Einladung | Invitation – Prof. Josef Vogl (HU) – „Das Gespenst des Kapitals“ – eine Reise in die ökonomisc he Sprachbildung – 8. Sept. 2015

American German Business Club Berlin

The President

„Der Kapitalismus-Anatom Joseph Vogl diagnostiziert die schleichende Selbstentmachtung der Demokratien, die Entmündigung Griechenlands und den Aufstieg des Finanzregimes zum Souverän letzter Instanz.“ (Wirtschaftswoche)

Wann: 8 September 2015, 19:30 h

Wo: AMICI AM GENDARMENMARKT IN BERLIN, Jägerstr. 56, 10117 Berlin. Bitte um Mitteilung, ob Sie teilnehmen. Eine Anmeldebestätigung ergeht (begrenzte Platzzahl).

Meine Thesen:

Ökonomie ist mehr als Nachfrage + Angebot.

Ökonomie ist Politische Ökonomie.

Begriffe prägen und bestimmen politische und ökonomische Entscheidungen.

Begriffe werden gebildet.

Begriffe sind sprachdeutbar und damit Gegenstand von Literaturwissenschaft. Und damit Objekt des Interesses von Prof. Josef Vogl.

Über: Prof. Josef Vogl.

2001 habilitierte er sich im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit dem 1. April 2006 hat er die Professur für Neuere deutsche Literatur: Literatur- und Kulturwissenschaft/Medien an der Humboldt-Universität Berlin inne.

2005/2006 war er Visiting Professor an der Princeton University, 2007 Visiting Professor an der University of California, Berkeley, und seit 2007 ist er Permanent Visiting Professor am Department of German der Princeton University.

Prof. Vogl im Interview der taz:

"Das Finanzregime ist ein wenig beunruhigt"

POLITISCHE ÖKONOMIE Joseph Vogl untersucht in seinem neuen Buch die gegenseitigen Abhängigkeiten von Staaten und Märkten und analysiert die Herausbildung souveräner Enklaven als "vierte Gewalt"

INTERVIEW TANIA MARTINI

taz: Herr Vogl, Sie sprechen angesichts der jüngsten Krisenpolitik von einem Staatsstreich. Wer hat gegen wen geputscht?

Joseph Vogl: Wenn ich den Begriff des Staatsstreichs verwende, meine ich damit nicht die gegenwärtige Bedeutung, den Putsch oder den Umsturz. Sondern den älteren Begriff, wie er im 17. Jahrhundert kursierte. Dort war der Staatsstreich eine radikale Form der Staatsräson und bedeutete ungewöhnliche Maßnahmen zur Sicherung der bestehenden Ordnung in Situationen des Notstands. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass übliche Maßregeln der politischen Klugheit nicht mehr funktionieren und dass man für extreme Fälle politischer Not extreme Mittel benötigt.

Die aber zum allgemeinen Arsenal von Regierungspolitik gehören?

(Forts. siehe Anlage)

Udo von Massenbach

President

American German Business Club Berlin e.V.

P.O. Box 08 04 27

10004 Berlin

Tel: +49 30 224 888 96

Fax: +49 30 224 888 94

President

www.AGBC-Berlin.de

taz Interview 11-3-15 – Vogl – Politische konomie.pdf

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