Massenbach-Letter: NEWS 03/05/13

Massenbach-Letter

Udo von Massenbach

Guten Morgen.

Seit Mai 2012:
Auch an die
Mitglieder des Verteidigungsausschusses
des Deutschen Bundestages.
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Massenbach Sharing Power? Prospects for a U.S. Concert-Balance Strategy

The subject of U.S. grand strategy has been getting increasing attention from the policy and academic communities.

However, too often the debate suffers from being too reductionist, limiting America’s choices to worldwide hegemony or narrow isolation. There is a wide spectrum of choices before Washington that lie “somewhere in the middle.” Frequently, not enough thought is given to how such alternative strategies should be designed and implemented. The future cannot be known, and earlier predictions of American decline have proven to be premature.

However, there is a shift in wealth and power to the extent that America may not be able to hold on to its position as an unrivalled unipolar superpower. Therefore, it is worth thinking about how the United States could shape and adjust to the changing landscape around it.

What is more, there are a number of interlocking factors that mean such a shift would make sense: transnational problems needing collaborative efforts, the military advantages of defenders, the reluctance of states to engage in unbridled competition, and “hegemony fatigue” among the American people.

Alternative strategies that are smaller than global hegemony, but bigger than narrow isolationism, would be defined by the logic of “concerts” and “balancing,” in other words, some mixture of collaboration and competition.

Can the United States adjust to a Concert-Balance grand strategy that made space for other rising powers without sacrificing too much of its forward military presence, without unleashing too much regional instability, and without losing the domestic political will? It is not certain that a cumulative shift to a new grand strategy would necessarily succeed, since other powers might turn down the chance to cooperate. But with soaring budget deficits and national debt, increasing burdens on social security, and possible agonizing choices in the future between guns and butter, it is surely worth a try.

http://www.strategicstudiesinstitute.army.mil/pubs/display.cfm?pubID=1149&utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+StrategicStudiesInstitute+%28Strategic+Studies+Institute+U.S.+Army+War+College%29

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Policy = res publica

Bärbel Freudenberg-PilsterFreudenberg-Pilster Streit um Zukunft afghanischer Bundeswehr-Helfer

Immer mehr afghanische Ortskräfte der Bundeswehr wollen nach dem Abzug mit nach Deutschland kommen. Als „Kollaborateure des Westens“ fühlen sie sich bedroht. Die Behörden prüfen erste Ausreiseanträge.

Von Simone Meyer

Je näher der Abzug der internationalen Schutztruppe Isaf aus Afghanistan rückt, desto größer wird offenbar die Angst der Einheimischen, die für die deutschen Behörden vor Ort arbeiten. Dolmetscher, Fahrer, Wachleute, Handwerker in den Feldlagern – immer mehr Afghanen wollen mit nach Deutschland kommen, weil sie sich als „Kollaborateure des Westens“ bedroht fühlen. Bisher haben 24 Helfer der Bundeswehr und drei der deutschen Polizeiausbilder eine Ausreise beantragt. 15 Anträge sind zu Ende geprüft, erst einer wurde genehmigt.

Momentan arbeiten rund 1500 Ortskräfte für deutsche Institutionen in Afghanistan. Das Gros ist im Dienst der Bundeswehr, die sich in den nächsten anderthalb Jahren zurückzieht. Damit stellt sich für die undesregierung die schwierige Frage, wie sie mit den Menschen umgeht, die ihr jahrelang geholfen haben – und jetzt selbst um Hilfe bitten.

Das auch vor dem Hintergrund, dass man angekündigt hat, Afghanistan Ende 2014 mit einem halbwegs ruhigen Gewissen zu verlassen. „Wie sieht es da aus, wenn wir jetzt aus Sorge alle unsere Helfer mitnehmen?“, heißt es in Regierungskreisen.

Keine pauschalen Angebote oder Pakete

Fest steht bislang: Aufenthaltsgenehmigungen gibt es nur in begründeten Ausnahmen, nur wenn Ortskräfte oder deren Familien so gefährdet sind, dass die einheimischen Sicherheitskräfte sie nicht schützen können. Das deutsche Asylrecht sehe keine pauschalen Pakete oder Angebote vor, hat Außenminister Guido Westerwelle (FDP) kürzlich in Berlin klargestellt. Über jeden Fall werde einzeln entschieden.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost müssen Afghanen, die über das Isaf-Ticket ausreisen wollen, zunächst ein längeres Gespräch mit ihrem deutschen Vorgesetzten führen. Anhand von 14 Kriterien soll unter anderem ihr „Beitrag zum Erfolg“ bewertet werden, also ob zum Beispiel ein afghanischer Dolmetscher aktiv mit an Kampfhandlungen teilgenommen hat. Oder ob er im Dienst der Bundeswehr vielleicht so tiefe Einblicke bekommen hat, dass er mit seinem Wissen zu einer Gefahr für die Truppe werden könnte.

Über das weitere Vorgehen entscheidet schließlich eine Kommission, in der alle vier in Afghanistan engagierten Bundesministerien vertreten sind, inklusive Militärischer Abschirmdienst. Bevor dieses Gremium die Ausreise empfiehlt, wird auch noch geprüft, ob ein Umzug innerhalb Afghanistans die Situation entspannen könnte.

Opposition vermisst „Signal der Großzügigkeit“

Die Opposition in Berlin findet dieses Vorgehen zu zögerlich. SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold etwa vermisst ein „Signal der Großzügigkeit“. „Es fehlt einfach eine klare Ansage, dass uns im Zweifelsfall der Schutz dieser Menschen wichtiger ist als beamtenmäßiges Detail-Abarbeiten“, sagt Arnold,nur weil man Angst hat, dass man Begehrlichkeiten weckt.“

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour sieht Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) als einen Schuldigen an: „Er weigert sich, eine großzügige Regelung zu schaffen“, sagt Nouripour. „Damit drängt er uns aus der moralischen Verantwortung und die Afghanen letztlich ins deutsche Asylsystem.“

Würden nämlich Ortskräfte, die sich bedroht fühlten, auf eigene Faust nach Deutschland reisen, müsse man sie hier wohl früher oder später als Flüchtlinge anerkennen, eben wegen der Gefährdungssituation in ihrer Heimat. „Diese restriktive Haltung ruiniert Deutschlands Ruf“, befürchtet Nouripour. „In neuen Einsätzen wird es für uns immer schwieriger, einheimische Mitarbeiter zu gewinnen, wenn es sich herumspricht, dass wir unsere Leute hinterher alleinlassen.“

Karsai fände Asyl für Helfer „inakzeptabel“

CDU-Verteidigungspolitiker Henning Otte sieht dagegen keinen Grund zur Klage. „Wir müssen das beste Mittel herausfinden, um diesen Menschen, die uns geholfen haben, Schutz zu bieten und Dankbarkeit zu zeigen.“ Die Regierung wisse sehr wohl um ihre Verantwortung. An die afghanischen Ortskräfte werde schon in den nächsten Tagen eine Broschüre ausgeteilt, darin könnten sie sich über ihre Möglichkeiten informieren. „Letztlich geht es auch darum, dass das Land stabilisiert wird“, sagt Otte. „Diese Entwicklung dürfen wir nicht schwächen, indem wir die gut ausgebildeten Leute nach Deutschland holen.“

Genau das treibt auch den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai um. Der beobachtet nämlich ziemlich kritisch, was Deutschland seinen einheimischen Helfern anbietet. Die Aussicht, ihnen Asyl zu gewähren, sei für die afghanische Regierung unakzeptabel, heißt es in einer Verbalnote, die das Kabuler Außenministerium an die deutsche Botschaft geschickt hat.

Die beteiligten Länder würden „höflichst gebeten, die Moral des afghanischen Volkes nicht zu schwächen“. Berlin versicherte daraufhin, es werde keine pauschalen Zusagen machen. „Die nachhaltige Entwicklung und der wirtschaftliche Wiederaufbau Afghanistans werden insbesondere vom Beitrag qualifizierter afghanischer Fachkräfte in deren Heimatland abhängig sein“, heißt es in dem Antwortschreiben des Auswärtigen Amtes. Die Bundesrepublik wolle ihre afghanischen Angestellten dabei unterstützen, Folgebeschäftigungen im Land zu finden.

Deutschland startet Weiterbildungsprojekt für Helfer

Dazu nimmt Deutschland auch Geld in die Hand. Derzeit werde ein „großzügig ausgestatteter“ Weiterbildungsfonds aufgelegt, heißt es in Regierungskreisen. Demnächst solle in der Provinz Kundus, aus der sich deutsche Soldaten und Diplomaten im Herbst zurückziehen werden, ein erstes Projektbüro eröffnet werden. Afghanische Ortskräfte können dort Geld beantragen, zum Beispiel für berufliche Fortbildungen, Sprachkurse oder ein Studium.

Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll dieser Fonds bis Ende 2015 laufen und könnte mehr als zwei Millionen Euro enthalten. Außerdem gibt es bereits eine anonymisierte Datenbank, in die afghanische Ortskräfte ihre Profile eintragen können. Die deutsche Botschaft in Kabul verwaltet dieses Jobportal.

„Das Problem ist doch, dass gerade die jungen Leute in Afghanistan keinen Job finden“, gibt Arnold zu bedenken. Wenn Präsident Karsai fordere, dass Fachleute im Land bleiben sollen, dann müsse er auch für deren Sicherheit sorgen. „Bedrohte Experten helfen ihm auch nicht weiter beim Wiederaufbau.“

http://www.morgenpost.de/politik/article115685989/Streit-um-Zukunft-afghanischer-Bundeswehr-Helfer.html

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Politics: from Vision to Action

Barandat Turkmenistan-Afghanistan-Tajikistan railroad: mood is positive

Baku, Azerbaijan, April 26 / Trend /

Ellada Khankishiyeva, Trend Analytical Center Head

The closer the withdrawal date of NATO troops from Afghanistan gets, the more the projects of railroads linking Afghanistan, first of all, with the Central Asian countries, are discussed. Projects aimed at the integration of Afghanistan into the Central Asian railway network are actively supported by the United States. It is mentioned in the quarterly report of the Administration of the US Special Inspector for Development Projects in Afghanistan that the implementation of rail construction projects in the Islamic Republic of Afghanistan will allow the country to become an important link in the network of transport routes of Central Asia.

The countries of Central Asia are also unanimously in favor of the implementation of these projects, as they offer very promising prospects. The future railroad network will not only connect the countries of the region, but also provide them with access to the markets of more distant states. The presence of these routes will allow continentally isolated Central Asian countries to realize their entire economic potential.

Anticipating the success of the new transport opportunities, winged by the support of the United States, the countries of Central Asia have begun more and more actively and independently submitting their own projects of railways linking them to Afghanistan, despite the fact that Afghanistan is still quite an unpredictable country.

Developments on the railroad break especially quickly.

This large-scale project was started recently at a trilateral meeting of Tajikistan, Turkmenistan and Afghanistan held on March 20 in Ashgabat. The countries signed a memorandum of understanding on the construction of the ‚Turkmenistan-Afghanistan-Tajikistan‘ railway. Also, the other day, Ashgabat hosted the first meeting of the special coordination group for the implementation of this project covering the legal, organizational and technical issues, as well as possible routes for the future railroad.

The intergovernmental Turkmen-Afghan framework agreement on the Atamyrat-Imamnazar-Akina-Andhoi railway construction with the prospect of its further extension into Afghan territory was signed in May 2011. This contributed to rapid implementation of this project.

The matter rested in the construction of two railway sections: The 85-kilometer Atamyrat-Imamnazar line in Turkmenistan and the 38-kilometer Imamnazar-Andhoi line in Afghanistan.

Almost all of the design work for the construction of the Atamyrat-Imamnazar sections has been completed. This way is fundamental in the new project. Moreover, Turkmenistan has already started constructing its section of the railway. The feasibility study of the Afghan section has been completed. The construction of this part of the railway will begin in four months. Tajikistan appealed to the ADB with a request to finance the project. It is likely to receive funds because of the difficult economic situation of the country. Moreover, Tajikistan had its own narrow-gauge railway until 1999; it stretched to the border with Afghanistan and ended at the border crossing Lower Panj.

Along with the economic benefits of the project (investment increases and the trade volume turnover, the creation of new jobs), the countries will be home to world class infrastructure, which is something that they are in dire need of (with the exception of Turkmenistan). This railway is planned to be connected with a larger regional rail system that serves greater Central Asia, as well as Iran and China in the future.

The only thing that casts doubt on the project’s implementation is political uncertainty in Afghanistan, the risk of increased drug trafficking and the spread of extremist movements. However, Afghanistan, which is currently undergoing major reforms in the transport sector, equating the development of the rail network to the potential of international trade with its neighbors, gives a good chance for the project implementation by 2015.

Thus, it becomes clear that the Turkmenistan-Afghanistan-Tajikistan railway will become the „first sign“ in a breakthrough of Afghanistan’s transportation isolation and its joining the global economic market.

http://en.trend.az/capital/analytical/2144110.html
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Kazakh President discusses bilateral cooperation with Istanbul Process Conference participants

26 April 2013, 17:14 (GMT+05:00)

Sharing power-Concert-Balance Strategy-pub1149.pdf

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