those who would prefer to engage with the likes of Zahran Alloush and the “Army of Islam” (see below).

A Syrian government victory in Aleppo could be the beginning of the end of the sectarian mindset that would have been alien to the city prior to 2011. There is no more appropriate city to begin Syria’s healing. A Syrian government victory in Aleppo will make it harder to rationalize Western backing for jihadi groups who want to keep up the fight against long odds in the rest of the country. IS and al-Qaeda may prefer, over time, to begin to relocate to Libya and other countries where they can avoid the pounding from the US-led anti-IS coalition and Russian- and Iranian-backed Syrian forces. This may already be happening, and if so, it is to be cheered by those who seek a unified, secular and nonsectarian Syria, as outlined in the Vienna Communique, and as is Aleppo’s tradition.

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2016/01/syria-isis-nusra-aleppo-opposition-jihadi-assad-terrorist.html?utm_source=Al-Monitor+Newsletter+[English]&utm_campaign=01e2ba1ce8-Week_in_review_January_18_2016&utm_medium=email&utm_term=0_28264b27a0-01e2ba1ce8-93106913#

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From our Russian news desk:

– The Book "History Of Syria – XX century", by Elza Pir-Budagova is an analysis of the development of Syria since the beginning of the First World War as one of the Vilayets of the Ottoman Empire until the coming to power of Bashar al-Assad in 2000. Special attention is paid to the period of formation of the Baath party, which radically changed the historical course of the country. In addition, the author analyzes the Arab-Israeli conflict and its implications for the country and observes the dynamics of the formation of the idea of Arab unity, one of the main foreign policy priorities of the Syrian leadership during the second half of the twentieth century. The publication certainly helps put the current civil war in the context of historical development of Syria and the entire Middle East region.

The Russian-Turkish Crisis: a Deficit of the Strategic Depth. It finally happened. November 24th, 2015 became a turning point for the Russian-Turkish relations. The two sides will probably never agree with each other on who is to blame for the SU-24 tragedy and on whether this was an unfortunate accident or a deliberately planned action. However, at least one thing should be clear to everybody: a long optimistic chapter in the bilateral relationship is over, and we are entering a new, still very unclear and potentially very dangerous period. From now on, there’ll be no business as usual between Moscow and Ankara.

But how can we define this “business as usual”? If the Russian-Turkish cooperation was so great prior to November 24th, then why one single accident – no matter how dramatic and emotionally sensitive it might had been – turned out to be sufficient to negatively change the whole fabric of the Russian – Turkish partnerships in various fields – from trade to joint energy projects to University partnerships to humanitarian contacts?-

ZDF-heute: Grinin – Russland: EU vor neuer Entwicklungsphase.

Gastbeitrag von Wladimir Grinin

Wladimir M. Grinin ist …

… seit 2010 russischer Botschafter in Berlin. Er wurde 1947 in Moskau geboren und studierte an der Diplomatischen Akademie des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR. Seit 1971 ist er im diplomatischen Dienst tätig. Vor seinem Dienstantritt in Berlin leitete er die russischen Botschaften in Österreich, Finnland und Polen.

Russland sieht in der Europäischen Union weiterhin einen Partner, sagt Botschafter Wladimir Grinin. Doch die Form der Zusammenarbeit müsse sich ändern. In der Vergangenheit habe die EU zu oft führen wollen.

Die aktuelle Situation macht es für die EU unvermeidbar, der Wahrheit ins Auge zu schauen und jeweilige Konsequenzen zu ziehen. Sowohl die augenblickliche Entwicklung der Lage als auch Aussagen der EU-Führung legen das nahe. Hingewiesen wird vor allem auf ein präzedenzloses Ausmaß terroristischer Aktivitäten, die unmittelbar und schmerzhaft die Mitgliedstaaten treffen.

Situation innerhalb der EU ist Russland wichtig

Es wird aber auch von innenpolitischen Problemen gesprochen, die mit der Position und dem Zustand einzelner Mitglieder der Europäischen Union verbunden sind, die dazu noch möglicherweise erweitert wird. In diesem Zusammenhang wird die Frage über die Erarbeitung einer neuen globalen Strategie der EU gestellt sowie über die Umwandlung des Euro-Projekts selbst in ein auf verschiedenen Geschwindigkeiten basiertes. Mit anderen Worten: die EU tritt in eine neue Entwicklungsphase.

Die Situation innerhalb der EU, ganz zu schweigen von deren Absichten und Handlungen nach außen, ließ uns, die Russen, nie gleichgültig. Anders konnte das auch nicht sein. Wir bleiben nach wie vor Mitbewohner in Europa, obwohl Europa häufig ausschließlich mit der EU identifiziert wird. Wir bekennen uns zu denselben europäischen Werten, obwohl für deren Träger wiederum ausschließlich die EU-Staaten erklärt werden. Wir nehmen diese Werte manchmal schlichtweg unterschiedlich wahr und interpretieren, beziehungsweise verstehen sie bis jetzt noch unterschiedlich. Wenn man sich das genauer anschaut, dann merkt man, dass auch die EU-Mitglieder Meinungsunterschiede in dieser Hinsicht haben. In der letzten Zeit braucht man dafür nicht einmal eine Lupe.

Russland und Europa als Partner

Ehrlich gesagt möchten wir gar nicht, dass die Aufrüttelung, der die EU nun von innen wie von außen ausgesetzt wird, sich auch weiterhin verstärkt. Was wir überhaupt nicht wollen, ist, dass es Risse, geschweige denn etwas Schlimmeres hervorruft. Russland ist nach wie vor daran interessiert, in der EU einen Partner für die Zusammenarbeit zu sehen und für die EU ein Partner zu sein.

Im Grunde genommen fand eine derartige Form der Zusammenarbeit einen verbalen Ausdruck in einer Reihe von Dokumenten, die zwischen der EU und Russland seit Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts unterzeichnet wurden. Ich denke insbesondere an das Abkommen über Partnerschaft und Zusammenarbeit vom Jahr 1994, die nachfolgend unterzeichneten branchenspezifischen Abkommen sowie die auf dem Gipfel in Moskau im Jahr 2005 abgestimmten Roadmaps über die Errichtung vierer gemeinsamer Räume zwischen Russland und der EU.

Russische Interessen ignoriert

Mit der Zeit stellte es sich immerhin heraus, dass eine solche Partnerschaft in der EU keineswegs als gleichberechtigt betrachtet wurde. Uns wurde die Rolle des Geführten zugewiesen, der die Chance hatte (wenn die Lust vorhanden ist), Normen und Standards des Führenden zu erreichen. Zugleich wurden unsere Interessen nicht selten ignoriert, unter anderem im postsowjetischen Raum.

Im Kontext der Ukraine-Krise wurde es deutlich, dass man Russland überhaupt hinter einem Zaun sehen wollte. Anders lässt sich das Entweder-oder-Konzept ("entweder mit Brüssel oder Moskau") nicht interpretieren, das der Östlichen Partnerschaft zugrunde lag, die eigentlich diese Krise auslöste sowie Dominierungsansprüche und -pläne an den Tag brachte.

Diplomatische und wirtschaftliche Schäden

Infolge dessen wurden unsere Beziehungen ernsthaft beschädigt und gingen weit zurück. Auf Eis gelegt wurden politische Kontakte, verschiedenartige Gesprächskanäle, unter anderem die Verhandlungen über die Ausarbeitung eines neuen EU-Russland-Grundlagenvertrags, bei denen es allerdings auch davor kaum Bewegung gab. Einen immensen Schaden brachte der wirtschaftliche Druck mit sich, einschließlich der Sanktionen. Allein der Warenumsatz sank vom Rekordniveau von 338,5 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf 285,5 Milliarden Euro im Jahr 2014. Zum Ende des Jahres 2015 wird er voraussichtlich um weitere 30 Prozent schrumpfen.

Ungeachtet der Hintergründe und der aktuellen Tonalität unserer Beziehungen, wollen wir nicht, dass es zu deren weiterem Abbau, geschweige denn Scheitern kommt. Wir wollen keine Gräben und Wände in Europa, im euroatlantischen Raum sehen. Wir wollen, dass unsere Beziehungen wiederhergestellt und fruchtbare Fortschritte auf dem Weg hin zur wahren gegenseitigen Partnerschaft gemacht werden. Die vorherige Praxis zeigte uns, dass es ohne entsprechende Korrekturen der Denkmuster in dieser Hinsicht nicht möglich ist. Sonst, falls nicht endlich ein gegenseitig respektvoller Dialog aufgenommen wird, ist ein erneuter Verfall der Beziehungen, selbst wenn sie reanimiert werden, nicht zu vermeiden.

Der Glaube an denselben Gott

In diesem Zusammenhang erwecken die jüngsten Aussagen des Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, Hoffnung, laut denen "die Sicherheitsarchitektur in Europa ohne aktive Beteiligung Russlands nicht lebensfähig ist". Oder die Überlegungen der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, die, soweit man das verstehen kann, ein Umdenken der Rolle und Vorgehensweise der EU für notwendig hält, worauf eben die neue zukünftige globale Strategie der EU basieren muss. Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Engagement, Bescheidenheit und Stolz, partnerschaftliche Verbindungen und multilaterales Zusammenwirken sind es, was, nach ihrer Auffassung, dieser neuen Strategie zugrunde liegen soll.

Das entspricht in vielerlei Hinsicht unseren Vorstellungen über die Gestaltung unseres Zusammenlebens in Europa und auf der Welt, sowie den bekannten konkreten Vorschlägen dazu. Zum Beispiel über die Errichtung eines einheitlichen wirtschaftlichen und humanitären Raumes von Lissabon bis Wladiwostok oder des Systems der gleichen und unteilbaren Sicherheit im euroatlantischen Raum. Gott gebe es, dass alle diese Ideen in der EU Unterstützung finden. Übrigens glauben wir an denselben Gott.

Der Gastbeitrag wurde auf Russisch geschrieben und anschließend von der russischen Botschaft übersetzt.

Hier ( «Либо – либо» или..? ) können Sie den Text im russischen Original lesen.

http://www.heute.de/serie-zu-europas-zukunft-der-europaeische-krisenmodus-41355460.html

Coping with Crises – Refugees, Russia, and Responsibilities.

The mass assaults against women that occurred in Cologne and elsewhere on New Year’s Eve have reverberated all over Germany and indeed well beyond.

The fact that most of the assailants were newly-arrived asylum seekers and other immigrants launched a tidal wave of criticism directed not only at the local authorities in Cologne, but increasingly at Angela Merkel. The right-wing groups, especially the Alternative for Germany party and Pegida, were quick to launch demonstrations—which generated counter demonstrations—and left many Germans worried about the stability of German society. In fact, the criticism did not stop there, but rose further into the ranks of Merkel’s own governing coalition.

Merkel’s “welcome” to the hundreds of thousands of refugees from war torn countries—now numbering over a million—has been labeled by her critics as a massive failure. They are accusing her of completely underestimating the impact of so many people arriving so quickly, which has overwhelmed Germany’s capacities to cope. Some of Merkel’s European neighbors are also accusing her of undermining EU regulations dealing with refugees—but then expecting Germany to help by taking care of more refugees.

It is unclear at this point whether 2016 will bring another large wave of refugees fleeing Syria, Lebanon, Afghanistan, and elsewhere to Europe. But it is hard to imagine it not happening. Indeed, this crisis is being defined as a much greater tipping point for Europe than the euro crisis.

Merkel’s refrain of “we can do this” is starting to lose its appeal, both in Germany and within the EU. Anxiety, a result of the terrorist attacks on Paris, is accelerating.

The fact that the incidents in Cologne as well as in several other cities drew so much attention in the U.S. media and among various presidential candidates was related to the hyperbolic rhetoric already in circulation following the terrorist attacks in San Bernardino and the effortless move to utilize the Cologne images for political purposes. Mistakes made in Cologne by the local police and mayor in responding to the crimes committed there was part of the focus. But turning the events into grist to power up anxiety of such dangers occurring in the United States became part of the interest as well. But it did not stop there.

The German and European voices attacking the chancellor also became evidence for American critics arguing that Merkel was being naive and negligent in dealing with the challenges in Germany and throughout Europe.

There are legitimate objections to the German government’s policies and that debate is in full swing within Germany’s political climate. The chancellor is also responding to them. There are several state elections in the coming months and they will act as barometers to see how well the chancellor is faring.

Yet there is also a legitimate concern in the United States as it watches the crisis unfold in Europe. It is not that Americans necessarily have a better set of instruments to deal with immigration challenges. The dilemma of dealing with the illegal immigration problem as well as trying to prevent terrorist activity is no less tough a set of choices for Americans than it is for Germans.

But another concern in certain American circles is what the impact of this crisis will be on the coherence and capability of Germany and the EU to handle other challenges still burning on the horizon.

Europe’s and Germany’s leadership in the union will continue to be instrumental this year in dealing with the challenges emerging in Moscow regarding Ukraine, Russian engagement in the Middle East, and Russia’s accelerating military build-up. Will the sanctions in the wake of the annexation of Crimea remain in place? Will Germany’s chairmanship of the OSCE be effective in dealing with Putin? How will Europe and Germany (the largest exporter in Europe to China) deal with the economic, political, and military dimensions of Beijing’s exercise of power and influence? How will negotiations over TTIP evolve in 2016 in Brussels, where Germany has such significant influence?

Those questions and more will be important to answer in the coming year. But if the newest crisis facing Europe—and Germany in particular—is going to further fragment Europe as a partner for the United States; if the centrifugal forces pulling at Europe’s coherence and commitment to shared goals are gaining ground; and frankly if Angela Merkel, who has been the most influential leader in Europe and its strongest proponent, begins to lose traction at home and in the EU, one might wonder who could take her place. Answer—no one on the horizon for now.

The current challenges ahead are a mix of tipping points. They can also be opportunities. And as the saying goes, one should never let a crisis go to waste.

http://www.aicgs.org/issue/coping-with-crises/

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Policy= res publica

Freudenberg-Pilster* NZZ: Migration und Sicherheit – Der ohnmächtige Staat.

Die Schreckensnacht von Köln zeigt, dass die Einwanderung ausser Kontrolle gerät. Das ist auch Konsequenz einer Politik, die Verantwortungslosigkeit fördert und Sicherheit geringschätzt.

Von Eric Gujer (* 1962 in Zürich) ist ein Schweizer Journalist und Autor. Er ist seit März 2015 Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)

Die individuelle Freiheit ist ein hohes Gut, aber sie muss sich vereinbaren lassen mit den Pflichten des Einzelnen und den Ansprüchen der Gesellschaft. Die richtige Balance muss immer wieder ausgehandelt werden. So warnt der Philosoph Mark Lilla vor einem Zeitalter der Beliebigkeit, das an die Stelle der Ideologien im 20. Jahrhundert getreten sei und nur ein Dogma kenne: das der maximalen persönlichen Autonomie. Im Gegensatz zum Liberalismus setzt ein übersteigerter Individualismus der Selbstentfaltung keine Schranken und spricht den Einzelnen von der Verantwortung für die Gemeinschaft frei. Wohin dies führen kann, lässt sich in Deutschland besichtigen, das nach den Übergriffen gegen Frauen in Köln um Fassung ringt.

Eine Frage des Willens

Ein Paradox beherrscht die Bundesrepublik. In der Wirtschaft plädieren die tonangebenden Milieus für den umfassenden Versorgungsstaat, während sie in gesellschaftlichen Fragen konsequent die staatliche Autorität beschneiden und sich grösstmöglicher Toleranz verschreiben. Daraus resultiert eine doppelte Verantwortungslosigkeit: Das Individuum steht weder in der Pflicht für sein wirtschaftliches Fortkommen noch für die Folgen seiner Handlungen. Ein Beispiel hierfür ist die Migrationspolitik, in der sehr viel von der Lage des einzelnen Einwanderers, aber nur wenig von der Aufnahmefähigkeit der Gesellschaft die Rede ist. Begriff und Praxis der Leitkultur sind verpönt, Migranten und Flüchtlinge können mit Nachsicht rechnen, wenn sie die Gesetze des Landes und dessen Werte missachten. Der Unwillen, die eigene Position zu definieren, bedeutet auch ein Stück Selbstaufgabe. Auch deshalb betrachten andere Länder mit ungebrochenem nationalem Selbstverständnis die jüngsten Verrenkungen der europäischen Zentralmacht mit so viel Argwohn.

Das deutsche Zauberwort lautet stattdessen Integration, als lasse sich jede Fremdheit durch hochdosierte Fördermassnahmen überwinden. Die Skepsis gegenüber dem Zwangscharakter staatlicher Autorität korrespondiert mit einem naiven Vertrauen in das Vermögen des Sozialarbeiter-Staates, mit allen Konflikten und individuellen Unzulänglichkeiten fertigzuwerden. Aus der Nacht von Köln folgt daher auch nicht zwingend die Erkenntnis, dass bei einem kleinen Teil der Neuankömmlinge Aufnahmebereitschaft und guter Wille nichts fruchten, sondern nur die Forderung nach noch mehr Integrationskursen.

Der Sinn für Mass und Mitte ist abhandengekommen. So schlägt Gleichgültigkeit urplötzlich in repressiven Aktionismus um, und Politiker überbieten sich mit Vorschlägen für schärfere Paragrafen. In solchen Momenten des Entsetzens wankt auch die Diskurs-Herrschaft von Zeitungskommentatoren und Fernsehmoderatoren, die sich gegen «Vorverurteilung» und «pauschale Betrachtungen» wenden. Ausnahmsweise findet die schweigende Mehrheit mit ihrer Ansicht Gehör, dass Sicherheit ebenso wichtig sei wie Freiheit. Meinungsumfragen fördern zutage, dass vier Fünftel der Befragten für eine umfassende Videokontrolle von Strassen und Plätzen plädieren. Doch die Parlamente lehnen dieses Ansinnen unter Verweis auf den Datenschutz stets ab. Veröffentlichte Meinung und Parteien ignorieren das Sicherheitsbedürfnis der Bürger, weshalb jede Debatte über innere Sicherheit reflexhaft in die Beschwörung des Überwachungsstaates mündet.

Dabei fehlt es Deutschland nicht an den Mitteln zur Behauptung des Rechtsstaates, sondern am Willen zu deren Gebrauch. Das Land unterhält einen grossen und professionellen Polizeiapparat des Bundes und der Länder. Gleichwohl beharrt die Bundesregierung darauf, dass sich die Staatsgrenzen nicht wirksam sichern lassen, weshalb Tausende von Flüchtlingen nur notdürftig registriert ins Land gelangen.

Von den Zuständen an den Grenzen zieht sich eine Linie zur blamablen Hilflosigkeit an Silvester. Wenn von 19 Tatverdächtigen 9 kürzlich eingereiste Asylbewerber sind und sich 9 weitere illegal im Land aufgehalten haben, dann muss man von einem umfassenden Kontrollverlust sprechen. Wenn man zudem erfährt, dass der in Deutschland registrierte Asylbewerber, der in Paris bei einem Attentat erschossen wurde, unter sieben verschiedenen Namen bekannt war und einige Vorstrafen – auch wegen sexueller Belästigung – erhalten hatte, dann scheint die starke Vokabel Staatsversagen beinahe schwach. Da es den Behörden oft nicht gelingt, solche durch Europa vagabundierenden Personen zweifelsfrei zu identifizieren, kann es mit dem Überwachungsstaat nicht allzu weit her sein.

Nährboden für Extremisten

Der Unwille, dem Gewaltmonopol Gültigkeit zu verschaffen, ist evident. Solange Banden maghrebinischen Ursprungs nur Reisende bestehlen, geht man schulterzuckend zur Tagesordnung über. Von derlei Geschehnissen rund um den Kölner Dom wird seit längerem berichtet, doch das Eigentumsrecht steht nicht hoch im Kurs, jedenfalls nicht so hoch wie die Freiheitsrechte der Taschendiebe. Erst wenn dies mit einem anderen individuellen Recht – dem auf sexuelle Unversehrtheit – kollidiert, sieht sich die Politik zum Eingreifen genötigt.

Das Problem des permissiven Staates besteht darin, dass er selbst nicht die Voraussetzungen schaffen kann, auf denen er beruht. Sobald Personen ihre Freiheitsrechte als Deckmantel missbrauchen, um in grosser Zahl Straftaten zu begehen, ist er ratlos. Wenn es der Staat unterlässt, sein Gewaltmonopol durchzusetzen, wer verteidigt dann die Rechte der Übrigen? Freiheit benötigt Schutz, um zu gedeihen. Fehlt dieser Rahmen, macht sich ein Sicherheitsvakuum breit, und bei den Bürgern stellt sich ein Gefühl der Ohnmacht ein. Dies bildet den idealen Nährboden für alle Spielarten von Populisten und Extremisten, die eine illiberale, weil schrankenlose Sicherheit versprechen. Der innere Friede geht dann genau auf die Weise verloren, durch die er bewahrt werden soll: durch falsch verstandene Toleranz, Nachsicht und letztlich Gleichgültigkeit. Schon warnt die Kölner Polizei vor Attacken von Neonazis auf Ausländer. Um solche Auswüchse zu unterbinden, sind Mass und Mitte so zentral.

Im Wissen um diese Zusammenhänge und nach der Erfahrung der Weimarer Republik ersann die Rechtslehre die Idee der wehrhaften Demokratie, die vor ihren Gegnern nicht zurückweicht, nur weil sich diese auf ihre Freiheitsrechte berufen. Nach dem Kalten Krieg, als die Geschichte an ihrem Ende angelangt schien, galt diese Vorstellung als obsolet. Die offensichtlichsten Feinde der Demokratie waren verschwunden, der Westen glaubte gesiegt zu haben. In unserer porösen Weltordnung zeigt sich aber, wie brüchig das selbstgewisse Konzept des Westens oder gar des «Abendlandes» tatsächlich ist. Wenigstens ein Quentchen des wehrhaften Staates bleibt daher notwendiger denn je.

http://www.nzz.ch/der-ohnmaechtige-staat-1.18677974

Wirtschaftswoche: Der Kontrollverlust

Kolumne von Dieter Schnaas

Ist Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Aufgaben in der Flüchtlingspolitik noch gewachsen?

Ein klares Nein in sechs Punkten – und ein kleines, sehr halblautes „Aber“. Eine Kolumne.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/tauchsieder-der-kontrollverlust/12836724-all.html

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Barandat* China’s Arab Policy Paper

January 2016

Foreword

Friendship between China and Arab states dates back to ancient times. Over two thousand years ago, land and maritime Silk Roads already linked the Chinese and Arab nations. In the long stretches of history, peace and cooperation, openness and inclusiveness, learning from each other, mutual benefit and win-win results have always been the main theme of exchanges between China and Arab countries……

http://news.xinhuanet.com/english/china/2016-01/13/c_135006619.htm

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George Friedman: The EU is increasingly unreliable and unpredictable.

The United States has a partnership with Europe, but it can no longer think of NATO as the mechanism by which it is related to Europe.”

George Friedman is an American political scientist and author. A former chief intelligence officer, he is the founder of Stratfor and was its financial overseer and CEO. He recently sold his shares in Stratfor and started Geopolitical Futures, a new global intelligence company.

Friedman spoke to EurActiv’s Senior Editor, Georgi Gotev.

How does Europe look from across the Atlantic?

Firstly, the US looks at Europe in the much broader context of Eurasia. So now we have a crisis that stretches from the Pacific to the Atlantic. The Chinese are in crisis, Russia is in crisis, the Middle East is in terrific crisis, and now Europe is in crisis as well. So we are looking at a situation where an area with a population of 5 billion is transforming in ways we cannot anticipate.

An American looks at this not just as Europe, but as a range of problems in general. There are many American views of Europe, but my view is that the EU has failed, but there is no clear alternative. And we see the failure in the immigration issue, which we do not regard as a major issue because it is less than 0.5% of population shift, but Europe cannot make a decision on how to handle it.

This is not an unmanageable problem. You can decide not to let anyone in, and then you take measures to prevent that, or you decide to integrate them and you do certain things to make that happen. It is Europe’s inability to make a decision that is, from the American point of view, the most problematic.

It is problematic because the United States has a partnership with Europe. As important as the EU, and very much missing from this conversation, is NATO: the stresses that exist between the countries in the European Union also become present in NATO. So for example, we have one relationship with the French, one relationship with the British, a very different relationship with the Germans and a completely different relationship with the Poles. We can no longer think of NATO as the mechanism by which we are related to Europe.

This is not a catastrophic situation for the United States, but it poses challenges to us in the Middle East, and it poses challenges with Russia, and we are looking at the Europeans as increasingly unreliable and increasingly unpredictable.

You mentioned Russia. I read in Geopolitical Futures that you foresee an agreement on Ukraine in the course of 2016. Can you elaborate?

I foresee an agreement of sorts over Ukraine in 2016. The fundamental reason for this is that neither the Russians nor the Americans are ready to engage each other in Ukraine.

The Russians have gone into Syria to do the Americans a favour because the Americans can’t get rid of Assad and don’t want to get rid of Assad, and the Russians protecting him means that the IS can’t get to Damascus.

From this, the Russians think that they will get favours and agreements with the United Sates, and they will.

Both sides at the moment want a frozen conflict. But for the Russians, Ukraine remains a fundamental national security issue, and that can’t be avoided.

Russia must have its buffers. It has lost the Baltics altogether for the time being, and who knows what will happen with Belarus. But Ukraine is where they crushed the Wehrmacht; they can’t let go. They are busy building and modernising their military force, but they are using oil at $30 per barrel to finance this.

Russia is now in the same position as the Soviet Union was in in the 1980s: a massive defence programme forced on them by the United States and the collapse of oil prices. So we see this as a very dangerous moment, because when Russia is presses very hard, before it collapses, or anything of that sort happens, it will try to recoup.

So we foresee a year or two of relatively frozen relationships. Then in two years, we think the Russians will be ready to make a claim in Ukraine. And of course the Americans are building up constantly in Romania and Poland, and the Baltics, so we think there will be a settlement. It will not be a permanent settlement, but things become more dangerous as the Russians become more desperate.

How about Turkey? It is an instrumental country in dealing with the migrant crisis, and at the same time it is a country full of tensions. How do you see the future of Turkey?

When we speak about Turkey, we have to remember that Turkey is the centre of the storm that is raging in Eurasia. It intersects the Balkans, Southern Russia (historically), and deep into the Middle East. And all of the regions are in chaos.

Turkey, at the moment, has no fixed relationships. Its relationships with the Russians have collapsed. Its relationships with the Middle East, with Syria and Iraq, are ambiguous.

As Europe becomes more self-absorbed to the north, the Balkans become an area in which no one is really exercising oversight. This is Turkey’s opportunity.

Because Turkey faces such an enormous historic opportunity, it inevitably has internal crises. When you transform yourself from an insular nation of very little consequence to a regional power, it places tremendous stress on the internal political system. That stress manifests itself as you would expect: as tension between the historic secularism of Turkey, and Islam.

In a region where Islam is the major dynamic force, obviously this will apply to Turkey, and in a country that is deeply connected to Europe, other forces will obviously play a role. Atatürk was fascinated by Lenin, not because he was a Marxist, but because of the way he created the state, and there is something of the Soviet state here.

What was the past in Turkey is now the future: Islam. What was the future is now the past: Europe. There is a relationship to Russia that is very complex and difficult. If Turkey were not evolving into a major power, you would not have these crises. It is because it is evolving that it is institutionally trying to adjust itself to the reality that it exists in.

But when you look at a map, when you look at the crisis in the Middle East, in Europe, in Russia, there is one country that is always present. I don’t regard the European immigration situation as a crisis: Europe has a crisis in decision-making. There is no crisis of immigrants. The United States manages this sort of immigration all the time. The crisis is one of Europe itself, but Europe has to deal with Turkey. When the Americans deal with the Middle East they have to deal with Turkey, and even the Russians, when they want to deal with the Black Sea and Syria, they have to deal with Turkey. This is the important factor.

What is the situation regarding a possible future state of Kurdistan, which would probably include some territories of Turkey? Regarding the possible reunification of Cyprus, how likely do you think it is that it will fail, and the north of Cyprus will go to Turkey? And what do you think of the idea of restoring the Ottoman Empire, which is so dear to Prime Minister Ahmet Davutoglu?

The Ottoman Empire existed for 500 years. For a little less than 100 years now, we have had Turkey by itself. But during this time there, has always been either the British or the Americans defining the Middle East and containing the Turks. The Cold War froze the Turks into position, so they had no room for manoeuvre. Now there is no Cold War, now everything is fluid around it, so when you see this fluidity, several things come out: there are no borders that are sacred – Iraq no longer exists, Syria no longer exists, other countries that were created by British imperialism will not exist. The question of Cyprus is not fixed, the question of the Kurds is not fixed because the question of Iraq is not fixed.

And whether or not the state of Kurdistan exists, the Kurds will not all be obliged to live in Kurdistan. Most Azerbaijanis live in Iran, not Azerbaijan. The Ottoman Empire existed because everything around the Anatolian peninsula was in chaos, and they couldn’t live with this, so they were drawn in to stabilise it. It was not an expansion of the Ottoman Empire because it wanted to impose itself, it was a defensive operation. Turkey does not want to be drawn in to this situation. It is trying desperately not to be drawn in, but it will be. Will it be the Ottoman Empire? No. But geopolitically, it will be a similar structure, because everything in this region is coming loose, and the Turks are the only ones to stay firm.

Will the European Union survive as a single entity, or will it change shape into a loose confederation of states with perhaps a small core? How do you see the future of the European Union?

The future of the EU is interesting, because it cannot make any significant decisions now, and it cannot decide to dissolve. What will happen is what is happening now: less and less does Europe make decisions, and when it does, European states pay less and less attention to them.

They have now decided that investors in Italian banks are actually the depositors, and that if you deposit money into a bank, you have a risk. They make these decisions without considering the consequences, so what is happening is what is happening now, whereby those who don’t like the rules ignore them, and there are no consequences.

Buildings in Brussels continue to issue edicts, and everybody else will continue to do what they do. You have to remember that there used to be the European Free Trade Association back in the 1950s and ’60s. It still exists! There is still an office of the EFTA in Switzerland. In Europe, institutions are like museums: you can still visit them and they still function. So I don’t see the collapse of the EU, I see its growing irrelevance to any of the issues that are at stake.

And as this rule goes, that if you are a depositor in a bank you are an investor, it is a prime example of how they make decisions without understanding the consequences. A simple person takes money and puts it in the bank to be safe. He has no idea that he is investing money. Given the interest rates that banks give you now, it is more rational to put your money under your mattress than to put it in a European bank.

You put your money in the bank to avoid risk, and now you discover that you have risk. Now here is this Italian banking system, with almost 20% non-performing loans, and any Italian that has any sense at all would pull his money out of the bank because he now discovers he is an investor, and he doesn’t want to be.

It is these sorts of decisions being made by the European bureaucracy that create a situation whereby firstly the ruling is irrelevant to the problem and secondly, the consequences are that everyone either has to flee or ignore it. I don’t see Europe collapsing. I don’t think there is a will to vote it out of existence. I don’t think there is a will to change it. There is a will to ignore it.

A perfect case now is the supposed discovery that Poland and Hungary are fascist states. I have seen fascist states, and there is a long way to go before these are fascist states! Germany, under these circumstances, has chosen this as the issue, with everything else that is happening around it. The Polish decision to change the make-up of the board of their media and to change their judiciary, this is what Merkel and the EU have time for. So what does Poland do? The same thing Hungary did: it ignores it, because it doesn’t matter. The EU will exist, and will happily sink into irrelevance.

http://www.euractiv.com/sections/global-europe/george-friedman-eu-increasingly-unreliable-and-unpredictable-320982

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Middle East

Naher Osten: „Viele Krisenherde“

Christen werden als Minderheit im Heiligen Land aufgerieben. Das sagt Weihbischof Thomas Renz, der die Deutsche Bischofskonferenz beim 16.

internationalen Bischofstreffen im Heiligen Land vertritt. Es gebe im Nahen Osten „viele Krisenherde“, doch immerhin hielten die Christen untereinander „gut zusammen“, so Renz im RV-Interview. (rv) Hier mehr in Text und Ton

(Link:http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/13/renz_%E2%80%9Egewaltloser_widerstand_ohne_erfolg_wichtig%E2%80%9C/1200750 )

Syrien: Bischof erhofft nichts von Genfer Friedenstreffen .Der chaldäische Bischof von Aleppo erhofft sich nichts von der bevorstehenden Friedenskonferenz zu Syrien, die am 28. Januar in Genf stattfinden soll. Die derzeit zu beobachtenden Gewaltexzesse in Syrien auf allen Seiten seien ein gezielter Vorwand, um bei den Verhandlungen eine diplomatische Lösung zu torpedieren, sagte Bischof Antoine Audo im Gespräch mit Radio Vatikan. „Wir können sagen, dass heute das Schlimmste, was es in Syrien gibt, diese Logik der Gewalt ist, die von jeder Gruppe legitimiert wird. Ich denke, viele Leute wollen mit dieser Gewalt weitermachen, besonders jetzt vor dem Treffen von Genf am 28. Januar. Sie steigern ihre Gewalt, um dann sagen zu können, es gibt keine politische Lösung des Problems, sondern wir müssen mit dem Krieg weitermachen und die Logik der Gewalt bedienen. Die Dinge werden sich so wie bisher fortsetzen, wenn nicht eine internationale Autorität auftritt, die dazu in der Lage ist, die Gewalt zu beenden.“ (rv)-

Hagel: US ‚Paralyzed‘ in Syria by Assad Focus.

WASHINGTON — The US has backed itself into a corner by insisting Syrian President Bashar al-Assad be removed from power before the Obama administration will work with Russia and Iran to fight the Islamic State group, former Secretary of Defense Chuck Hagel said.

“We have allowed ourselves to get caught and paralyzed on our Syrian policy by the statement that ‘Assad must go,’” Hagel said at a Wednesday event hosted by the Atlantic Council.

Russia and Iran have said they are willing to join with the US in fighting ISIS, but not at the expense of Assad, a longtime regional ally for both nations. The US continues to insist that no serious discussions on working with those two nations can occur until Assad is removed.

But, Hagel said, “there cannot be, will not be, any possibility of resolution or solution until there is a platform of stability. Stability in the sense that it is stable enough, stable enough to start taking it to the next level of trying to sort out what’s going on.

“That means working with Russia, clearly,” the former secretary continued. “I think it means working with the Iranians. I don’t think you will see any possibility of any stability in the Middle East until the Russians, the Iranians, the United States and the Arab nations are part of that.”

“Assad is eventually going to have to leave, in my opinion,” he added. “That should not hold us captive to everything else.”

Hagel’s comments come a month after Secretary of State John Kerry appeared to open the door to setting aside the issue of Assad in order to work with Russia against the Islamic State group by saying the US is not seeking “regime change” in Syria; a State Department spokesperson later denied that meant Assad would be allowed to stay.

The focus on Assad, Hagel indicated, has clouded the situation.

“Assad was never our enemy. A brutal dictator? Yes. There are a lot of brutal dictators out there. I’m not for brutal dictators. But we should have learned from Saddam Hussein and Gadhafi, you can take a brutal dictator out but you better understand what you may get in return,” Hagel said. “Let’s get to this platform of stability.”

Hagel’s comments are particularly interesting in light of the revelation, made during an interview with Foreign Policy magazine in December, that the Obama administration was prepared to launch strikes launching strikes against the Assad regime in 2013, after it used chemical weapons.

The strikes were nearly finalized before Obama called them off, despite the statements from top administration officials that the use of chemical weapons by Assad crossed a “red line.” By not acting then, Hagel said, Obama cost himself standing around the world.

“It did hurt the credibility of the president of the United States,” Hagel said. “When a president of the United States says something, it means something. We Americans, I think, kind of take that for granted, [and say] ‘well the president said this, so what.’ It isn’t that way around the world.

“When a president of the United States says something, especially about something on foreign policy or about another leader of another country, that means something,” Hagel continued. “And we have to understand that that means something. And the White House has to understand that means something.”

The wide-ranging interview, which was billed as a retrospective of his two year term as secretary of Defense, also revealed Hagel’s view on whether Congress should vote on an authorization of the use of military force, or AUMF.

“The Congress has a responsibility to go on the record on this,” Hagel said about the war vote. “My goodness. If the Congress of the United States can’t even put themselves on the record on something this serious, and yet the same people who refuse to vote or don’t want to vote or make excuses, go out and give campaign speeches about how terrible ISIS is and blaming the Obama administration for mishandling it and so on — that’s not just disingenuous, that’s dishonest.”

http://www.defensenews.com/story/war-in-syria/2016/01/13/hagel-us-paralyzed-syria-assad-focus/78769202/

DEBKAfile: Putin bypasses Israel, sets up joint war room for S. Syria with Jordan.

In a pivotal step reflecting the changeability of military and political deals in Israel’s neighborhood, Jordan has almost overnight agreed to establish a shared war room with Russia for the concerted conduct of their operations in Syria. This represents an extreme reversal of Amman’s policy. Until now, Jordan fought against Russia’s protégée Bashar Assad from a joint war room north of Amman called the US Central Command Forward-Jordan, as part of a lineup with the US, Saudi Arabia and Israel.
But this week Jordan shifted onto a new plane.

debkafile’s military and intelligence sources say Jordanian King Abdullah’s decision to team up with Moscow starts a whole new ball game rolling on policy-making and intelligence-sharing. He doesn’t plan to shut down his shared command center with the US and Israel, but the center of gravity of Jordan’s military and intelligence efforts will be redirected to the new center with Russia, representing a major earthquake in those areas.

Amman is working hard to downplay the new partnership, presenting it as designed to foster better coordination between the American and Russian military efforts in Syria and the war on the Islamic State.

That picture is misleading.

With all due respect to the Jordanian monarch, his military and his intelligence services, they are not exactly qualified for the role of coordinator between the two world powers. The US and Russian presidents handle this in person. And in fact, the new Russian-Jordanian war room did come up, according to our Washington and Moscow sources, in the latest telephone conversation between the two presidents on Jan. 13.

Obama then held a quick meeting with King Abdullah at Andrews Air Force Base in Maryland and asked for an explanation.

For the various rebel militias holding out in large parts of southern Syria, including the Israeli border regions, the new Jordanian-Russian war room is bad news. Hitherto, Jordan provided the rebels with their main pipeline for fighters, weapons and funds from the US, Saudi Arabia and the UAE. The US even ran training camps in Jordan for Syrian rebel fighters.

This pipeline is now likely to be shut down or reduced to a minimum.

The Jordanians gloss over their shift, claiming it is designed to force the Syrian rebels of the South to accept a ceasefire and join peace talks with the US and Russia on Syria’s future. That is no more than diplomatic-speak for the real purpose, which is to compel them to give up the fight against Assad, and make way for Moscow to achieve its key objective, which is to restore the Assad regime’s control over the South.

Ever since his major intervention in Syria, Putin has tried to persuade Prime Minister Binyamin Netanyahu to pull the rug from under the Israeli-backed rebels in the South. They are deemed as a necessary buffer for securing Israel’s northern border and blocking the reimposition of Assad’s authority there..
The content of the exchanges between Putin and Netanyahu has only been shared with tight circles of confidants in Jerusalem and the Kremlin, so little is reliably known about their areas of agreement and dispute.
There is no doubt that the prime minister spoke firmly about Israel’s abiding concern that, once Assad regained control of the South, he would open the door up to the Israeli border and let in his allies and Israel’s arch enemies, Hizballah and the mostly-Iraqi Shiite militias fighting under the command of officers from Iran’s Revolutionary Guard Corps.

By teaming up with Jordan for a joint war room to cover operations in southern Syria, Putin has gone around Netanyahu’s back and acquired a helper for evicting Syrian rebels from southern Syria.

http://www.debka.com/article/25166/Putin-bypasses-Israel-sets-up-joint-war-room-for-S-Syria-with-Jordan-

Outline of Future Coalition for Syrian Issue (Russian Source)

See attachment.

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*Massenbach’s

Recommendation*

SPEECH BY THE RT HON LORD OWEN TO THE 12TH BERLIN CONFERENCE

HOSTED BY THE GERMAN BRITISH FORUM AND BRITISH CHAMBER OF COMMERCE IN GERMANY, 14 JANUARY 2016

The central conclusion ..highly relevant at the start of 2016 for it goes to the heart of the Eurozone crisis which began in 2009: ‘The euro area must also confront a financial/fiscal trilemma: countries in the Eurozone can no longer enjoy all three financial integration with other member states, financial stability, and fiscal independence, because the cost of banking rescues may now go beyond national fiscal capacities.’

Unless the British people see a resolution of this eurozone trilemma very soon and a recognition of the need within the European Economic Area to safeguard the interests of countries in the EU, but outside the Eurozone, the British are likely to vote for Brexit in June or September this year…..

The present UK government has correctly made it clear since 2010 that it is content to support an ‘efficiently designed’ Eurozone, for its continued failure harms the British economy. But virtually every necessary reform puts the Eurozone on an escalator to greater political integration a direction of travel that is not one I and many British people wish to embark on. We must have credible safeguards, therefore, to prevent a Eurozone block vote not forcing the UK onto an escalator towards either the single European currency or towards accepting forms of integration in the single market which will damage London as Europe’s only true international financial centre….

It comes on top of the fact that there are legitimate concerns not just in the UK over important aspects of the EU’s foreign and defence policies.

– The provocative wording on defence in the EU Ukraine Association document triggered the war in Eastern Ukraine and the annexation of Crimea by Russia. So much for grandiose claims for EU foreign and security policy. This Ukraine Agreement is now being rightly challenged by a referendum in April to take place in the Netherlands. A Dutch poll by EenVandaag, a Dutch current affairs programme, found that almost three-quarters of Dutch voters will ‘probably or definitely vote against ratification in the referendum’. It needs to be renegotiated.

– Most EU countries are coming nowhere near to fulfilling their obligation to pay 2% of their GDP into NATO and prefer to play around trying to make the EU into a defence organisation. Something of growing concern in the US who now pay for 75% of NATO costs.

– Angela Merkel and Francois Hollande chose to launch their since-stalled Minsk peace process without any consultation whatever with David Cameron when the UK was a signatory to the Budapest Memorandum dealing with the borders of Ukraine. Is that the shape of future EU diplomacy?

– While on that subject of unilateral action, why did Angela Merkel feel free to act on her own to abandon the EU Dublin Agreement over the handling of people coming across EU boundaries and do the same over long-standing EU policies towards Turkey? Is this the shape of future EU political management? …..

….if Juncker and Cameron do not bring together their separate negotiations and we have a referendum in 2016 we should vote to leave and carry through that decision by the British public.

It is not too late to negotiate now with the President of the Commission for an expanded non-integrated European Economic Area to continue alongside an integrated Eurozone and that must now become Britain’s negotiating position right up until November/December 2017 after the German and French elections. …

If either Cameron or Juncker fail to put their negotiations together, and we are asked to vote in 2016, then the chance of Brexit will markedly increase.

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NZZ: Übergriffe in Köln – Willkommensunkultur.

Von Gunnar Heinsohn. Er ist Soziologe und Ökonom. Er lehrt am Nato Defense College in Rom.

„…Als in Köln das Signal für Raub und sexuelle Gewalt gegen Hunderte von Frauen erging, die überwiegend aus der deutschen Mittelschicht kommen, versteht die Polizei an der Front die Lage sofort. Vor den Augen des Gesetzes laufen Verbrechen ab, Frauen schreien, ihre Freunde empören sich. Die Beamten fordern Verstärkung an, ihre Führung aber lehnt sogar überregionale Hilfsverbände aus Nordrhein-Westfalen ab….“

Hier die geöffneten Arme, die lächelnden Münder, die blitzenden Augen, das Darbieten der Speisen und die Ferien-Selfies selbst mit der Kanzlerin. Dort die fremden jungen Männer mit Hunger nach allem. Ein rasanter Empfang durch Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen wird da medial gefeiert. Von der hoffnungsvollen Kommunikationsberaterin über die Happening-geübte Theaterwissenschaftlerin bis hin zum rüstigen Rentner gibt es Offenherzigkeit und selbst die gelegentliche Einladung direkt in die Wohnung! Das macht Deutschlands Bahnhöfe im Sommer 2015 zu einem globalen Markenzeichen.

Uralte Sexualmoral

Das Gegenbild zu einem so unteutonischen Willkommen liefert – nur einen Sprung übers Mittelmeer – die Kalifat-Heimat der Neuzuzügler: die Vergewaltigung der Christinnen und Jesidinnen, der Frauenhandel unter den jungen Kriegern, das Köpfen europäischer Männer und immer wieder die herrische Verkündigung an die Kuffar, die Ungläubigen: «Eure Frauen werden unsere Huren, eure Kinder unsere Sklaven!»

Es wäre zu wissen: Im strengen Islam gibt es keine Freundin. Es gibt nur die unberührte Braut oder die Ehefrau. There is no such thing as a girlfriend. Verletzungen dieser Regeln können für die Mädchen mit Ehrenmord und für die Knaben mit Fememord enden. Inzestuöse Übertretungen und andere Abweichungen kommen vor wie überall, ändern aber nichts an der blutig durchgesetzten Gültigkeit dieser uralten Sexualmoral. Weil in den traditionellen Gesellschaften Ehefrauen zugleich nur gewinnen kann, wer Geld für das Versorgen einer Familie aufbringt, stecken viele erfolglose Jünglinge permanent in einem Streuner- und Beutemodus. Sie müssen aggressiv sein; denn wenn in der Heimat hundert Wohlhabende je vier Ehefrauen versorgen, gehen dreihundert andere Männer leer aus.

Das wird auch kaum besser, wenn bei einem Kriegsindex zwischen 3 und 6 (Verhältnis von 15- bis 19-Jährigen zu 55- bis 59-Jährigen – auf einen Alten folgen also 3 bis 6 Jugendliche) in vielen muslimischen Staaten überdies 3000 bis 6000 Jugendliche um die Stellen von 1000 Alten kämpfen. Die Aggressivität steigert sich weiter. Bei Einsicht in die Aussichtslosigkeit der eigenen Lage angesichts der grossen Konkurrenz greifen viele zum Mittel des Kampfes, wobei es von der Kriminalität bis hin zu militärischen Aktionen eine ganze Palette von Optionen gibt. Besonders Kriege aller Heiligkeitsgrade stellen für jeden explosiven Mann eine Lösung bereit. Der Sieg verschafft mitunter die Frauen der Unterworfenen. Und sonst beschert der Heldentod umgehend die versprochenen himmlischen Freuden.

Und die Kompetenz?

Nimmt nun Frankreich oder Deutschland die jungen Muslime zu sich, um sie vor den heroischen Lösungen in deren Stammlanden zu bewahren, lebt innerhalb der Eigengruppe die alte Moral auch im neuen Umfeld weiter. Leichter wird es hierzulande allerdings für Kompetente, die durch Leistung einen Status erringen und sich von ihrer Gruppe lösen. Diese Minderheit schafft Karrieren auch in Politik und Medien und wird bei jeder passenden Gelegenheit als Beispiel für die hohen Gewinne durch Migration präsentiert. Doch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle solche Fähigkeiten mitbringen? Bei der letzten Schüler-Mathematik-Olympiade (TIMSS), die Südkorea mit 613 Punkten gewann, schafften die Vereinigten Arabischen Emirate, Libanon und Tunesien als beste arabische Länder 456, 449 und 425 Punkte. Nur wenn allein die Allerbesten aus diesen Ländern kämen, liesse sich eine weitere Absenkung des ohnehin rutschenden westeuropäischen Schnitts von rund 500 vermeiden. Doch um solche raren Könner konkurrieren auch Firmen im Nahen Osten und in Nordafrika ohne Unterlass. Ist glaubwürdig, dass dabei gerade die überall gesuchten Innovativen unentdeckt bleiben und unter Todesgefahr wacklige Boote besteigen, um Europa zurück an die Weltspitze zu führen? Die 40 000 Hochqualifizierten unter 1,5 Millionen Neuankömmlingen 2015 in Deutschland – die Zahl stammt vom Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer – beweisen das Gegenteil.

Also soll man die Könner nur immer wieder loben. Sie werden in Europa in der Tat gelobt und gewollt, und schon dieser Umstand zeigt die Phraseologie all der pauschalen Vorhaltungen von Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, wenn es jemand wagt, über neu Hinzukommende ebenso differenziert zu schreiben wie über hier Geborene. Statistisch jedoch fallen diese Könner mit weniger als 3 Prozent fürs Jahr 2015 kaum ins Gewicht. Was ist mit den Übrigen? Ihre Sozialhilfe oder ihr Lohn in angelernten Jobs hierzulande mag höher liegen als ein Top-Gehalt in der alten Heimat. Gleichwohl verleiht ihnen das keinen sozialen Status. Die Mädchen der eigenen Gruppe kommen weiterhin nur als Ehefrau infrage, was sie als voreheliche Sexpartnerin ausschliesst. Würde eine schwache Ader für Mathematik zu sexuellem Desinteresse führen, bliebe das unproblematisch. Einstellen aber muss man sich auf viele aggressive Jünglinge mit passabler Grundversorgung und Zeit ohne Ende, um bestens vernetzt über Smartphones in ihren Gegenden Bürgerinnen nachzustellen, die sich nicht wehren können und ohne Schutz gelassen werden.

Blick nach Rotherham

Das Musterbeispiel dafür liefert Rotherham bei Sheffield mit 250 000 Einwohnern – unter ihnen gerade einmal 8000 Pakistaner. Denn auch Grossbritannien pflegt seine Willkommenskultur immer noch ohne Berücksichtigung der Trieb- und Aggressionskomponente. Deshalb bahnt die sich naturwüchsig ihren Weg. Auf diesem nimmt die Stadt zwischen 1997 und 2013 in Kauf, dass rund 1400 Mädchen ab elf Jahren – und zumeist in der Unterschicht aufgewachsen – brutal misshandelt werden. Man macht sie mit Alkohol, Drogen und Schlägen für Gruppenvergewaltigung gefügig. Seit 2002 lassen sich Berichte nicht mehr völlig unterdrücken. Aber noch bis 2013 wird vom Bürgermeister bis zum Hausmeister bei der Vertuschung zusammengehalten. Wenn etwas durchsickert, wird niemals von Pakistanern, sondern immer nur von Asiaten gesprochen. Um von jungen Muslimen nicht reden zu müssen, wird ein ganzer Kontinent verdächtigt.

Polizisten hören die Mütter nicht an. Feministinnen, die sonst schon einmal einen weltberühmten Professor mit gefälschten Anklagen aus dem Amt kippen, schweigen eisern. Jetzt haben sie eine Riesenwahrheit, aber wichtig ist nicht das Schicksal der Mädchen, sondern der Fortschrittsnimbus der Ideologinnen. Die Arbeiterpartei mit 57 von 63 Sitzen im Stadtparlament ist bei solchem Internationalismus natürlich mit im Boot. Professionelle Sozialarbeiter geben die Verbrechen nicht an die Öffentlichkeit, weil genau dort Medienleute sitzen, die sie als Neonazis hinstellen und so ihre Existenz vernichten können. Und es heisst pauschal: Nur Phobiker könnten doch behaupten, dass 3,2 Prozent der Einwohner jemals eine Bedrohung würden. Deshalb vergehen achtzehn Jahre, bis im Dezember 2015 erstmals muslimische Täter vor Gericht stehen. Wird sie dieser Umstand befrieden oder ihre Verachtung der Ungläubigen nur noch weiter steigern?

In Deutschland wird die sich abzeichnende Problematik von Anfang an klarer gespürt als anderswo, doch verunmöglicht die eigene Geschichte eine angemessene Artikulation. Nach dem Fiasko der grossen Rassereinheit im Dritten Reich darf der Traum multikultureller Vermischung bei Verdacht auf alles Eigene nicht auch noch zuschanden gehen. Deshalb kommt es am Kölner Bahnhof am 31. Dezember 2015 zu einer direkten Wiederholung von Rotherham im Schnelldurchgang.

Schweigekartell in Köln

Als in Köln das Signal für Raub und sexuelle Gewalt gegen Hunderte von Frauen erging, die überwiegend aus der deutschen Mittelschicht kommen, versteht die Polizei an der Front die Lage sofort. Vor den Augen des Gesetzes laufen Verbrechen ab, Frauen schreien, ihre Freunde empören sich. Die Beamten fordern Verstärkung an, ihre Führung aber lehnt sogar überregionale Hilfsverbände aus Nordrhein-Westfalen ab. Die Beamten am Bahnhof wollen nicht zu den Waffen greifen. Dann hätte es an «dem Abend Tote geben können», räumt in der «FAZ» ein Kommandeur ein. Man überlässt die bedrohten Menschen im Inland schlicht und einfach sich selbst. Ob bald 700 Anzeigen von Frauen das wahre Ausmass der Taten abbilden, kann niemand wissen, weil viele aus Scham schweigen.

Aus Angst vor Rassismusanwürfen und Angst um das eigene Leben überlässt die Staatsgewalt die Bürgerinnen ihrem Schicksal. Einige Frauen finden Schutz in nahe gelegenen Nachtklubs. Die Polizeiführung dagegen hält es mit den Leitmedien. Die öffentlichen Anstalten verheimlichen die Taten, solange es nur geht. Hohe Beamte ziehen mit. Doch das immer noch halbwegs freie Internet macht die Konspiration zunichte. Dennoch kommen die Leute vom Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) mit der Umdeutung ihrer Wahrheitsunterschlagung zu einer «Fehleinschätzung» ungeschoren davon. Gleichzeitig starten sie Kampagnen gegen Bürger, die auf all das nur gewartet hätten, um die paar Muslime als Gefahr aufzubauschen. Feministinnen werden von beiden grossen Staatssendern (ARD und ZDF) mit Standardattacken auf alles Männliche und dreisten Fälschungen zu Oktoberfest-Übergriffen schützend vor die Täter geschoben. Wer nicht stillhält, wird als Islam-Feind tituliert. Viele Bürger wissen wohl, dass dem Land von der Spitze her Gefahr droht, aber der Kadavergehorsam bis in die untersten Ränge vertieft die Entmutigung.

Während niemand weiss, wann die Frauen in Deutschland sich wieder unbeschwert in den öffentlichen Raum trauen, lernen in jener Silvesternacht auch die hiesigen Männer ihre Lektion, als sie durch schnelle Schläge von ihren Freundinnen getrennt werden. Nachgeborene Brüder aus Syrien zeigen einzigen Söhnen oder gar Kindern, wer hier in Zukunft zu fürchten ist. Auch wenn Medien den Düpierten zu einem Pazifismus gratulieren, der lieber seine bessere Hälfte preisgibt als aufzubegehren, wird das Stillhalten immer als Niederlage in ihnen brennen.

Viele Migrationswillige

Allein aus den arabischen Ländern wollen gemäss einer Studie des Doha-Instituts nicht mehr – wie noch nach einer Gallup-Untersuchung von 2000 – nur 23, sondern schon 35 Prozent weg. Das wären momentan über 130 Millionen von insgesamt 380 Millionen Menschen. Natürlich sind dies bloss Umfragewerte – angesichts der Dimensionen wirkt diese Relativierung indes reichlich kraftlos.

85 Prozent der Araber, so zeigt dieselbe Untersuchung, träumen von der Judenvernichtung. Wer eine Million zu sich holt und dann umverteilen will, möchte die Nachbarschaft mit 850 000 Antisemiten fluten – ein Geschenk so deutsch wie schon lange nicht mehr. Mit der in Rotherham exerzierten Moral streben aus Pakistan 30 Millionen und bis 2050 über 50 Millionen auf der Balkanroute hierher. Aus dem gesamten Rekrutierungsraum von Marokko über Kapstadt bis Indonesien soll es zwischen 2015 und 2050 von 600 Millionen auf fast 1,2 Milliarden Migrationswillige gehen.

Und sowie in irgendeinem der Länder mit ausreichendem Kriegsindex 1000 Jünglinge mit dem Töten beginnen, gewinnen 10 oder auch 100 Millionen Mitbürger das Recht auf Schutz oder gar Asyl, wenn sie hiesigen Boden erreichen. An Abwehrgefühlen, für die man in der Islam-Hasser-Ecke landet, wird es auf Jahrzehnte nicht mangeln.

Doch Gegenbewegungen laufen. Skandinavien kontrolliert seit dem 4. Januar 2016 seine 67 Kilometer lange Grenze zu Deutschland. In den alten Kompetenzfestungen zwischen Kanada und Neuseeland, die Pässe nur an Asse geben, verschärft sich der Wettbewerb um Europas bedrängte Jugend.

Shinto Abe verspricht am 9. Dezember 2015, Japan zum sichersten Land der Welt zu machen. Wer das moniert, revidiert seinen Groll, als in Köln auch dreissig japanische Frauen dem arabischen Mob ausgeliefert werden.

Tokios Konkurrenten müssen nachziehen, denn Köln ist jetzt überall so bekannt wie «Charlie Hebdo». Wird Sicherheit in Wohngebieten bald zum neuen wirtschaftlichen Standortvorteil?

http://www.nzz.ch/feuilleton/willkommensunkultur-1.18678059

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Serbien

moderated by Srecko Velimirovic.

Neues Säbelrasseln auf dem Balkan: Waffen-Streit zwischen Serbien und Kroatien.

15. Januar 2016 | Die historische Feindschaft zwischen dem jüngsten EU-Mitglied Kroatien und dem EU-Kandidaten Serbien wird neu belebt.

Es geht um neue Waffen.

Bild: Demonstration des Panzerbataillons 14: Ein kroatischer Militärangehöriger in der Schweiz. (23. April 2013) (Bild: Keystone Symbolbild)

Serbien wirft dem Nachbarn Kroatien vor, sich von den USA und der Nato offensiv bewaffnen zu lassen. Belgrad hat seinen Verbündeten Russland gebeten, mit der Lieferung neuer Waffensysteme dagegen zu halten. Gleichzeitig bat Serbiens Regierungschef Aleksandar Vucic Washington, Kroatien „ballistische Raketen“ zu verweigern, um das Gleichgewicht auf dem Balkan nicht zu gefährden. „Die EU soll Zagreb zur Vernunft bringen, sonst werden wir auch Raketen kaufen“, zitierte die Regierungszeitung „Novosti“ in dieser Woche Vucic. „Vucic, sei doch nicht so nervös, wir haben keine schlechten Absichten“, beruhigte Kroatiens Verteidigungsminister Ante Kotromanovic am vergangenen Wochenende ein wenig hochnäsig. Sein Land sei als NATO-Mitglied doch friedliebend, was man von den serbischen Spitzenpolitikern nicht sagen könne. Denn die seien in den 90er Jahren für vier Angriffskriege – in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und im Kosovo – im auseinanderfallenden Jugoslawien verantwortlich gewesen.

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German minister proposes Europe petrol tax to pay for migrant crisis.

“..Contacted by AFP, the German finance ministry stressed that Schaeuble’s comments were aimed at speeding things up.”

MENAFN – AFP – 17/01/2016

Germany’s Finance Minister Wolfgang Schaeuble on Saturday raised the prospect of introducing a tax on petrol in Europe to pay for solving the migrant crisis, in remarks to the Suddeutsche Zeitung newspaper.

"If national budgets or the EU budget are insufficient, let’s agree to set up, for instance, a tax of a certain amount on each litre of petrol," Schaeuble said.

"This way we would have the means for a European response to the refugee issue," he said, in an apparent reference to beefing up security at the European Union’s outer borders in order to stop the migrant inflow. "Finding a solution to the problem must not fail because of a lack of means."

His petrol tax proposal however met with swift criticism even from within the ranks of his CDU conservative party — also that of Chancellor Angela Merkel.

The party’s vice president Julia Kloeckner, who claims to have talked with Merkel, said such an idea was indefensible because it tells taxpayers that it’s up to them "to pay the bill" for refugees.

A business group within the party accused the finance minister of indirectly campaigning against welcoming the refugees, while the government’s coalition partner the left-wing SPD party warned about playing one faction against the other.

Schaeuble said it was the New Year’s Eve mass sexual assaults in Cologne on women blamed on Arab and North African men that had stepped up the pressure to find "a solution to the problem of controlling the European Union’s external borders." "The problem must be solved at a European level," he said.

"Otherwise, it won’t just be Germany that suffers the consequences, as some seem to think, but our neighbours will be massively affected too, as will the Balkans, and all the way down to Greece."

Contacted by AFP, the German finance ministry stressed that Schaeuble’s comments were aimed at speeding things up.

"Things are moving too slowly in Europe,"Schaeuble told the newspaper, adding that he fully backed Merkel’s efforts to solve the challenges posed by the migrant crisis.

"I support, with the full force of my convictions, what the chancellor says: we need to solve the problem starting from Europe’s external borders," he said.

Otherwise, he added, "Europe will find itself in an even bigger crisis."

http://www.menafn.com/1094540414/German-minister-proposes-Europe-petrol-tax-to-pay-for-migrant-crisis&src%3DNLEN

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see our letter on:

*Herausgegeben von Udo von Massenbach, Bärbel Freudenberg-Pilster, Joerg Barandat*

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UdovonMassenbachMailJoergBarandat

01-11-16 Im Auge behalten_ Personalstärke der Bundeswehr (Nachtr ag_ fast 15.000 minus.pdf

01-13-16 Full text of China’s Arab Policy Paper – Xinhua _ English.news.cn.pdf

01-14-16 Russian Foreign Policy – Russia – Turkey – Russian Sources.pdf

01-15-16 Grinin.pdf

01-14-16 D Owen speech final version British Chamber of Commerce in Germany.pdf

01-17-16 WiWo_Angela Merkel_ Der Kontrollverlust.pdf

01-22-16 Arms dispute between Serbia and Croatia.pdf

01-18-16 Outline of Future Coalition for Syrian Issue.pdf

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